Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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SPD und Tierschutz
 
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SPD und Tierschutz

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holger
(@holger)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 194
Themenstarter  

Hallo,

bevor die Emotionen hochkochen, man sich über ungelegte Eier aufregt und am Ende alle wegen 2 Sätzen im SPD-Regierungsprogramm die FDP wählen: Ich habe auf Abgeordnetenwatch.de Frau Nahles dazu befragt und werde den Link posten, sobald die Frage freigeschaltet ist. Ebenso halte ich Euch über eine Antwort auf dem Laufenden.

Wer es noch nicht kennt:
http://www.spd.de/linkableblob/92664/da ... m_2013.pdf
S.77

Gruß
Holger


   
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 CPS
(@cps)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 475
 

Hallo,
nachdem die MDB Nahles nicht antworten wollte, interessiert
mich sehr, ob sie Dir als Mitglied des Bundesvorstands Gehör
schenkt und etwas Vernünftiges äußert.
Bin gespannt!


   
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holger
(@holger)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 194
Themenstarter  

Hallo Christian,

ich denke, dass man die Genossen da auf dem falschen Fuß erwischt hat und die 2 Sätze mit heißer Nadel gestrickt wurden, ohne an die Auswirkungen zu denken. War beim Entwurf für ein neues Tierschutzgesetz bei den Grünen ja auch so und wurde dann revidiert / präzisiert.
Ist natürlich schlecht, wenn man eine Woche nach Veröffentlichung eines Regierungsprogramms sagen muss: Ups, das haben wir doch nicht so gemeint.

Ich hätte natürlich fragen sollen, ob sie als Abgeordnete im Falle eines Wiedereinzugs in den Bundestag und in Regierungsverantwortung für solch ein Gesetz stimmen wird. Aber wenn ich nachts von Arbeit komme, ist es mit der geistigen Fitness nicht immer zum Besten und mit den erlaubten Zeichen war ich auch schon am Limit.

Da Frau Nahles normalerweise fast immer antwortet (ca 95%), dazu recht ausführlich, sofern es nicht polemisch ist, sie sich hier aber mit der Trennung Abgeornete <-> Funktionsträgerin rauswindet, tippe ich auf Diskussionsbedarf hinter den Kulissen. Die Frage liegt ihrem Büro vor mit Verweis auf abgeornetenwatch.de, geben wir ihnen ein wenig Zeit.
Wichtig ist, was dann schlussendlich herauskommt. Und wenn nichts kommt, hindert mich nichts daran sie als Abgeordnete zu fragen, ob sie für das von ihr als Generalsekretärin beschlossene Programm so stimmen wird, natürlich mit Verweis auf die Vorgeschichte.

Ich wette um ne Runde Bier, dass es zur Tagung eine Antwort gibt, 2 Millionen Wasserpanscher sind ne Menge Heu. Wer Lust hat, kann sich ja auch andere vornehmen. Einfach auf der HP unter Partei -> Organisation "Parteispitze & Gremien" anklicken. Dort findet man dann unter "Parteivorstand" die gesamte Liste. Eine Person anklicken, schauen ob MdB und befragen. Ist besser als unter Personen
Ein wenig Lobbyarbeit hat noch keinem geschadet :zwinker:

Hier noch der Link zur Befragung auf abgeordnetenwatch
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-5 ... ml#q374684

Grüße
Holger


   
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holger
(@holger)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 194
Themenstarter  

Hallo zusammen,

da auf meine Anfrage an das Büro keine Antwort kam, habe ich meine Frage so umformuliert, dass sie die Abgeordnetentätigkeit betrifft und sie erneut auf Abgeornetenwatch.de eingestellt.
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-5 ... ml#q376678
Wie man sieht, kam dann auch prompt eine Antwort.

Die in der Antwort verlinkten Dokumente lesen sich anders als die pauschalisierenden Sätze im Regierungsprogramm und machen auch Sinn. Trotzdem stellt sich die Frage ob man da nicht besser doch aktiv werden soll, nicht dass unsere Fische zum Kollateralschaden von Brillenkaiman und Königspython werden, auch wenn es so nicht gedacht ist.
Ein Satz wie http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/123/1712386.pdf Punkt 6 kann verheerende Folgen haben...

Grüße
Holger


   
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 CPS
(@cps)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 475
 

Hallo Holger,

vielen Dank für Deine Bemühungen.

Ja, Du hast recht, jetzt sollten die Aquarianer (wenn man es taktisch klug anstellt, nur die Aquarianer für sich) aktiv werden und ihre Interessen darstellen. Dabei darf man sich nicht auf sinn- und endlose Diskussionen über falsche oder vermeintlich falsche Inhalte solcher parteipolitischen Schriften einlassen (hier wäre das zum Beispiel beim Thema Königspython möglich, von dem eigentlich gar keine Wildfänge mehr gehandelt werden, aber um den ein kunterbunter Zuchtformenreigen entstanden ist, bei dem bereits heftige Domestikationserscheinungen festgestellt werden können und für die weltweit eine beachtliche Nachfrage besteht).

Was braucht unsere Liebhaberei, was erwarten wir von der Politik, wo können wir unser Wissen einfließen lassen und wogegen ist es erforderlich zu argumentieren. Das muss akribisch festgestellt sein, bevor "einer von uns" den Mund aufmacht. Ja, wir sind spät dran damit, aber das muss ja nichts heißen.

Problematisch wird vor allem das Börsenthema. Es gibt kaum etwas, das tierschutzgerechter und ästhetischer verlaufen kann, als eine Aquarienfischbörse (schau die der IGL an) ... und das darf nicht in einem Topf mit den großen Reptilienbörsen landen, bei denen auch vielen rechtschaffenen und verantwortungsvollen Aquarienfischpflegern nicht wohl ist.


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
Noble Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 1828
 

Hallo!
Sorry, wenn ich hier den Klugscheißermodus einschalte, aber genau bei diesem Thema müssen die Hausaufgaben gemacht sein.
Christian, du meinst hier den asiatischen Tigerpython(Python molurus ssp.). Der ist tatsächlich schon ein Haustier mit zahlreichen Zuchtformen. Das sagt natürlich nichts über die Artgerechtigkeit seiner Haltung im Terrarium. Daß Tiere sich bei völlig unartgerechter Haltung wie die Karnickel vermehren, führt uns jeder Legehennen-Käfig-Halter vor und, ja, jeder Kaninchenzüchter.
Der afrikanische Königspython(Python regius) ist weit davon entfernt, ein Haustier zu sein, obwohl er häufig im Terrarium gehalten wird. Die im Handel angebotenen Tiere kommen meist aus sogenannten Farmzuchten.
Da werden trächtige Weibchen eingefangen und bis zur Eiablage bzw. bis zum Ende der Brutpflege im Gehege gehalten. Das ist nicht weiter schwierig, weil die Tiere in dieser Zeit sowieso nicht fressen.
Wenn die Eier im Inkubator bzw. die Jungen geschlüpft sind, wird das Muttertier wieder freigelassen oder aufgegessen. Die Jungpythons werden dann als Nachzuchten in den Handel gebracht.
Und mir geht mal wieder das Messer in der Tasche auf!
Gruß
Charly

"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos


   
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 CPS
(@cps)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 475
 

Hallo Charly,
abgesehen davon, dass auch mir dabei das Messer überall aufgeht, ich muss klugscheißerisch kontern.

Vom Königspython, Python regius, dem klassichen "Ball Python", gibt es aberdutzende Farbvarianten, die in Europa alle aus Privathand stammen, die ganz erheblich teurer gehandelt werden als die sehr selten angebotene "Wildform". Die Mutanten heißen "Reduced Pattern", "Ghost", "Paradox Albino", "Bumble Bee Spider" und werweißwienoch. Just discuslike! Diesen kleinen Python kann man aber seinen Ansprüchen gemäß gut in geräumigen Terrarien pflegen, züchten und dagegen ist auch nichts einzuwenden.

Demgegenüber existieren von dem viel größeren und schwereren Tigerpython Python molurus ssp. nur ganz wenige Farbvariationen, die sich alle im Bereich Albinismus/Xanthorismus abspielen und die im Markt kaum noch eine Rolle spielen. Schon deshalb, weil kein Mensch mehr weiß, wie er die großen Gelblinge unterbringen soll. Adulte Weibchen sind in der Regel nur aggressiv und im Zoo gehören Reinigung und Fütterung dieser Schlangen zu den wirklichen high lights.
Dass es Einwände gegen dessen Pflege in Privathand gibt, kann man nachvollziehen. In den USA (Südstaaten) beweisen die vielen ausgesetzten Tigerpythons seit Jahren, dass man in der Natur auch als Albino überleben und sich fortpflanzen kann.

Aber beide Schlangen mag ich auf den großen Börsen nicht in Klarsichtdosen auf Tischen stehen sehen!
Und genau darum will ich auch keinen Schulterschluss mir dieser Form der Börsen, sondern trete dafür ein, dass "wir" uns auf die Fische beschränken. Davon verstehen wir nämlich viel.

Weiter viel Spass bei den Hausaufgaben,
nix für ungut,
Christian


   
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(@mimocon)
Active Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 6
 

Hallo,

ist vielleicht ein wenig Off-Topic, aber ich finde es extrem wichtig, dass betroffene Hobbyisten unterschiedlicher Sparten durch solche Gesetzesentwürfe näher zusammenrücken und nicht anfangen von wegen "Die Fischbörsen sind alle vorbildlich, aber die bööööösen Reptilienbörsen"

Sinniger ist es doch, dass aus den jeweiligen Bereichen fachmännische Vorschläge zur praktischen und realitätsnahen Umsetzung von Tierschutz kommen. Das verstehe ich unter zielorientiertem Handeln und führt wohl auch eher zu einer Lösung, als wenn sich nun alle gegenseitig einen unnötigen schwarzen Peter zuschieben.

Mal so als kleiner Input von einer Aquarianerin, die auch Schlangen hat;)

Liebe Grüße Liz

Aquaristik ist mehr als ein Hobby, Aquaristik ist eine Lebenseinstellung!
IGL Mitglied Nummer 294


   
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(@apisto48)
Active Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 18
 

"Was braucht unsere Liebhaberei, was erwarten wir von der Politik, wo können wir unser Wissen einfließen lassen und wogegen ist es erforderlich zu argumentieren. Das muss akribisch festgestellt sein, bevor "einer von uns" den Mund aufmacht. Ja, wir sind spät dran damit, aber das muss ja nichts heißen."

Hallo,

diese Überlegung finde ich richtig gut. Nicht immer hinterher laufen sondern selbst überlegen und formulieren.

Zum Thema Börse liegt mir am Herzen, dass die Börsenrichtlinien den Ausstellern vermittelt, von diesen beachtet und von den Veranstaltern durchgesetzt werden. Dabei geht es mir nicht um Rechthaberei oder deutschen Ordnungssinn. Wir müsssen sehen, dass wir immer wieder einmal in der Kritik stehen und dann mit anderen Verstößen in einen Topf geworfen werden. Dem müssen wir vorbeugen, soll nicht eines Tages das befürchtete Verbot von Börsen realisiert werden.

Der VDA hat - ich denke beachtliche - Richtlinien aufgesetzt. Andere Vereine und Zweckgemeinschaften haben sich ebenfalls Gedanken gemacht und etwas formuliert. Bisher erkenne ich nicht, dass dieser Berg von Überlegungen systematisch nach dem Nutzen abgeklopft und dann auch anderen empfohlen wird. Nachdem wir uns insoweit in einem speziellem Rechtsgebiet bewegen, wird wohl die Einbindung eines Rechtsanwaltes erforderlich sein. Da stellt sich gleich die Frage: Wer zahlt das oder wo finden wir einen Ehrenamtlichen (Nur so angemerkt: Womöglich verstösst dessen ehrenamtliche Tätigkeit dann gegen Standesrecht)?

In der VDA-Richtlinie ist von Gewerblichen die Rede. In meinen Augen müsste dieser Aspekt konkretisiert werden. Es geht darum, dass Liebhaber nachgezogene Tiere bei Börsen weitergeben. Haben sie einen Gewerbeschein, um größere Nachzuchten an z. B. den Großhandel abgeben zu können, so sind sie nicht automatisch Gewerbliche im Angesicht des Fiskus. Da kann nach Vorlage der Eingaben/Ausgaben-Überschuss-Rechnung nach etlichen Jahren die Überraschung in Form einer großen Nachzahlung warten: Erklärt das Finanzamt die Tätigkeit wegen ständiger Minus-Ergebnisse als Hobby, dann wir der Betreffende kräftig zur Kasse gebeten, hat er doch über diesen Zeitraum seine Steuerschuld gekürzt.

Davon unabhängig sollte es aber unterbleiben, dass Aquarianer Fische extra für die Börse einkaufen und dann dort in Konkurrenz zum örtlichen Zoohandel verhökern. Jeder Börsenanbieter sollte eine entsprechende Selbstverpflichtung unterzeichnen.

Auch praktisch wäre zu den Börsen einiges zu überlegen. Ich erlebe oft Beutelbörsen. Die DKG-Regionalgruppe West unter Heinz Ott hat einen Stand für solche Beutelbörsen entwickelt, der die Anforderungen erfüllt, dass nicht jeder Interessent diese Beutel hochhält, um den Inhalt zu prüfen und den Fischen damit einen Adrenalinstoß versetzt. Ich weiß nicht, wie sich das Prinzip bisher verbreitet hat. In der DKG-Regionalgruppe Franken gibt es eigene Aufbauten. Eine IGL-Börse habe ich schon länger nicht mehr besucht. Aber hier gilt die Überlegung von CPS, für die eigenen Ansprüche etwas zu formulieren.

Vielleicht wären bei örtlichen Treffen Aufbauten mit Prototypen möglich. Wen es interessiert, der wird die Zeit erübrigen, sich die Dinge anzusehen. Wenn wir die Hände im Schoß behalten, werden wir zusehen müssen, wie andere mit unseren Themen umgehen und sie nicht nur besetzen sondern dann auch dominieren. Für Abgeordnete - und dies soll kein Vorwurf sein - sind Gesetzes- oder Verordnungsvorlagen zu unseren Themen nur eine Vorlage von vielen. Da verlassen sich viele bestimmt auf die Spezialisten, die sie in ihrem Kreis ausgemacht haben. Dann kann es ganz schnell gehen und ein Gesetz ist beschlossen. Das TierschutzG enthält jetzt schon Formulierungen, die für das Betreiben unseres Hobbys bedenklich sind.

Deshalb finde ich den Denkanstoß von CPS, den ich an den Anfang dieses Beitrages gesetzt habe und die Überlegung zur Lobbyarbeit wirklich gut. Es wäre gut, wenn die Führungsgremien der jeweiligen Vereine und Zweckgemeinschaften sich des Themas annehmen würden. Sie müssen ja nicht unbedingt selbst in die Tiefen einsteigen. Aber antreiben, organisieren und Zusammenarbeit anstoßen wäre wichtig!

Viele Grüße
Dieter


   
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 CPS
(@cps)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 475
 

Nein Liz,

kein Schulterschluss mit der Terraristik, obwohl auch ich Schildkröten neben den Fischen habe.

Dafür gibt es gute Gründe. Wir sind Aquarianer und verstehen viel von Fischen, wie man sie pflegt und züchtet. Wir können das meistens x-mal besser als jeder gelernte Tierpfleger und besser als Zoofachhändler sowieso. Wie man Börsen durchführt, das wissen wir auch und das gelingt der IGL und der DKG zwischen allen anderen ganz besonders gut. Es stinkt hier nicht nach Eigenlob, das ist der "Verdienst" aus viel Arbeit und jahrzehntelanger Erfahrung, die sich summiert.

So eine Aquarienfischbörse innerhalb einer Gemeinschaft oder während einer Tagung hat mit dem, was für die Terraristik im Großen stattfindet (oder für die Tropenvögelfreunde während Ausstellungen) überhaupt nichts gemein. Wo Frösche, Geckos, Chamaeleons und Schlangenbabys in Frischhaltedosen auf Tischen präsentiert werden, da möchte ich mich differenzieren, weil das nicht mein Umgang mit Lebewesen ist. Mit läuft dort auch zu viel Nietenleder herum (zu wenig Klientel der darbenden DGHT), das Skorpione, Vogelspinnen und auch mal eine Echse chic zu Tattoo oder Piercing drapiert. Da geht es nicht um Interesse an Bio- und/oder Zoologie, eher um ein Mißverständnis.

Die Aquaristik ist (markt-)stark genug, sich selbst und ihre Interessen zu wahren. Das kann sie mit relativ weißer Weste ganz gut, denn wir verfügen insgesamt über mehr als ausreichende Kompetenz dazu. Aber allein bitte, ohne die Vogelzüchter, ohne die Terraristikbörsianer und auch nicht im Schaufenster eines Zoohändlers, der Hundewelpen verkauft. Ich denke es ist Zeit, dass sich die sachverständigen Spezialgruppen (IGL. DKG, DCG ...) mit dem VDA zu einer Interessengemeinschaft verbinden, die die Öffentlichkeit sucht und uns dort, wo Gesetze und Verordnungen geschaffen werden, sinnvoll vertritt.


   
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holger
(@holger)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 194
Themenstarter  

Hallo Leute,

von Schlangen im Ganzen habe ich null Ahnung, daher will und kann ich nichts dazu sagen. Meine Baustelle ist eher der vordere Teil: der "Schlangen-Kopf" :grin:
Spaß beiseite, was haltet Ihr (Christian, Charly, Liz, Dieter) davon, wenn wir uns Freitag Abend mal zusammensetzen und über das Thema sowie weiter Vorgehensweisen diskutieren? Die Zeit drängt, denn der Antrag liegt dem Parlament vor und enthält einigen Sprengstoff (potentiell endemische Arten [Stichwort Rheinguppys], Handelsverbot bedrohter endemischer Arten, Börsen).
Die zuständigen Abgeordneten sind uns zum Glück mit Namen, Mail-Adresse und Büronummer bekannt, so dass man weiß, wo man ansetzen muss. Und vielleicht sollte man es auch in die Aussprache auf der Generalversammlung bringen.

Grüße
Holger


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
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Hallo!
@Holger: Freitag Abend ist Vorstandssitzung. Da werden ein paar Sachen aufs Tapet kommen, zu denen ich schon mal den Mund aufmachen möchte. Vielleicht kriegen wir das zu einer anderen Zeit hin.
@Christian: endlich kann ich mal wieder mit dir einer Meinung sein. Hab schon schlecht geschlafen.
Mit dem, was auf den großen Reptilienbörsen so abläuft(und auch mit dem, was da so herumläuft), möcht ich nicht in einen Topf geworfen werden. Da geht es in vielen Fällen nicht um biologisches Interesse und Freude am Tier, sondern um Angeberei, nach dem Motto: wer hat den dicksten und den längsten...Python. Ich kriege diese Leute immer mal wieder(zum Glück wird es weniger) in der Praxis zu sehen. Die Sachkenntnis ist da umgekehrt proportional zur Tattoodichte. Was wir machen sollten, ist, uns Verbündete bei den ernsthaften Herpetomanen zu suchen, die unter der Situation auch leiden. Ich kenne den einen oder anderen, der schon lange einen Riesenbogen um die großen Reptilienbörsen macht.
Also, setzen wir uns mal zusammen.
Gruß
Charly

"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos


   
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R.Brode
(@r-brode)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 484
 

In meinem Antrag zum Thema Öffentlichkeitsarbeit steckt auch die Forderung nach politischem Engagement diesbezüglich durch das Präsidium. Also bitte den Antrag unterstützen!

viele Grüße , Richard Fischer, geb. Brode

IGL120


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
Noble Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 1828
 

Hallo, Richard!
Deine Anträge werden alle unterstützt.
Gruß
Charly

"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos


   
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