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Pressemitteilung PETA

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(@batasio)
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Hallo,
von meiner Partnerin wurde ich auf folgende Pressemitteilung hingewiesen:

Reptilienschau in Schwerin: PETA warnt vor privater Reptilienhaltung

..., anlässlich der bevorstehenden Reptilienschau am 8.11. und 9.11. in Schwerin in der Sport- und Kongresshalle warnt die gemeinnützige und besonders förderungswürdige Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. davor, sich ein exotisches Tier als Haustier anzuschaffen. Die Tierschützer fordern ein bundesweites Verbot zur Haltung von exotischen Tieren in Privathaushalten. Exotische Tiere seien nicht domestiziert, auch Nachzuchten nicht und sie leiden deshalb besonders in Gefangenschaft. Durch den massiv zunehmenden Handel mit diesen Tieren, die schnelle Überforderung der Tierhalter aber auch durch hohe Kosten in der Haltung durch spezielle Pumpen und Wärmelampen, nehmen nach Ansicht von PETA Deutschland e.V. auch Tieraussetzungen stark zu. In Hessen gäbe es bereits seit Herbst 2007 zumindest das Verbot von gefährlichen und giftigen Tieren in privaten Haushalten. Hessen reagierte damit auf die Zunahme von Vergiftungen durch Stiche oder Bisse von Schlangen, Skorpionen, Vogelsinnen & Co., worauf das Deutsche Ärzteblatt bereits 2004 hinwies.

„Dem ungebremsten Trend zu exotischen Tieren muss entgegengehalten werden. Immer extravaganter sollen die Tiere sein und das ist nicht im Interesse der Öffentlichkeit, schon gar nicht im Interesse der betroffenen Tiere.“

In den letzten Jahren hat die Haltung von Reptilien stark zugenommen, Tierbörsen seien wie Pilze aus dem Boden gewachsen und die Angebote im Internet und Zoohandel nähmen besorgniserregend zu. Es gäbe einen großen, illegalen Markt, der im Umfang und Brutalität durchaus mit dem Drogenhandel vergleichbar sei.

Laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) wurden in 2006 nach Deutschland 94.373 Reptilien und 1351 Amphibien eingeführt. Erfasst seien hier nur die Tiere, die einen geschützten Status haben. Die Zahl der nichtgeschützten Arten liege um ein vielfaches höher, das BfN drücke es wie folgt aus: „Die geschützten Arten machen maximal ein Fünftel des tatsächlichen Exoten-Imports aus“. Demnach seien in 2006 fast eine halbe Million exotische Tiere nach Deutschland eingeführt worden, die illegalen Einfuhren noch gar nicht mitgerechnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.peta.de/exoten

Folgt man dann dem angegebenen Link, kommt man zu einem Beitrag, der angefüllt ist mit z.T. unhaltbaren Behauptungen, Halbwahrheiten und medienwirksam aufgebauschter (leider negativer) Einzelbeispiele - und das alles mit nur einem Ziel: Dem generellen Verbot der Haltung exotischer Tiere!

Statt für sinnvolle Regelungen (Sachkundenachweis, einheitliche Gesetze/Verordnungen in allen Bundesländern) zu plädieren, wird dem verantwortungsvollen Halter Fachkenntnis, die Fähigkeit und finanzielle Möglichkeit abgesprochen, Tiere optimal zu halten.

Die "schwarzen Schafe", die leider nicht zu leugnen sind, halten sich aber, getreu dem Motto "legal, illegal, scheiß egal!" an keine Haltungsrichtlinien oder Verbote. Das gilt im übrigen aber auch für Hunde, Katzen, Hamster, Ratten, Goldfische...

Fische? Verbieten!

Grüße, Jörn :-(((


   
Zitat
JanS
 JanS
(@jans)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 52
 

Hallo Jörn,

es ist echt schwer gedanklich mit Organisationen wie PETA umzugehen. Einerseits möchten die wenigsten wohl das Tieren heutzutage der Pelz über die Ohren gezogen wird, damit man ihn später um den Hals tragen kann oder das das Frühstücksei unter abartigen Bedingungen aus dem Huhn gefallen ist.

Auf der anderen Seite ätzt es mich wirklich an, wenn man dem durchschnittlichen (na, eigentlich jedem) Inhaber eines privaten Haushaltes verbieten möchte ein Tier zu halten. Egal ob es heute noch um gefährliche Exoten geht; morgen geht es um jegliches Getier. Statt themenbezogen zu recherchieren und mal wirklich detaillliert aufzuklären wird pauschal und - so empfinde ich das - leider arg verlogen abgeurteilt.

PETA betrachte ich mittlerweile nur noch als unglaubwürdige Promotionmaschine für B oder C-Promis (das sind die die zwar angeblich vegetarisch-natürlich leben, anderseits ihre eigenen Körperteile aber gern mal unnatürlich verformen lassen) die mal ein buntes Hochglanzfoto von sich in auffälliger Pose (also z.B. als blutverschmierte Pelzträgerin oder eingepferchte Schildkröte) abgedruckt sehen wollen. Wenn z.B. Dirk Bach einerseits eines der PETA-Figürchen ist wenns um Pelz & Co. geht, fragt man sich warum er anderseits kübelweise Exoten (die wohl nicht einmal ausgeführt werden dürften) ungestraft über Menschen kippen lassen darf.

Inhaltlich stagniert bei PETA offenbar seit Anbeginn zumindest der Exoten-Diskussion alles, d.h. auch die seit langem propagierten Fehler über z.B. die schrecklich giftigen Pfeilgiftfrösche oder die bedauernswerte Familie des Fischleins Nemo werden brav das ein ums andere Mal erneut in die Pressemitteilungen oder Publikationen kopiert...

Viele Grüße vom Jan.


   
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(@anonymous)
Noble Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 1413
 

Hi...

Sorry, ich habe mir nicht alles durchgelesen - aber ich habe neulich mal eine überdurchschnittlich lange Zeit auf dieser Seite verbracht:

www.petakillsanimals.com

Klingt reisserisch, scheint aber der Wahrheit zu entsprechen - und zeigt die PETA von einer ganz, ganz, ganz, ganz anderen Seite...

Gruss, Nora


   
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(@pauli)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 27
 

Hallo,

ich denke, das die PETA eine der unglaubwürdigsten und miserabelsten "Tierschutz"-Organisationen ist.

So habe ich schon Berichte gelesen, in denen behauptet wurde, Angeln würde Jugendliche GEWALTTÄTIG und AGGRESSIV machen.
Also eine genauso unhaltsame Behauptung, wie man sie hier in diesem Bericht wiederfindet.

Hier wird beispielsweise behauptet, dass die Zucht von Tieren zu deren Aussterben führt . -> LÄCHERLICH
"Der Kauf von in Gefangenschaft gezüchteten Tieren ermutigt die Züchter, ihren Bestand aufzufüllen. Nachfrage schafft Artenverlust und permanente Tierquälerei."

Haben die Verantwortlichen dieser Organisation nichts besseres zu tun, frage ich mich des Öfteren.

Einen verärgerten Gruß
Erik


   
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