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Hainbuchenhecke

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RobertB
(@robertb)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 106
Themenstarter  

Moin Leute,

da unser Garten umgestaltet wird, habe ich die Möglichkeit, eine Hainbuchenhecke zu pflanzen, ca 20 - 25 Stück. :D

Nun eine Frage des "Gewissens":

Pflanze ich normale Hainbuchen oder ist eine Rotbuchenhainhecke wirklich so viel besser,
als eine normale Hainbuche.

Die Kostenfrage spielt auch eine Rolle, 25 normale Hainbuchen kosten 30 €
und 25 Rotbuchen kosten 50 €.

Das Rotbuchenlaub soll ja für das Aquarium besser sein, aber dann brauche ich
gute Argumente für meinen Finanzminister. :argue:

Für passende Antworten bin ich dankbar.

Gruß
Robert

IGL 357
Bekannt auch als Trebor:
Ja, es ist etwas besonderes, einen göttlichen Körper zu haben - aber musste es ausgerechnet der von Buddha sein?


   
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aquaristiker
(@aquaristiker)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 201
 

Hallo Robert,

Die Hainbuche (die ja keine Buche ist, sondern zu den Birken gehört) treibt bereits im April aus und "schützt" dich so schon sehr zeitig vor den Blicken deiner Nachbarn (das dauert aber noch ein paar Jahre, bis die Hecke schön groß ist).
Die Herbstfärbung ist gelb.

Das Laub halte ich für das Aquarium für ungeeignet, da es sich schnell zersetzt.

Die Rotbuche treibt oft erst im Mai aus und kommt auch mit sehr wenig Licht aus. Die Herbstfärbung ist gelb bis orangegelb. Es gibt auch eine rotlaubige Form, die sehr schön aussieht.

Das Laub der Rotbuche ist hervorragend für das Aquarium geeignet und hält im Wasser wochenlang (wenn keine Schnecken oder Ancistrus im AQ sind, die die Blätter fressen)

Was die Kosten anbelangt, es ist normalerweise eine einmalige Anschaffung für viele Jahre. Hier sollten 20 Euro nicht der Entscheidende Faktor sein.

Wenn du keine andere Quelle für Buchenlaub hast, was ich mir nicht vorstellen kann, entscheide dich für Rotbuche.

Ansonsten entscheide nach den Kosten.

Gruß, Hendrik

IGL 083


   
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(@anonymous)
Noble Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 1413
 

Hi,

Blätter ausm Wald, günstiger Lebensbaum als immergrüne Sichtschutzhecke.


   
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aquaristiker
(@aquaristiker)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 201
 

Bitte nicht! Lebensbaumhecke ist das Hinterletzte. Da bleibt der Vogelschutz komplett auf der Strecke. Wenn schon eine Hecke geplant ist, dann eine sinnvolle.

"Die Blätter einer einheimischen Heckenpflanze stellen eine Nahrung für viele Insekten und ihre Larven dar, die sich in der Hecke ansiedeln. Viele Vogel-Arten ernähren sich von diesen Insekten und lassen sich bevorzugt in insekten-reichen Hecken nieder zum nisten und brüten.

Viele (exotische) Zier- und Heckenpflanzen wie der Kirschlorbeer oder Koniferen wie Zypresse und Thuja (Lebensbaum) erfüllen diese Voraussetzungen nicht und bieten für Vögel nur eine Versteck-Möglichkeit. Diese Hecken sind daher als Vogelschutzgehölz nur bedingt geeignet."

Quelle: http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/vogelhecken.aspx

Gruß, Hendrik

IGL 083


   
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RobertB
(@robertb)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 106
Themenstarter  

Danke schon mal für die ersten Antworten.

Das beste wäre also eine schöne Hainbuchenhecke zum Sichtschutz vor den Nachbarn,
und ein paar Rotbuchen als Aquariumblattlieferant, wo noch eine kleine Hecke hinmuss.

Eine immergrüne Hecke habe ich zu den NAchbarn, und diese neue Hecke soll um die Terasse herum gepflanzt werden,
als Sichtschutz, damit man einigermaßen ungestört dort sitzen kann.

Dass die Hainbuchen oder Rotbuchen natürlich erst noch richtig hochwachsen müssen,
ist mir schon klar

Gruß
Robert

IGL 357
Bekannt auch als Trebor:
Ja, es ist etwas besonderes, einen göttlichen Körper zu haben - aber musste es ausgerechnet der von Buddha sein?


   
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(@anonymous)
Noble Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 1413
 

Hi,

Bei uns im Lebensbaum brüten regelmäßig Amseln, die sind deutlich dichter wie Buchenhecken.......aber ist auch egal :wink:

Wenn du kein Geld ausgeben möchtest, empfehl ich solche Abgabestellen für Grünschnitt und Kontainer von Baumärkten da liegen manchmal richtige Schätze. Containern ist spitze!

Das beste wäre also eine schöne Hainbuchenhecke zum Sichtschutz vor den Nachbarn,

Eine immergrüne Hecke habe ich zu den NAchbarn

Warum eigentlich dann noch eine Hecke?
Zweifach Sichtschutz?

Setz lieber nen hübschen Teich mit Rohrkolben dazwischen, haste Lebendfutter für deine Fische und den doppelten Sichtschutz.....

Adiós


   
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RobertB
(@robertb)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 106
Themenstarter  

Hai,

die immergrüne Hecke steht direkt an der Grundstücksgrenze, und zwischen Terrasse und Grenze ist eine große Freifläche mit Rasen.

Und man sitzt sonst so auf dem Präsentierteller ohne einen weiteren Schutz,
außerdem ist die Hecke an der Terrasse auch ein Windschutz.

Einen kleinen Teich lege ich zur Zeit auch an, allerdings nur 500 Liter. Und darauf kommt ein Baugitter, da ich noch eine kleine Tochter habe.

Lebendfutter wird in kleinen Kübeln im Garten gezogen.

Gruß
Robert

IGL 357
Bekannt auch als Trebor:
Ja, es ist etwas besonderes, einen göttlichen Körper zu haben - aber musste es ausgerechnet der von Buddha sein?


   
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(@sonja)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 345
 

Hallo Robert,
Wir haben eine Buchenhecke, gemischt aus Rotbuche (Fagus sylvatica) und Blutbuche (Fagus Sylvania f. Purpurea). Die Blutbuche hat dunklere, rötliche Blätter.
Was den Sichtschutz angeht, die Hainbuche grünt vielleicht eher, aber die Buchenhecke trägt ja noch das alte Laub. das wirft sie meist erst ab, wenn das neue Grün voll durchbricht, das ist bei uns meist ein fliegender Wechsel, im wahrsten Sinne des Wortes.

Sichtschutz hat man also auch. und mir persönlich gefällt die echte Buche viel besser, als Hainbuche, oder Lebensbaum. Aber das ist ja Geschmackssache.

Lieben Gruß,

Sonja


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
Noble Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1828
 

Hallo!
Immer die ollen Thujen! Und dann auch noch als Hecke! Da kann man doch gleich Plasik nehmen. Und daß da mal eine Amsel drin brütet, sagt gar nix. Die brüten auch in einem Stapel Fahrräder.
Dabei gibt es so schöne Sichtschutzpflanzen, von denen nicht nur die Amseln was haben und auch die nicht nur als Nistplatz.
Die Lösung für ganz besonders Geduldige: Buchsbaum. Einheimisch, immergrün, wächst extrem langsam.
Mein Favorit: Liguster. Wächst schnell, unkaputtbar, verträgt Schnitt, einheimisch, trägt Beeren.
Weißdorn ist auch gut. Sieht zur Blüte traumhaft aus, trägt Beeren und ist als Vogelbrutplatz wegen der Dornen erste Wahl.
Woran ich zur Zeit arbeite, ist eine Stechpalmenhecke(Ilex). Die wachsen bei uns in der Gegend massenhaft im Wald und werden per gefressener Beeren von den Vögeln in den Garten getragen. Ich muß nur die Sämlinge ausbuddeln und da hin pflanzen, wo ich sie haben will.
Gruß
Charly

"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos


   
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CARNIVORE
(@carnivore)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 317
 

Hi!
Ich habe alles Durcheinander als Hecke gepflanzt Liguster, gelber Hartriegel, roter Hartriegel, Sanddorn, Weißdorn, Mehlbeere, Flieder, Aronia...
Das sieht total chaotisch aus aber es gibt immer was interessantes zu entdecken und den gefiederten-Reptilien gefällt es.
Thuja und Nadelbäume habe ich nach und nach entfernt.
Charly, ich versuche auch gerade mir Ableger von Ilex zu ziehen.
Gruß Nico

Grüße von
IGL 057


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
Noble Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1828
 

Hallo, Nico!
Ilex wachsen bei euch nicht wild, oder?
Bei uns steht der Wald voll damit.
Gruß
Charly

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(@termite)
Active Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 9
 

hainbuche eignet sich als hecke besser als rotbuche. rotbuche brauch nen gewissen pflanzabstand, um sich entfalten zu können (hab heut welche gepflanzt im wald ;) ) zudem sollte amn nie vergessen, dass aus den kleinen süßen rotbuchenpflänzchen nach ein paar jahren stattliche bäumchen werden, vorbei mit sichtschutz.
hainbuche ist dagegen ne prima heckenpflanze.

fürs aquarium eignet sich natürlich rotbuche besser.

zum lebensbaum: schönes wertvolles teures holz, wenn man einen zum baum heranzieht, und dann umkloppt :lol:

liebe grüße von laura mit den fischies und dem wullewaukie


   
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CARNIVORE
(@carnivore)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 317
 

Hi!
Nein Charly, Ilex wächst bei uns nicht wild, es dominieren noch Nadelmonokulturen. Habe bei meinem Nachbarn geschnorrt.
Gruss Nico

Grüße von
IGL 057


   
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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 2034
 

Hallo zusammen,

ich gebe auch einer Mischhecke den Vorzug. Eibe als langsam wachsendes Immergrün ist auch toll, Holunder ist lecker und reich an Vitaminen, und bei uns wächst eine wunderbare wilde oder verwilderte (müsste mal nachsehen) Rose, allerdings ist die nur für breite Hecken oder Spaliere wirklich geeignet.

Als Jugendlicher hatte ich mal am Teich eine Windschutzhecke aus verschiedenen Ahornen: Auf den Ahnengräbern im Frühling ausgegraben, wuchsen rasant, auf 1,5 m gestutzt und im 20-cm-Abstand auch schön dicht.

Was ich auch mag, ist eine Hecke mit einzelnen Überständern, Sommerflieder z.B.

Aber um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Ich würde, wenn wirklich nur die beiden Arten zur Wahl stehen, einzelne Rotbuchen in eine Hainbuchenhecke setzen.

Gruß, Klaus


   
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