Hallo Heiko,
ich bin wirklich am grübeln ob ich hier das Ganze weiterführe. So Leute "ICH WEISS BESCHEID UND DEN ANDEREN STELL ICH MAL DOOF HIN" kann ich nicht haben, lieber Klaus.
Ich weiß nicht, wo Du das gelesen haben willst. Aber wer keine anderen Auffassungen lesen möchte, sollte seine nicht zur Diskussion stellen.
Adieu!
Morgen Heiko,
das wäre allerdings echt schade !
Es gibt doch kein richtig oder falsch, nur Versuch und Irrtum.
Gerade bei so "jungen" Arten ist jede Information wichtig.
Wer später Informationen sucht, sollte schon hier landen, denn der Betta sp. "Antuta" ist ein Fisch der IGL.
Es geht ja auch nur um den Austausch der Erfahrungen die jeder im Laufe der Zeit gesammelt hat. Ich würde in 95% der Fälle auch dazu raten ein maulbrütendes Männchen abzusetzen - von daher kann ich das nachvollziehen. Allerdings ist es nicht so einfach anschließend das Paar wieder zusammen zu setzen, sie sind einfach heikel und neigen zu Aggressionen.
Es wäre auch schön, wenn andere Halter sich hier melden könnten, es würde dem Sinn dieses Forums gerecht werden. Hier ist es wie in unseren "Kellern" dran bleiben und durchhalten ( drin bleiben
)
Viele Grüße,
Marion
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A leader is someone who knows the way, goes the way, and shows the way.
Hey, Leute!
Ihr streitet euch hier um Erfahrungen, die der eine gemacht hat und der andere nicht. Wenn die Fische bei Heiko nicht springen, hat das nicht zu bedeuten, daß sie das woanders nicht doch machen.
Und die Nummer mit dem Verteidigen des Männchens durch das Weibchen bei den Antutas? Das machen mehr oder wenige alle maulbrütenden Betta.
Warum muß das Weibchen nach dem Vertreiben der Feinde zurück zum Männchen? Es gibt Fische, die suchen immer wieder den Körperkontakt zum Partner(Betta fusca), andere führen "Fernbeziehungen". Und, Heiko, woher weißt du, wie groß das Revier deiner Antutas "eigentlich"ist? Vielleicht(und sehr wahrscheinlich) ist es größer als das Aquarium.
Eine kleine Geschichte bei den Cichliden: solange man Nannacara anomala im 60er Becken hielt, glaubte man, das Weibchen würde allein pflegen und das Männchen nach dem Ablaichen vertreiben(und manchmal sogar umbringen). In Becken, die größer sind als 120 cm, pflegt das Männchen mit und muß aber mindestens 60 cm von der Brut wegbleiben. Und Nannacara sind viel kleiner als die Betta des ocellata-Komplexes. Also, Heiko, du wirfst hier durchaus richtige Beobachtungen(Vertreiben anderer Fische) und die spekulative Interpretation deiner Beobachtungen(keine Paarbindung, weil das Weibchen das Männchen nicht "kontaktiert") durcheinander.
Sortier das mal und wir kriegen hier wieder Ruhe und Sachlichkeit rein.
Gruß
Charly
"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos
Hallo Charly,
Eine kleine Geschichte bei den Cichliden: solange man Nannacara anomala im 60er Becken hielt, glaubte man, das Weibchen würde allein pflegen und das Männchen nach dem Ablaichen vertreiben(und manchmal sogar umbringen). ...
Wozu abschweifen? Das ist doch bei den schaumnestbauenden Bette ganz genau so, nur mit umgekehrten Geschlechterrollen.
Gruß, Klaus
Mahlzeit,
eine feste Paarbildung, wie z.B. bei meinen Betta macrostoma, habe ich hier in Abrede gestellt weil, sich das Weibchen beim dritten Paarungsdurchgang halt nicht mit dem Alpha-Männchen verpaart hat. Nach der Paarung jedoch wieder den Kontakt zu selbigem aufgenommen hat.
Und zwar in der Form, das sie ihn öffter als bis dahin die anderen zwei ungestört in ihre Nähe ließ.
Im Grunde tu ich mich schwer, bei den von mir gepflegten Arten, von Revieren zu sprechen. Dafür finde ich meine Becken zu klein. Die Antuta bewohnen ein 120x50x30 Becken, das ich mit Wurzelwerk und Javafarn recht gut "überfüllt" habe. Grund dazu waren die Angaben zur hohen Aggressivität dieser Art. Also dachte ich, wenig Freiwasser und möglichts viele dichte Rückzugsmöglichkeiten.
Warum muß das Weibchen nach dem Vertreiben der Feinde zurück zum Männchen?
Muss es nicht. Bei meinen Macrostoma läuft das aber so. Die Albis tuns wieder nicht so, da ist es den Weibern völlig Wurscht was das Männchen macht. Von daher habe ich noch zwei andere Arten mit völlig abweichendem Brutverhalten.
Sortier das mal und wir kriegen hier wieder Ruhe und Sachlichkeit rein.
Sachlich solls sicher sein, heist aber auch, es melden sich Leute zu Wort die Beobachtungen an dieser Art mitteilen können. Pauschal zu sagen, ist ein Betta und andere Betta machen so, ist zu einfach.
Es wäre auch schön, wenn andere Halter sich hier melden könnten,...
Richtig, das wäre super. Geraden weils Tiere sind die erst seit sehr kurzer Zeit in weinigen Aquarien zu Hause sind. Drum bin auch sehr daran interessiert jeden einzelnen Jungfisch zu finden und nicht den einen oder anderen zu verlieren weil ich garnicht wusste das es z.B. 15 statt 10 waren.
Allerdings ist es nicht so einfach anschließend das Paar wieder zusammen zu setzen, sie sind einfach heikel und neigen zu Aggressionen.
Auch das gilt es auf die eine oder andere Weise herauszufinden, finden sich wirklich feste Paare. Aber um das heraus zu finden müsste der Tragende eben erst mal raus und später wieder zurück. Anders der Gedanke ihn innerhalb des Beckens für die zwei max. vier Tage in einen Gazekasten zu verfrachten. Und so bald die Lütten raus sind ab zurück ins Becken.
Heiko
"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."
Klaus Kinski
In diesem Sinne...
Moin,
mit N. anomal hatte ich aber andere Erfahrung.
Ich hatte in Pärchen in einm 80 cm Becken mit viel Versteckmöglichkeiten und dort hat das Männchen definitiv die Brut mitgepflegt. Es hat beim Umsetzen geholfen, aber auch das Revier verteidigt gegen ein paar Sternflecksalmler.
Das Männchen wurde absolt vom Weibchen geduldet und es gab zwischen den beiden keine Streitigkeiten.
Andere Aquarianer hatten mich gewarnt, dass das nicht gut geht, aber es hat geklappt.
Vielleicht sollte man die Paare auch erst beobachten und dann reagieren und nicht pauschal das machen, was andere sagen.
Meine simplex konnte ich auch zusammenlassen, denn das Becken war auch sehr verkrautet, so dass sehr viel Deckung da war.
Gruß
Robert
IGL 357
Bekannt auch als Trebor:
Ja, es ist etwas besonderes, einen göttlichen Körper zu haben - aber musste es ausgerechnet der von Buddha sein?
Moin,
die Frisur sitzt und Backen sind dick. Wenns so wird wie ich denke, ist am Sonntag Oster-Antuta-Bescherung. 
Und noch eine, wie ich finde, wichtige Beobachtung von heut Morgen.
Alle 4 kamen in erschreckender Harmonie aus dem Bereich heraus, in dem sich das tragende Männchen seit Brutbeginn zurück gezogen hatte. Nix Hektik, sonder ganz gemächlich.
Heiko
"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."
Klaus Kinski
In diesem Sinne...
Hallo zusammen,
zunächst mal bin ich total happy, dass es inzwischen mehrere Leute in der IGL gibt, die sich mit dieser wunderbaren Art beschäftigen, denn sonst hätte sich der ganze Aufwand mit dem Direktimport unter dem Strich nicht gelohnt.
Ich glaube auch, dass wir noch eine Menge an Beobachtungen machen müssen, bis wir die sp. Antuta wirklich verstehen.
Anders als z.B. ocellata Tawau oder macrostoma sind die sp. Antuta ja im Gebirge zu Hause in eher schmaleren, schnell fließenden Klarwasser-Flüssen, vermutlich etwas kühler (21-23 °), immer sehr sauerstoffreich. Die sp. Antuta lieben Freiwasserzonen mit starker Strömung, auch wenn sie natürlich ihre Rückzugsverstecke brauchen. In ihrem Biotop muss ein Fisch bei Auseinandersetzungen nur eine schnelle Kurve schwimmen und wird von der Strömung in sekundenschnelle davon getragen. Balz und Paarung wird in strömungsärmeren Uferbereichen stattfinden, aber eine schnelle Flucht ist immer möglich, niemand kann in die Enge getrieben werden. Wir können solche Bedingungen nicht nachstellen, wir müssten die Becken in Metern berechnen, nicht in Zentimetern.
Eigentlich müssten wir unsere Becken mit großen Flusskieseln ausstatten, was leider nicht sehr pflegefreundlich ist. Die Hohlräume zwischen den Steinen sind ideale Verstecke für unterlegene Alttiere und Jungfische, leider aber auch für nicht gefressene Futterreste und unsere Kontrolle ist eingeschränkt.
Bei meinem ersten Paar ergab sich folgendes Problem: Das Weibchen war schon vorher gut einen cm größer als das Männchen. nach der ersten Brut (das Männchen hat leider nach dem Umsetzen sofort alle halb entwickelten Eier ausgespuckt.) folgte bald darauf die zweite, aus der einige Tiere herangewachsen sind. Das Weibchen war nach dieser zweiten Brut dem Männchen soweit weggewachsen, dass dieses hoffnungslos unterlegen war. Es hat nur noch mit Flucht reagiert und daraufhin immer heftige Prügel bezogen. Ich musste sie trennen.
Wie schon gesagt, meine Männchen haben das Umsetzen in ein kleineres Becken IMMER mit dem Ausspucken der Eier oder Larven quittiert. Ich empfehle daher (wenn man ganz sicher gehen will), zunächst das Weibchen und nach dem Entlassen der Jungfische bald auch das Männchen aus dem Becken zu fangen. Ein 1,2 m-Becken mit 35 winzigen Jungfischen ist natürlich nicht jedermanns Sache und die Fütterung ein Balance-Akt: lieber sparsam, keinesfalls zuviel Artemia! Wenn man die Zeit hat, das Geschehen zu überwachen, kann man das Paar zusammenlassen, wie Marion es probiert hat. Das ist sicher das Optimum und wir können die meisten Erkenntnisse gewinnen. Ein Brutpflege-ähnliches Verhalten nach dem Entlassen habe ich zuletzt z.B. bei den Betta unimaculata Muara Wahau und den cf. unimaculata aus dem Kayan River beobachtet. Ich meine sogar, dass die recht kleinen Jungfische unter der Obhut des Vaters sehr viel besser gewachsen sind, als die isolierten Jungfische zuvor. Das mag allerdings auch an den besseren Bedingungen im großen "eingefahrenen" Becken im Vergleich zu den Absetzbecken liegen. Es gibt noch viel auszuprobieren...
In jedem Fall: dranbleiben!
Fröhliche Ostern, Henning

Mahlzeit,
heute Vormittag, zwischen 8.00 - 12.30 Uhr, wurden die Jungfische entlassen!!!!
Brutzeit, gerechnet von der Paarung am 31.03. Mittags bis eben Heute 12.00 Uhr, 12 Tage. Die letzten drei Tage bis heute Morgen hat das Männchen im Hälterungsbecken, in nem abgedunketen Gaze-Einhängekasten, ausgestattet mit einigen kleinen Ablegern Javafarn, verbracht. Heute Morgen vor der Arbeit hab ich ihn dann in ein 30x20x20 Becken mit nem "Laichrost" aus Gazebewehrung umgesetzt. Gefüllt wurde das Becken mit Wasser aus dem Hälterungsbecken. Gegen 12.30 Uhr war ich wieder daheim, und TADDDAAA!!! Da sind sie.
Alle Larven noch mit nem ziemlich dicken Dottersack. Zum Teil auf der Seite liegend, wegen dem schweren Dottersack, vermute ich.
Als nächstes schnell das Männchen raus aus dem "Schlupfbecken", den "Laichrost" raus, Wasserstand auf 2cm abgesenkt um den Zwergen das Aufsteigen zur Oberfläche zu erleichtern, damit sie ihre Schwimmblasen füllen können.
Ach nebenbei: so 60+ müsstens sein. ![]()
Wirklich zählen werde ich heute Abend wenn M. Kloster mit Fotografieren fertig ist und ich die Bilder auf`m Rechner hab. Da werden dann Kreuzchen an jedem Jungfisch gemacht.

Jippyajeh, ick freu mir!!!!!
Heiko
"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."
Klaus Kinski
In diesem Sinne...
:jump:
![]()
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Ach nebenbei: so 60+ müsstens sein.
Wirklich zählen werde ich heute Abend wenn M. Kloster mit Fotografieren fertig ist und ich die Bilder auf`m Rechner hab. Da werden dann Kreuzchen an jedem Jungfisch gemacht.
Jippyajeh, ick freu mir!!!!!
Beglückwünscht hatte ich dich ja bereits ![]()
60 Jungfische ? 
So das wars... du spielst nicht mehr mit !
(Für das Protokoll : Heiko ist raus ) ![]()
Ernsthaft... Klasse Ansage, Berlin rockt !
Ich freue mich auf die Bilder - weiter so !
Viele Grüße,
Marion
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Ich noch mal.
Um schon mal vorab zählen zu können, hab ich rasch auf nem weissen Zeichenkarton im Abstand von 5cm ein Raster aufgezeichnet und unters Becken gelegt.
FESTHALTEN !!!!
80 +/- 2
IRRE, VÖLLIG IRRE !!!!
Heiko
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Klaus Kinski
In diesem Sinne...
CONGRATULATIONS!
Das 30x20 Becken habe ich fürs Fotografieren in der Mitte mit ner Filtermatte geteilt. Weil sonst ein scharfes Bild der ganzen Fläche + sichtbare/zählbare Fische nicht gelungen wäre. Die Rastereinteilung ist 5x5cm.
Heiko
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Klaus Kinski
In diesem Sinne...
Mahlzeit,
einige, etwa 1/3 der Jungfische, scheinen noch die Eihüllen am Bauch zu tragen. Das die Eihüllen noch dran sind, würd ich bei dieser Anzahl mit der extremen Engen im Maul des brütenden Männchens begründen wollen. 4 mit solch Eihüllen hab ich heut tod abgesaugt.
Der Rest steht unter der Wasseroberfläche bzw. schnippst schon flott durchs Becken.
Heute die ersten Artemia-Nauplien ins Becken gegeben + ne kleine Portion Javamoos.
Zusätzlich ne Membranpumpe mit Ausströmer zum Belüften angeschlossen.
Das Gebrumme geht mir jetzt, nach ner halben Stunde, schon auf den Sack!
Edit 2h später:
Die ersten zeigen orange Bäuche, heist, die Nauplien passen schon rein. Läuft also!
Heiko
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Klaus Kinski
In diesem Sinne...
Namnd,
ein verlustfreier Tag bei den Antua!
Gestern habe ich noch einen Umgekippten abgesaugt. Heist, es gibt bis Heute 5 Ausfälle, Rest= 75.
Da ich heut Morgen keine Artemia-Nauplien hatte gabs Cyclops eeze, auch das wurde sofort angenommen. Heut Nachmittag hab ich dekapsulierte Artemia und gemahlene Artemia-Flocken gegeben, auch kein Problem.
Wasser für`s "Peppelbecken" zum Nachfüllen, Wechseln bzw. Auffüllen nehm ich zwei mal täglich aus`m Hälterungsbecken. Heut Abend gabs noch nen Tropfen HW-Tracevit mit dazu.
Das Männchen, das diese Brut durchgetragen hat, ist wieder im Hälterungsbecken, seit Gestern Abend. Beim Füttern heut Morgen hat er auch teilgenommen, Gringdal gabs.
Also, läuft!
Heiko
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Klaus Kinski
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