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Betta macrostoma mi...
 
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Betta macrostoma mit Garnelen

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bk89
 bk89
(@bk89)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Hallo,

ich wollte wissen ob es möglich ist B. macrostoma mit Garnelen zu vergesellschaften. Mit Amanogarnelen beispielsweise?
Können die den macrostoma Jungen gefährlich werden oder werden die Jungfische ignoriert? Hat vll schon jemand Erfahrungen?

MfG


Zitat
ThomasG
(@thomasg)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 325
 

Hallo,

zwar habe ich mit macrostoma noch keine Erfahrungen, aber mit anderen maulbrütenden (kleinere) und div. Schaumnestbauern.
Bei keinen meiner Bettas haben Garnelen länger überlebt; die haben die zum fressen gerne :grin:
Da macrostoma nicht klein sind, werden wohl auch ausgewachsene Amanos bald über den Jordan gehen.

Gruessle aus Stuttgart
Thomas G

IGL 259


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bk89
 bk89
(@bk89)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Ok, das habe ich mir schon gedacht. Schade. Danke für die Antwort.
Eine andere Frage: wenn schon ein harmonisierendes Pärchen vorhanden ist, kann man da ein weiteres Männchen dazusetzen, ohne dass es zu (heftigeren) Auseinandersetzungen kommt. Oder geht das nicht gut? Hat jemand evtl. Erfahrung hierbei?


AntwortZitat
Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
 

Hallo,

Meine ersten Amonos lebten ca. 10 Minuten.

Beim zweiten Versuch hatte ich sie erst groß gezogen und nun leben sie völlig unbehelligt mit pugnax und sambaliung zusammen.

Zur Zeit ziehe ich Red fire groß, für die kleinen Bettas und die Badis ( die noch kommen ).

Gruß

Lilith

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


AntwortZitat
ThomasG
(@thomasg)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 325
 

Hallo,

bedenke sollte man, dass die macrostoma geringfügig größer als die pugnax sind. Wenn es überhaupt funktionieren sollte, müssen die Garnelen schon vorher im Becken sein oder evtl. bei Nacht ins Becken gelassen werden. Sonst ist der Futterreflex wohl doch zu groß.
Ich habe auch schon 2,5 cm, also halbwüchsige Betta imbellis gesehen, die gleichgroße Red Fire zerlegt haben. Wenn ein Fisch das mal raus hat, haben die Garnelen keinen Spass mehr.

Gruessle aus Stuttgart
Thomas G

IGL 259


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 2034
 

Hallo zusammen,

um auf den unbeantworteten Teil der Garnelenfrage zurückzukommen: Amanogarnelen erbeuten und verzehren weiße Mückenlarven, für ungeschickte Jungfische kann ich es nicht bestätigen, würde es aber auch ncht ausschließen. Allerdings habe ich wachsende Populationen Lebendgebärender Zahnkarpfen in Aquarien mit Amanos, obwohl deren Junge teilweise deutlich kleiner sind als weiße Mückenlarven.
Fazit: Bei Maulbrütern würde ich keine merklichen Jungfischverlust erwarten, bei Nestbauern kann ich mir eine Plünderung durch Garnelen vorstellen.

Gruß, Klaus


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ingo 66
(@ingo-66)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 98
 

Hallo,

Ein Kumpel von uns war vor einigen Jahren irgendwo bei Brunei in nen Bachabschnitt mit B.macrostoma schnorcheln und hat erzaehlt dass es dort wo die Marcos leben kaum andere Fische gab,dafuer aber massenhaft irgendwelche Garnelen welche offenbar als Futter dienten.
Dann waeren Garnelen doch ein hervorragendes Futter fuer Betta macrostoma im Aquarium.
Aufgrund ihre Chitin"panzers"somit prima Rohfaserlieferant,oder?
Gruesse


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JensC
(@jensc)
Active Member
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 19
 

Hallo,

bei mir ging es mit den sambaliung gewaltig schief. Als sie noch klein waren, kein Problem. Die Amanos waren im ganzen Aquarium unterwegs. Irgendwann habe ich dann ein Weibchen mit einer Garnele im Maul erwischt, ich dachte, die wäre vielleicht vorher eines natürlichen Todes gestorben.

Tatsache ist aber, dass von 14 Amanos nach kürzester Zeit nicht eine einzige mehr übrig war. Ich denke, die sambaliung sind ja recht nah an den macrostomas. Ungefährlich ist das also nicht.

Viele Grüße,

Jens

IGL 082


AntwortZitat
ThomasG
(@thomasg)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 325
 

Hallo,

Ein Kumpel von uns war vor einigen Jahren irgendwo bei Brunei in nen Bachabschnitt mit B.macrostoma schnorcheln und hat erzaehlt dass es dort wo die Marcos leben kaum andere Fische gab,dafuer aber massenhaft irgendwelche Garnelen welche offenbar als Futter dienten.
Dann waeren Garnelen doch ein hervorragendes Futter fuer Betta macrostoma im Aquarium.
Aufgrund ihre Chitin"panzers"somit prima Rohfaserlieferant,oder?
Gruesse

Ja als Futter sind Garnelen sicher prima, nur auf Dauer wohl zu teuer. Aber als Vergesellschaftung somit nicht geeignet! Ich vergesellschafte ja auch keine Bettas o.ä. mit Channas.

Gruessle aus Stuttgart
Thomas G

IGL 259


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ingo 66
(@ingo-66)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 98
 

Hi,
ach naja....teuer.....
Wir haben eh ne"Futternelenzucht"am laufen.Irgendwelche Red Fire und diverse Mixe die sich rasant vermehren.
Aber Bettas mit Channas.....
https://www.youtube.com/watch?v=f-FhvwqWcWw
schaut Euch das mal an.

Gruesse


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 2034
 

Hallo,

Aber Bettas mit Channas.....
https://www.youtube.com/watch?v=f-FhvwqWcWw
schaut Euch das mal an.

Es gibt im Raubfischforum ein Mitglied mit demselben Namen wie der Youtuber nutzt (xrank). Was mir auffällt: Einer der Unis hat eine leichte Verletzung vor der Rückenflosse, die von einem Channa, aber auch von einem Artgenossen stammen könnte. Außerdem ist die Aggressivität der Channa noch nicht auf dem Höhepunkt, weil sie keine Junge führen, ja wohl nicht einmal verpaart sind. Ein aufgerissenes Unimaculatamaul scheint sie einzuschüchtern.

Andererseits: Große maulbrütende Betta und kleine maulbrütende Channa von etwa gleicher Größe habe ich mal vor Jahren gemeinsam aufgezogen, ich konnte keine Verluste feststellen. Als ein Channapaar mit der Brutpflege begann, waren alle Artgenossen und die Kampffische völlig unbeschädigt, und ich benötigte mehrere Brutversuche, bis ich das zum Männchen gehörige Weibchen identifizieren konnte, um das Paar umzuquartieren. Das ist jetzt 10 Jahre her, seitdem halte ich verschiedene Bettaarten mit verschiedenen Channaarten (meistes Reservetiere oder Jungfischgruppen) zusammen ohne dass ich je Verletzungen ode Verluste unter den Kämpfern zu beklagen hatte. Außer Futterneid gibt es kaum Interaktionen zwischen den Arten (ganz im Gegenteil zu unterschiedlichen Bettaarten, die sich gerne gegenseitig auch heftig scheuchen). Interessanterweise ging die Vergesellschaftung mit den stachelbewehrten Anabas mit Channa mal schief: Ich musste mal einen verhakten Anabas aus dem Maul eines Schlangenkopfes lösen.

Bettaarten sind übrigens auch keine Waisenknaben: In Brutstimmung tötete bei mir mal ein Pärchen großer Maulbrüter aus der pugnax-Gruppe das zweite Männchen - so viel zur empfohlenen Triohaltung. Ich sah den Angriff, aber auch sofortiges Herausfangen konnte den Tod nicht abwenden.

Gruß, Klaus


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