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Quartier für M.oper...
 
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Quartier für M.opercularis

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Celatius
(@celatius)
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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Hallo,

und schon wieder hat sich bei mir eine Makropodenfrage ergeben, und zwar bin ich gerad am überlegen, mir ein Zweitbecken zuzulegen und da kam mir die Idee, daraus ein Quartier für meine beiden Makropodenpärchen zu machen, die momentan in meinem Geselschaftsbecken (200 Liter) hausen.
Dieses würde ich dann in einem besonderen Maße "makropodenoptimiert" einrichten, also extra wenig Strömung, stark verkrautet und ohne Heizung.

Klingt ja sicher erstmal gar nicht schlecht, nur ein mögliches Problem seh ich darin, daß ich leider nur wenig Platz zur Verfügung hab und deshalb maximal ein 80cm-Becken stellen könnte.
Für ein Pärchen dürfte das ja durchaus funktionieren nachdem, was ich gelesen hab, aber bei zweien? Hab darüber bisher leider Infos gefunden, ob das gutgehen könnte.

Deshalb wollte ich, bevor ich für das Becken weiter plane, lieber erstmal hier um Rat fragen ;)

Liebe Grüße,
Jan


   
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Andreas Hilse
(@andreas-hilse)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 205
 

Hallo

Also bei mir haben sich über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahren 2 Männchen und 5 Weibchen so ein 80er geteilt. Es waren praktisch dauernd an den entgegengesetzten Ecken des Aquariums Schaumnester von beiden Männchen. Das ganze geht natürlich nur wenn das Becken so verkrautet ist das praktisch kein Schwimmraum mehr vorhanden ist. Dann kann man auch permanent Junge abfischen zwischen den Schwimmpflanzen. Das war eines meiner pflegeleichtesten und interessantesten Aquarien, zumal ohne Heizung und ohne Filter bei wöchentlichen 20 Liter Wasserwechelintervallen.
Ich habe damals Regnwasser unter unser bretthartes Leitungswasser gemischt um ein mittelhartes Wasser zu bekommen und die Eltern fast ausschließlich mit gefrorenen schwarzen Mückenlarven ernährt.

VG
Andreas

Viele Grüße aus Menden
Andreas


   
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Celatius
(@celatius)
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 19
Themenstarter  

Hallo Andreas,

sehr interessanter Erfahrungsbericht, hätte nicht damit gerechnet, daß das so gut klappen kann!

Zwischenzeitlich sind meine Planungen aber ohnehin in die Richtung gediehen, daß ich mit etwas Biegen und Brechen auch ein Meter-Becken unterkriegen könnte und damit dürfte es mit den Makropoden ja sowieso keine Probleme geben (sind ja jetzt auch schon in einem).

Liebe Grüße,
Jan


   
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Celatius
(@celatius)
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 19
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Nochmal hallo,

as war eines meiner pflegeleichtesten und interessantesten Aquarien, zumal ohne Heizung und ohne Filter bei wöchentlichen 20 Liter Wasserwechelintervallen.

hierzu hätt ich nochmal ne Frage, und zwar, wie muß man sich das ohne Filter vorstellen? Hattest Du irgendeine Pumpe zur Umwälzung drin oder wurde das Wasser technisch überhaupt nicht bewegt?

Liebe Grüße,
Jan


   
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Andreas Hilse
(@andreas-hilse)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 205
 

hi

ganz grob ausgedrückt war es ein Wasserkasten aus Glas mit Kies, ganz vielen Vallisnerien, noch mehr Schwimmpflanzen, 100 Liter Wasser und 5 Makropoden.
Auf dem Wasserkasten ne Abdeckung mit 2 Röhren a`18 Watt, glaube ich.

VG
Andreas

Viele Grüße aus Menden
Andreas


   
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Celatius
(@celatius)
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 19
Themenstarter  

Hi,

ja, so in etwa hatte ich mir das für mein Becken als Planung auch vorgestellt, wenn auch mit Filter, aber faszinierend, daß sowas so gut funktionieren kann, so ganz ohne Technik außer Licht!

Viele Grüße,
Jan


   
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Andreas Hilse
(@andreas-hilse)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 205
 

Hi

Du mußt nur regelmäßig etwas Wasser wechseln und REICHLICH Pflanzen im Becken haben. Ach so, hätte ich fast vergessen. Gefüttert habe ich nur alle 2 Tage, manchmal auch gabs auch mal 2 Tage hintereinander nichts. Die handelsüblichen Makropoden kommen ja schon verfettet und verformt aus dem Händlerbecken. Du glaubst nicht wie elegant Makropoden schwimmen können und wie aktiv die Tiere sind wenn man sie nicht fett füttert.
Viel Spass mit Deinen Makropoden.

VG
Andreas

Viele Grüße aus Menden
Andreas


   
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Celatius
(@celatius)
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 19
Themenstarter  

Hi,

daß sie nur so wenig Futter brauchen, wußte ich bislang auch noch nicht. Bislang gibts in meinem Gesellschaftsbecken einmal pro Tag Futter, verfettet sind die Makropoden meinem Eindruck nach aber glücklicherweise noch nicht; sie sind auch so schwimmfreudig, daß ich mich schon teilweise gefragt hab, ob was mit ihnen bzw. der Haltung nicht stimmt ;)

Viele Grüße,
Jan


   
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Andreas Hilse
(@andreas-hilse)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 205
 

Hi

bei vielen Fischen ist es möglich das bei zu nahrhafter Fütterung selbst in den Geschlechtsorganen Fettreserven eingelagert werden. Das führt dann aber zur Unfruchtbarkeit. Ob das bei Makropoden genauso ist kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da weiß vielleicht jemand Anderes mehr.

VG
Andreas

Viele Grüße aus Menden
Andreas


   
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