Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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Beiträge 2004: Manis mata etc.

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(@joern)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Moin,

ein neues Gesícht in diesem Forum...

Seit Freitag schwimmen bei mir 2,1 Paros, die ich für 7,50€/st unter dem Namen "mattis meha" erhielt.

Vom Namen her die größe Ähnlichekeit zu "manis mata", sind allerdings noch nicht so bunt wie auf Günters Seiten....na, das dauert vielleicht noch ein bißchen. Allerdings wüßte ich auch nicht, welcher es sonst sein könnte. Sind auch nicht gerade klein (4 bsi 4,5cm), das könnte auch passen.

Sie schwimmen in einem 112l mit R.kubotai und einigen L134-Welsen (und dazu soll ncoh ein Schwarm R.nana).

Beim Händler schwimmen noch zwei, verschieden groß...vermutlich zwei Männchen ??
Wie kann man (kleine) Männchen und Weibchen bei blassen Tieren im Händlerbecken sicher unterscheiden ? Irgendwo stand, das (dominante) Weibchen auch die Männchenfärnung annehmen könnten.

Oder beide auf Verdacht mitnehmen ? Im ungünstigsten Fall hätte ich dann 4,1....Bisher gehen sie sehr "gutmütig" miteinander um.

Strömung: Gibt einige Seiten, auf denen es heißt sie würden in "mäßig bis schnell fließenden Bächen" leben, woanders heißt es, sie würden keine Strömung mögen. Oder sind das Artspezifische Unterschiede innerhalb des "deissneri"-Komplexes ?
Auf dieser Seite
http://www5b.biglobe.ne.jp/~borneo/anabantoids.html
sieht man auch einige Fotos der Habitate, ist allerdings auch alles von "Sumpfloch" bis "kleiner Bach" dabei, die Inhalte der texte bleiben mir verborgen...
Mein Becken wird 2,5 mal die Stunde umgewälzt (über HMF), die Strömung scheint sie nicht zu stören. Sie gehen zwar nicht unbedingt "surfen" lassen sich aber auch nicht dadurch beeindrucken oder werden "weggeschubst"...na gut, der "Strahl" wird auch durch Anubien abgeschwächt. Und sie suche eh lieber die Pfalnzen auf als dass sie sich im Freiraum "präsentieren", im gegensatz zu den Rasborinen.


   
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 BB
(@_bb_)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 19
 

schau dir mal die tiere auf der seite weichwasserfische.de an
männchen und weibchen lassen sich schwer unterscheiden
sicherstes merkmal ist, das männchen auch ohne farbe in der schwanzflosse
die tübische paro zeichnung zeigt und die weibchen nicht
ich züchte diese art schon seit jahren und habe noch immer probleme
die geschlechter auseinander zu halten


   
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(@joern)
New Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 4
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Moin,

danke für das reply.....na, das beruhigt mich dann ja, wenn es "erfahrene" auch nicht sicher können... :D obwohl das auch nicht befriedigt.

Bei mir zeigt auch das vermeintliche Weibchen die Längsstreifen am Körper, wenn auch nicht ganz so deutlich wie die "Kerle".

Auch aufgrund des Verhaltens denke ich, dass es sich um eine Weibchen handelt. Die beiden anderen (Männchen) gehen sich aus dem Weg bzw. "drohen" sich mal an. Das vermeintliche Weibchen wird in der Nähe des Männchen geduldet, hält sich auch bevorzugt in einen Revier auf, relativ häufig wird ein "Flossenklemmen" zur Verständigung angewendet, ähnlich, wie es Günther Kopic hier für einen andere Art zeigt: zeigt:
http://www.guenter-kopic.de/Aquaristik/ ... ntosus.jpg

Sonst wundert mich, wie wenig scheu sie sind..wenn man plötzlich vor dem Becken hantiert, stoben die Rasborinen auseinander und verschwinden in den Pflanzen. Die Paros mach gar nix.....und trauen sich jetzt (beim Füttern) auch ins offene freie Wasser. Scheinen etwas Nachholbedarf zu haben.....na, beim Händler haben sie auch Artemien bekommen...allerdings Frost-A. Das war wohl nix.... :D


   
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(@klaus-de-leuw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 188
 

Moin,

Strömung: Gibt einige Seiten, auf denen es heißt sie würden in "mäßig bis schnell fließenden Bächen" leben, woanders heißt es, sie würden keine Strömung mögen. .

Hallo Jörn,

Bäche haben im Uferbereich oft Zonen mit stehendem Wasser, in denen sich viele Fischarten zwischen Wurzeln und Pflanzen aufhalten. Ich denke, Deine Prachtguramies stammen genau aus solchen Gewässern. die Schlammlöcher können Bäche in der Trockenzeit sein. Deine Barben hingegen bevorzugen die strömenden Bereiche in so einem Bach. Das erklärt auch die Schreckhaftigkeit: Dein Schatten könnte ja auch der eines Eisvogels sein, der den Gurami zwischen den Pflanzen nicht sieht, aber die Barben jagt.

Gruß, Klaus


   
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(@joern)
New Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Moin,

inzwischen hab ich es geschafft, mal ein Foto zu schießen:

http://www.l-welse.com/modules/gallery/ ... _manis.jpg

na, erst mal muß ich wohl Fenster putzen.... :D

Ist mit Kamera - Blitz ....werd mich da an die Fotografie mal weiter ranpirschen.


   
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(@klaus-de-leuw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 188
 

Hallo Joern,

jeder, der mal versucht hat, so kleine und aktive Fische zu fotografieren, wird zugeben, dass das Foto bis auf die Kalkflecken verdammt gut ist, vor allem für einen Amateur.

Gruß, Klaus


   
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(@norbert)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 198
 

Hallo Jörn,
klare Sache - "Manis Mata" (Männchen)! Ich versteh die Probleme bei der Geschlechterunterscheidung nicht, kein Weibchen erstrahlt in solchem Glanz. Die haben z.B. auch keine Zeichnung in der Schwanzflosse, zumindest bei denen, ich ich bisher gesehen hab. Selbst nicht dominante Männchen sind bei mir noch sehr farbig.
Da ich schon reichlich Paros selber gefangen habe, kann ich dir sagen, dass diese keinesfalls freiwillig im strömenden Wasser waren. Zwar in Fließgewässern, dann aber in ruhigen Zonen unter überhängenden Pflanzen. Die Aquarienbedingungen sollten dementsprechend sein, gute Filterung, aber ohne merkliche Strömung. Auch bei Mattenfiltern läßt sich das Ausströmerrohr mit einem lockeren Schaumstoffpropfen "entschärfen", ohne dass die Durchflußgeschwindigkeit davon beeinträchtig wird.
Falls weiter Probleme bestehen, dann wende dich an Geschäftsführer Bernd Bussler aus Hamburg, der hat Erfahrung mit "Manis Mata" und auch sonst mit Paros O-1 O-1 O-1
Norbert


   
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(@joern)
New Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 4

   
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