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Betta albimarginata...
 
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Betta albimarginata, Fragen zum Brüten

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Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
Themenstarter  

Guten Morgen,
mein B. albimarginata-männchen ist heute, 9te Tag, völlig in der Versenkung verschwunden. Gestern hatte ich ihn das erste mal wiedergesehen und von allen Seiten begutachtet. Er sieht nicht aus, als ob er Eier im Maul hätte.

Nun meine Frage: Kann es sein, dass er nur ganz wenige Eier ausbrütet, so das man es von aussen nicht sehen kann? Gibt es irgendwelche anderen Gründe, warum er völlig von der Bildfläche verschwindet? Eigentlich sind sie nicht scheu, und gerade zur Fütterungszeit hängen sie an der Frontscheibe. Auch wird er von den beiden Weibern nicht bedrängt. Würde mich über männlichen Nachwuchs freuen, damit das Verhältnis M/W passt.

Danke schon mal im voraus und lieben Gruß,
Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


Zitat
duras111
(@duras111)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 54
 

Hi,

Also eigentlich ist es normal, dass sie völlig verschwinden. Würde mir da keine Gedanken machen.
Es kann auch durchaus sein, dass er nur sehr wenige eier im Maul hat. Von 2 Larven bis über 30 ist da alles möglich.

Gruss
Sascha


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Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
Themenstarter  

Hallo Sascha,
Danke für die Antwort. Bin erst seit diesem Frühjahr in der Aquaristik und gerade bei den Betta's mache ich mir wahrscheinlich zu viele Gedanken.

Außerdem ist im Afrikabecken gerade das dritte Smaragdprachtbarsch - Männchen gestorben, jetzt ist das Mädel schon wieder Witwe. ( hintereinander ) und ich weiß nicht warum, alle Fische in dem Becken, auch das SPB-Weibchen, wachsen und sind gesund. Nur die Barschkerle leben nie länger als 3 - 4 Wochen.

Und schon hab ich bei den anderen Becken leichte Paranoia.

Gruß,
Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


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duras111
(@duras111)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 54
 

Hi,

Hab dieses Jahr Betta persephone, uberis und tussyae bekommen. Oh Gott, was hab ich dem Züchter genervt. Immer wenn was neues war, gleich 'ne Email. Bei den B. persephone war es das Wasser, was mir Angst machte. Jetzt hab ich Jungfische rumschwimmen. Bei den B. tussyae war es die komische Färbung, die aber bei denen mitten drin völlig normal ist.
Ist garnicht schlimm und normal, dass man sich da etwas ängstlicht. Das haben wir wohl alle bei einem neuen Gebiet, bzw. neue Arten, die man hält. Man will ja Nachzuchten, um die Art zu Hause zu sichern.

Gruss
Sascha


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Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
Themenstarter  

Hallo Sascha,

das Männchen IST wieder mittendrin, normale Färbung, es sind leider keine Larven zu finden.
Sind auch alle noch jung, haben also noch einige Versuche vor sich. Schade finde ich es trotzdem.

Ich muss auch gestehen, ich hatte monatelang alles gelesen und angesehen von dem mich dachte, dass es wichtig ist. Trotzdem war ich nicht vorbereitet auf die Vielseitigkeit der Aquaristik. Auf ganz viele Dinge die zu beachten sind und auch gemacht werden müssen. Und diese vielen Fische, von denen ich vorher noch nie was gesehen oder gelesen hatte. Ich hätte auch nie geglaubt, dass ich mal ein echter Fan von Artenbecken werde.

Schönes Hobby!
LG
Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


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JürgenE
(@juergene)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 166
 

Hallo, Lilith,
er könnte durchaus Jungfische entlassen haben, die aber dann gefressen wurden. Ich separiere das Männchen nach einigen Tagen brüten.
Gruß, Jürgen


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duras111
(@duras111)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 54
 

Hi,

Also ich habe eine ganze Truppe Betta channoides in 112l. Teilweise sind 3 Männchen (oder auch mehr) gleichzeitig am Brüten. Wenn ich die nicht einzeln setze, bleibt da auch nichts übrig. Sind aber ca. 25-30 ausgewachsene und halberwachsene Tiere da drin.
Ich fange die Männchen vorsichtig (mit einem kleinen Eimer oder ähnliches) nach 10 Tagen des Brütens heraus und setze sie einzeln.

Allerdings haben bei mir die Betta albimarginata die Eier immer nach wenigen Tagen gefressen, wenn der Ph-Wert auf 7 stieg. Ein wenig Regenwasser und sie haben wieder ausgetragen. Die ersten 8 Tage sind da etwas kritisch. Danach hat bei mir kein einziges Männchen mehr die Eier (oder Larven) gefressen.

Gruss
Sascha


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Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
Themenstarter  

Guten Morgen,

danke für eure Antworten!

Er ist wieder verschwunden und ich werde erstmal weiter abwarten.

Mein pH-Wert liegt bei 6,5, da unser Leitungswasser neuerdings, bekommen es nicht mehr aus dem Harz, relativ hart ist, benutze ich Regenwasser. Ca 3/4 der Gesamtmenge besteht aus Regen. In den anderen Becken ist es ungefähr die Hälfte.

Da ich auf vielen Seiten gelesen hatte, dass die B. albimarginata ihrem Nachwuchs nicht nachstellen, war ich gar nicht auf die Idee gekommen ihn zu separieren. Beim nächsten Mal werde ich das allerdings tun, ich finde diese Fische so schön und würde die Gruppe gerne erweitern.

Besonders toll finde ich die Anregungen von Leuten, die zu Besuch kommen:

- 4 Aquarien, würdest du alle in ein Becken packen, dann könnte man auch mal einen Fisch sehen.
- Du musst die B. splendens so stellen, dass sie sich immer sehen können. Erst dann sehen sie schön aus.
- Wie kann man sich nur so hässliche Fische kaufen, es gibt so viele bunte.

Lieben Gruß und eine angenehme Woche wünscht,
Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


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chidrup
(@chidrup)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 10 Jahren
Beiträge: 764
 

Hallo Lilith,

Da ich auf vielen Seiten gelesen hatte, dass die B. albimarginata ihrem Nachwuchs nicht nachstellen, war ich gar nicht auf die Idee gekommen ihn zu separieren.

keine Ahnung wie es bei B. albimarginata ist, aber bei Paros und bei knurrenden Guramis entdeckt man die Jufis erst eine Weile später. Bei Deinem gut bepflanzten Becken würde ich dies nicht ausschließen.
Schöne Grüße

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


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duras111
(@duras111)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 54
 

Hi,

Also ich selber habe die Eltern nicht dabei sehen können, dass sie an ihrem Nachwuchs gegangen wären. Grössere Geschwister gehen aber da dran. Allerdings habe ich meine Tiere weitergegeben und die Person, die meine übernommen hat, konnte genau sehen, dass die Weibchen jagd auf die Jungen machen, wenn sie sie entdecken.

Gruss
Sascha


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PatrickG
(@patrickg)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 80
 

Hallo,

die Schwesterart B. channoides frißt ihren Nachwuchs. Das Weibchen gleich, das Männchen nach einigen Stunden. Am besten den Kerl vorm Spucken in das geplante Aufzuchtbehältnis setzen und ihn danach noch eine Woche separat in einem weiteren Behälter wieder fett fressen lassen. Das Weibchen will ihn nämlich gleich wieder ran nehmen.

Gruß
Patrick


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ThomasG
(@thomasg)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 325
 

Hallo,

nach meinen Beobachtungen kann ich soweit bestätigen, dass die Weibchen den Jungen sofort nach dem Entlassen nachstellen. Das Männchen hat bis ein paar Stunden nach dem Entlassen des letzten Jungfisches eine Art Fresssperre.
So wie Patrick und Sascha ja schon geschrieben haben, ist es sinnvoll das Männchen kurz vor dem Entlassen in das vorgesehene Aufzuchtbecken zu setzen (das selbe Wasser verwenden!).
Beim Umsetzen hatte ich immer schlechte Erfahrungen, da sobald die Männchen zu viel Stress hatten, hatten sie regelmäßig geschluckt. Ich habe gute Erfahrungen mit einem alten Bowlekelch gemacht. Da wird das Männchen auch zusammen mit dem Wasser umgesetzt und die Verletzungsgefahr wird minimiert.
Kurz (1-2 Tage) bevor das Männchen spuckt, wird es unruhig und kommt aus seinen Verstecken hervor. Spätestens dann sollte es abgefischt werden.
Bei dichter Bepflanzung und guter Schwimmpflanzendecke kommen jedoch auch ein paar wenige Junge durch. Da Albijungen jedoch sehr schlechte Fresser sind, ist eine separate Aufzucht in kleinem Gefäß (z.B. Gerdkasten) sinnvoll, da hier die Futterdichte größer ist.
Ich hatte manchmal den Eindruck, das Futter muss den Jungen ins Maul schwimmen.

Viel Spass noch mit den schönen und interessanten Fischen.

Gruessle aus Stuttgart
Thomas G

IGL 259


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Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
Themenstarter  

Guten Morgen,

Vielen Dank für die guten Tipps.

Ich muss sowieso nochmal los, mein Smaragdprachtbarsch kommt heute zum Händler, da nehme ich gleich noch ein Aufzuchtbecken mit und setze ihn um. Mal schauen ob er spuckt oder sich vollfrisst.

Man bin ich inkonsequent- ich wollte doch gar nicht züchten.

Lieben Gruß und einen schönen Tag,

Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


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ThomasG
(@thomasg)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 325
 

Hallo Lilith,

und bitte nicht vergessen. Nimm das Wasser aus dem Hälterungsbecken!

Gruessle aus Stuttgart
Thomas G

IGL 259


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Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
Themenstarter  

Hallo,

Das Männchen futtert, keine Babys!

Lieben Gruß

Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


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