Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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helene
(@helene)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 127
 

Ich habe in anfang auch denken das es war gut mit ein grössere becken, aber ich bin weg von das gegangen, und benutze jetzt kleine becken, so wie 12 liter, 20 liter oder 30, aber dann habe ich auch sehr wenig fische pr. akvarium.Entweder 1.1 oder 1.2.
45liter habe ich in moment mit meine rubrimontis Tanjon Malim, und in diese ist zwei sehr dominante männer, aber sie haben jedes seine eigene stelle welsche sie kontrolliere. Ich sehe niemals etwas ernst böse zwischen die beide. Es gibt hier auch 4 frauen, aber trotzdem kam ein kleine jungfisch - noch ein kleine mann :-)
Der ist jetzt in ein andere kleine becken.

Ich glaube das es ist leichter die fische zu beobacten wenn es klein ist, und wenn es gibt jungfische .. und auch ohne, ist leichter geben futter, es gibt mehr chance das sie es finden gut.
Ich bin überrasch wie kleine becken die parosphromenus brauchen, ein par in 12 liter scheint sehr zufrieden zu sein auch :-)

kind regards helene
P.parvulus, P.quindecim, P.harveyi, P.sumatranus, P.anjunganensis, P.linkei, P.deissneri, P.Nagyi, P.sp.Nagyi(?)


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Line: Ich stimme Helene vollkommen zu. Allerdings: P. quindecim sind die größten und robustesten Prachtguramis. Für zwei Paare ist ein 60er Becken schon angemessen. Ich empfehle Anfängern allerdings auch immer, Paros paarweise zu halten, denn bei mehr als einem Paar kann es langdauernde Auseinandersetzungen geben und die Möglichkeit, dass Jungfische im Elternbecken durchkommen, ist sehr reduziert. Deshalb halte ein kleineres, gut mit Javamoos durchwachsenes Becken bereit, wenn ein Paar laicht und Du Jungfische aufziehen möchtest. Du kannst es dann separieren und das nächste Gelege würde eine bessere Chance haben.
Wasserhärte und Leitwert solltest Du aber bald messen können, denn insbesondere von einer KH nahe Null hängt es ab, ob die Larven sich in den Eihüllen überhaupt entwickeln und schlüpfen können. Für die Alten ist das weniger wichtig.
Deine Fütterung klingt gut. Das ist auch sehr wichtig.

Peter Finke, Bielefeld


   
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 Line
(@line)
Active Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 15
 

Hello Helene,

thank you for your helpfully appraisement!

@l8p: Bisher konnte ich auch beobachten, dass die Tiere wenig scheu sind, obwohl sich genügend Rückzugsmöglichkeiten im Becken befinden.

@Peter Finke: Danke auch Dir bezüglich Deiner Einschätzung. Ich denke, dass ich es genau so handhaben werde und bei nächster Gelegenheit mindestens ein Paar in einem kleinen Becken ansetzen werde. Gestern gab es schon kleine Auseinandersetzungen zwischen den beiden Männchen.

Es fehlt "nur" das Leitwertmessgerät. Mit "weder GH noch KH ist zu messen" meinte ich, dass ich einen Wert unter 1 angezeigt bekomme und nicht, dass ich es nicht mangels Equipment messen könne. Dieser Satz war von mir etwas unglücklich ausgedrückt.

Grüße Line


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Line, wie ist es weitergegangen mit Deinen quindecim?

Peter Finke, Bielefeld


   
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 Line
(@line)
Active Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 15
 

Hallo Peter Finke,

ein 40-cm-Becken steht bereits mit parosphrumenusfreundlichem Equipment- allerdings befinden sich die Parosphromenus quindecim noch in dem großen Becken. Die eingesetzten Wasserflöhe als Bioindekatoren für das neue Becken vermehren sich leicht, der Ph-Wert scheint stabil, somit werde ich ein Paar am kommenden Wochenende umsetzen.
Im "großen" 60-cm-Becken kam es zu einer fühlbaren Temperaturdifferenz zwischen Wasseroberfläche und Boden. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen das Wasser leicht umzuwälzen. Mit dem 25 Liter Becken funktioniert der Temperaturaustausch mit kleinem Heizer erheblich besser.

Ansonsten stehen die vier Tiere gut, es wurde auch schon gebalzt und gemeinsam Höhlen erkundet.

Ich wollte noch ein Lob für das Forum aussprechen, besonderns für den Parosphromus-Teil. Es ist wirklich hilfreich, sehr übersichtlich und es ist ungemein hilfreich sich durch ältere Beiträge zu forsten.

Leider habe ich einen kleinen Fehler gemacht und eine zu große Menge an Wasser ausgewechselt. Es führte dazu, dass die quindecim einen halben Tag in der Ecke standen, somit auch die ersten zarten Annäherunsversuche des Männchens unterbrochen wurden.

Bei den Höhlen war ich mir erst unsicher, habe mich allerdings aufgrund der Beiträge in diesem Forum dazu entschlossen verschiedene anzubieten (kleine Apistogrammahöhlen, Tonscherben, halbe Kokusnüsse, Filmdöschen).

Grüße Line


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Line, dann wird es ja bald spannend. Wenn Du erkennen kannst, welche Tiere sich füreinander interessieren, würde ich die beiden anderen herausfangen. Ich habe häufig erlebt (gerade auch bei quindecim, dass man sich erstmal endlos streiten musste, bevor gebalzt und gelaicht wurde. Was die Höhlen angeht, sind die meisten Paros sehr wenig wählerisch. Sowohl was Material, als auch Farbe, als auch Höhlenort angeht. Auch die Größe ist meistens nicht so entscheidend, allerdings werden meiner Erfahrung nach relativ enge Höhlen gegenüber zu weiten bevorzugt. Nun sind Deine Fische die größten aller Paros und brauchen sicher mehr Platz als viele andere. Es ist sicher eine gute Idee, ihnen erstmal verschiedene Höhlen zur Auswahl zu geben. Später wirst Du dann aber auch sehen, dass sie sie wechseln, und man kann oft nicht erkennen, warum eigentlich.
Auch beim Wasserwechsel hast Du eine wichtige Erfahrung gemacht. Paros sind entgegen einer verbreiteten Ansicht nicht extrem empfindlich, wenn sie eingewöhnt sind. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel ist sicherlich gut und beugt dem Befall mit Schwächeparasiten vor, aber ich würde zu einem Termin nicht mehr als ein Drittel des Wassers austauschen.
Ich hätte das Paro-Forum übrigens schon gern mal richtig aufgeräumt, aber bisher läßt die Software Eingriffe des Moderators nur in begrenzter Weise zu, und statt zu viel zu löschen, lasse ich dann doch erstmal mehr oder weniger alles stehen. Ja, inzwischen ist da schon ein richtiges Parohandbuch entstanden. Nur ordnen müßte man es mal grundlegend. Ich hoffe, dass dies dann auch demnächst irgendwann möglich gemacht wird.

Peter Finke, Bielefeld


   
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 Line
(@line)
Active Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 15
 

Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Die Tiere erstand ich von Allan Brown- sie sind noch verhältnismäßig klein. Auf der IGL-Börse in HH entdeckte ich größere Tiere, meinte allerdings meine Erfahrung die ich mit Buntbarschen machte, jüngere Tiere ließen sich leichter eingewöhnen, auf die Parosphromenus zu transferieren.
Deswegen schätze ich, dass Ihr (Balz)Verhalten noch ein wenig "pubertär" ist.

Ich bin gespannt wie es weitergeht und wann es "ernst" wird, vorallem da es für mich ein völlig neuer aquaristischer Bereich ist. Selten habe ich bei neuen Fischen so oft ins Becken geschaut wie bei den quindecim.

Ich bin froh, mich für diese Art entschieden zu haben. Auch wenn es richtig viele Schönheiten unter den Parosphromenus gibt, bestätigte sich die Aussage des Forums, die P. quindecim seien gut für Parosphromenuseinsteiger geeignet durch verschiedene Literatur.

Wir sind einfach nur begeistert von diesen Fischen!

Grüße Line


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Es hat in den letzten Jahren auch Paro-Beginner gegeben, die mit qunidecim angefangen haben und monatelang nur Streitereien, aber keine Paarbildung erleben konnten. Ich denke, die ziemlich robusten Tiere, die größten Paros, brauchen mehr Platz als die meisten anderen. Mindestens ein 25-Liter-Becken mit guten Versteckmöglichkeiten, viel "Gestrüpp", dichten Javamoosecken.
Ich bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht. Vielleicht hast Du ja Glück und ein harmonisierendes Paar erwischt!

Peter Finke, Bielefeld


   
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 Line
(@line)
Active Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 15
 

Hi,

tatsächlich geht seit einigen Tagen in dem Becken "die Post ab". Es wird quer durch alle Geschlechter beim Aufeinandertreffen gezickt.
Momentanes Opfer des größeren Männchen sind ganz klar die Weibchen. Er versucht sie mit größtem Aufwand in Richtung Höhle zu komplimentieren. Leider hat die holde Weiblichkeit beschlossen nicht paarungsbereit zu sein.

Möglicherweise kann die momentane Fütterung auch Ursache dessen sein. Wir ziehen fast nur noch Wasserflöhe aus dem Graben, kaum noch Cyclops oder anderes Tümpelfutter. Ich hatte angedacht wieder etwas mehr Artemianauplien und auch weiße Mückenlarven zu verfüttern.

Grüße Line


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Ich hatte angedacht wieder etwas mehr Artemianauplien und auch weiße Mückenlarven zu verfüttern.

Das ist angesichts der drängenden Männer bei Dir sicher eine gute Idee.

Peter Finke, Bielefeld


   
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Anke
 Anke
(@anke)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 538
Themenstarter  

Hallo,

nachdem ich mir bei meinen nagyi nicht sicher war, ob von den "Brutversuchen" in letzter Zeit auch Jungfische übriggeblieben bzw. durchgekommen sind,
befolgte ich soeben einen Rat, den Martin mir gab.

Viielen Dank dafür!!!

Ich habe ein paar Stunden nachdem im Becken das Licht ausging mit der Taschenlampe "gespickelt" und einige Larven bzw. Jungfische in den unterschiedlichsten Grössen entdeckt :bier:

Mein Stehvermögen reicht zur Zeit leider nicht aus, um sie zu zählen :wink:
aber alleine schon die Tatsache,
das endlich auch ich Paronachwuchs habe....

stolze Grüsse
Anke

ein ornaticauda-männchen bewacht Eier in einer Filmdose (ohne Schaumnest)...aber ich ließ mir sagen, das will noch nichts heissen :P

Nicht braun oder beige..das heisst champagnerfarben


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Also, liebe Anke, es konnte ja auch kaum anders sein. Jetzt hast Du also auch junge nagyi. Glückwunsch zur Vergrößerung der Paro-Familie! Bei den ornaticauda könnte es in der Tat schwieriger sein, aber veilleicht auch nicht. Wir haben ja hier einige Berichte von Paro-Anfängern erlebt, die mit ihren ornaticauda kaum Probleme hatten. Bei mir haben sie sich auch sehr geziert, ehe ich die ersten Jungfische entdecken konnte. Ich habe den Eindruck, dass individuelle Unterschiede bei dieser Art stärker ins Gewicht fallen als bei den meisten anderen.

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@ziggi)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 218
 

Hi,
ich bin ja auch noch neu in der "Paro-Szene" und sammle erste Erfahrungen. Sehr markant war für mich das gezielte Ansetzen eines Paares aus einer gruppe heraus. Zwar gingen die Tiere recht schnell zur Sache und diesemal wurde auch im Vergleich zu vorherigen Bruten durchgepflegt, doch muss ich wirklich sagen, daß man deutlich weniger von den Tieren hat. Der Kerl sitzt fast ununterbrochen in seiner Höhle, und wenn er mal (zum Fressen) rauskommt, drückt er sich durchs Unterholz. Wirklich schade. Die anderen Männchen in der Gruppe posen fast unermüdlich und machen so wirklich Freude. Jetzt heisst es für mich und (explizit) diese Tiere umdenken: Knallbonbons oder Zucht. So, wie es jetzt ist, ist es voll ok für mich. Nur paarweise in kleinen, dunklen Becken würde mich (wenn es denn so läuft) etwas abschrecken...

Gruß
Frank


   
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 emha
(@emha)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 693
 

Es gibt eine Anregung (alter Beitrag im Forum von mir) zur Haltung einer Art im Doppelbecken. Wer suchet, der findet (ich habs auf die Schnelle nicht gefunden).
1 Abteil mit Zuchtpaar ggf. mit Jungfischen und ein Abteil mit weiteren Erwachsenen und mit den (umzusetzenden) Heranwachsenden. Man kann das in einem 60l Aquarium mit einem Filter und Acrylglastrennscheibe oder Filtermatte gut realisieen. Macht echt Spaß.

Martin Hallmann


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1349
 

Knallbonbons oder Zucht. So, wie es jetzt ist, ist es voll ok für mich. Nur paarweise in kleinen, dunklen Becken würde mich (wenn es denn so läuft) etwas abschrecken...

Es gibt nicht nur eine richtige Paromethode. Auch "Mein Paro-Rezept" ist zunächst einmal m e i n Parorezept. Die erfolgreichen erfahrenen Parozüchter Kopic, Hallmann, Koomans, Bussler und andere machen es alle unterschiedlich. Insofern ist es gut, wenn Du Deine Methode findest.

Aber eines möchte ich doch nochmal deutlich sagen: Oft ist die Beschäftigung mit Prachtguramis leider nur ein Strohfeuer, das höchstens ein, zwei Jahre anhält. Dann wenden sich viele anderen Fischen zu. Auch dies ist natürlich legitim, aber es ist schade. Wir haben große Schwierigkeiten, alle 16 Arten und etwa 30 Formen, die wir zurzeit in Europa haben, zu erhalten. Martin Hallmann sagte mir vor einiger Zeit: Pass auf, die Zeit kommt, dann ist ornaticauda wieder weg (und andere Arten auch). Jetzt haben wir einige kleine Nachzuchterfolge (große haben wir alle bei dieser Art bisher nicht gehabt), aber wenn es daran geht, die nächste Generation nachzuziehen, dann wird es ganz schwierig. Und wenn das ständige Antreiben und Motivieren der Parogruppe einmal nachlassen sollte, dann ... sind die Fische in ein zwei Jahren wieder weg und womöglich lange Zeit nicht wieder zu bekommen. So war es schon im vorigen Jahr, bis einige Importe hereinkamen, die den jetzigen Bestand begründet haben. Nur ein oder zwei Freunde hatten noch Nachzuchttiere aus älteren Stämmen.
Auch ich liebe die Paro-Aquarien, in denen mehr Tiere als ein Pärchen und womöglich sogar (deutlich) unterschiedliche Arten Reviere abstecken und in denen noch Boraras brigittae oder Schokos leben. Nur in gewisser Weise sind es Luxuszeiten, wo wir uns das leisten können: gegenwärtig, wo immer wieder neue Parofreunde dazukommen und viele auch kleine Nachzuchterfolge haben. Gegenwärtig schwimmen in unseren Becken so viele Paro-Individuen und soviele Paro-Arten wie nie zuvor. Das ist auch alles in Ordnung so.
Aber wir müssen uns klarmachen, dass diese Fische schneller wieder verschwunden sein können als wir jetzt denken. Und ob sie dann rasch oder überhaupt wieder eingeführt werden können, ist alles nicht sicher. Ihre Biotope verschwinden zusehends.
Deshalb plädiere ich dafür, dass jeder, der mit Paros beginnt, auch gleich darauf Wert legt, sie nachzuzüchten. Wenn er dann genug von ihnen hat, dann kann, ja dann sollte er ein schönes Gesellschaftsbecken mit ihnen besetzen. Aber die Nachzucht ist bei Prachtguramis wichtiger als bei allen Fischen, die man regelmäßig im Zoohandel nachkaufen kann.

Peter Finke, Bielefeld


   
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