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FEHLER UND KRANKHEITEN

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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo,
nachdem ich mein deissneri Weibchen nun seit fast einer Woche nicht gesehen hatte, hatte ich schon angst ihr wäre was passiert. Gestern habe ich die ersten schwarzen Mückenlarven verfüttert, da kam sie aus dem Gebüsch. Doch sie fraß nichts und nach einiger Zeit vielen mit die vielen kleinen weißen Punke auf. So extrem habe ich das bei Paros noch nicht gesehen :cry: Ich habe natürlich sofort ne halbe Tablette Hexa-Ex reingetan (ins 25l-Becken). Heute hab ich wieder reichlich von den schwarzen verfüttert und dieses Mal hat sie viel gefressen. Das gibt Grund zur Hoffnung. Doch leider habe ich heute beim Männchen das selbe festgestellt nur lange nicht so stark.

Ich hoffe sie schaffen es beide!

Ab wann wäre eine Nachdosierung oder ein Wasserwechsel hilfreich?

Gruß
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
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Nachdosierung nach 5 -6 Tagen, wenn sich äußerlich nichts gebessert hat. Kräftiger Wasserwechsel empfehlenswert vor jeder Dosierung und nachdem die Symptome sämtlich verschwunden zu sein scheinen.
Bist Du sicher, dass es Oodinium ist (sehr kleine Pünktchen)?Gegen Ichthyophthirirus hilft Hexa-Ex nicht.

Peter Finke, Bielefeld


   
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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Ich bin mir nicht 100%tig sicher, aber da ich keine Behandlungsmöglichkeit gegen Ichthyophthirirus kenne kann ich da auch wenig gegen machen.
Es könne theoretisch auch sein, dass sie beides haben aber halt größtenteils Oodinium. Ich hoffe weiter obwohl sich bis jetzt nichts gebessert hat :(
Ich weiß auch nicht warum sie das so plötzlich bekommen es ist eigentlich alles wie immer.

Ich weiß das es meist unmöglich ist den Grund zu finden, aber irgendwo fühlt man sich schon dafür schuldig/verandwortlich.

Gruß
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
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Die weißen Ichthyophthirius-Pünktchen sind deutlich größer als die des Oodinium-Erregers. Während diese wie feiner Staub auf den Fischkörpern wirken, sind die Ichthyophthiriuspunkte groß wie Sandkörner. Gegen sie gibt es eine Reihe von wirksamen Medikamenten im Handel, während wir bis zur Entdeckung, dass "Hexa-Ex" oder auch "Spirohexol" gut gegen Oodinium wirken, gegen diese Krankheit fast nichts Wirksamens kannten außer Salzbädern und einigen unwirksamen Medikamenten.
Mehrfache Wasserwechsel und gute Fütterung sind wichtig. Solange die Tiere fressen, werden sie durch Wasserwechsel, die die Zahl der freien Erreger vermindern, gestärkt.

Peter Finke, Bielefeld


   
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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Ich habe ein Problem und zwar ist mein schönster und größter P.sumatranus von einem weißen Zeug befallen. Es trat nach einem Wasserwechsel aus (Mit minnimaler Ph änderung) Ich vermute daran liegt es. Ich weiß nun nicht was ich machen soll es sieht aus wie weiße Schleimklümpchen rund um das Maul. Ich werde wohl gleich mal Hera-Ex reintuen auch wenn ich glaube, dass es auf solcheine Art(Verpilzung?) keinen einfluss hat.

Ich wäre dankbar für jeden Tipp, ich will das Tier auf keinen Fall verlieren!

Lg
Bennie
PS: Falls es hilft das Weibchen, was ja dem gleichen Wasserwechsel entgegenstand hat keine Symtome.

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Nun da ich schonmal auf diese Art einen Fisch verlohren habe (da habe ich nichts getan), denke ich, dass mein großer Mann über den Berg ist.
Nachdem ich Gestern erste Anzeichen gesehen hatte, habe ich eine Menbranpumpe angeschlossen. Als sich nach zwei Stunden Die Situation verschlechtert hatte( trübe Augen und die Beschrieben weißen Klümpchen am Maul/Kopf), habe ich Spirohexol in angegebener Dosis, sowie Ein halbes Seemandelbaumblatt, ein halbes Walnussblatt und ein Birkenblatt zugegeben.Außerdem habe ich sofort das Licht ausgemacht(wegen Stress).
Eines dieser Komponenten oder vielleicht auch die Mischung sollten angeschlagen haben. Denn als ich gestern Abend nochmal leuchtete waren die Augen wieder klar und die weißen Teile etwas zurückgeangen. Dennoch hatte ich Angst, dass er die Nacht nicht überlebt(so war es bei dem Früheren Fall->nach der ersten nacht Tod).

Heute Morgen hatte er nurnoch ein kleines weißes am Maul und schwamm schon etwas(was er Gestern garnicht tat).

Jetzt Scheint alles weg zu sein und er sieht aus wie vorher.

LG
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
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Na Bennie, Schreck in der Abendstunde! Hoffen wir, dass es wirklich nun besser geworden ist, es sieht ja fast so aus.
Ehrlich gesagt, ich hätte Dir von der Hexa-Ex-Methode in diesem Falle abgeraten, denn diese Fischkrankheit sah ja eher nach einer Verpilzung oder noch Schlimmerem aus. Deine Idee mit den Blättern war aber wahrscheinlich gut, wenn diese keimtötend gewirkt haben.
Also, Schreck lass nach, hoffentlich hast Du das Tier über den Berg gebracht!

Peter Finke, Bielefeld


   
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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Ja, es war ein Schreck, aber da bis jetzt nichts erneut aufgetreten ist, denke ich, dass alles wieder ok ist.

Lg
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

IGL: 207


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Wenn der Fisch wieder gesund wird, ist es natürlich gut. Aber: Wir wissen letztlich nicht, was die Besserung gebracht hat. Das ist ja meist so in der Aquaristik; wir machen keine Versuchsreihen, sondern haben nur komplexe Situationen, die wir deuten müssen.
Ich habe ja schon vermutet, dass es mehr die Seemandelbaumblätter waren als das Hexa-Ex. Aber sicher bin ich mir nicht. Dass das Hexa-Ex Oodinium heilt, war ja eigentlich auch nicht sein Zweck. Es ist nebenbei entdeckt worden, dass das Zeugs auch dagegen wirkt.
Vielleicht wirkt es ja auch gegen - ja, was hat Dein Tier nun eigentlich gehabt?
Können wir aus der Sache noch etwas lernen?

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@christian-spindler)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 237
 

Hallo,

Nachdem ich mein Pärchen P. linkei schon seit etwa einer Woche nicht mehr gesehn hatte, habe ich gerade mit entsetzen feststellen müssen, dass beide Tiere mit einer Schicht weißer Pünktchen überzogen sind.
Ich gehe davon aus, dass es Oodinium ist, denn bevor sie verschwunden waren, hat sich zumindest das Männchen ständig an Gegenständen gescheuert.
Beid eFische klemmen die Flossen.
Die Kleinen die im Becken waren sind auch weg,...
Woher das jetzt plötzlich kommt, weiß ich nicht, denn ich mache alles wie sonst.
Regelmäßiger Wasserwechsel, abwechslungsreiches Wasser...
Kann mir jemand sagen, wie ich jetzt möglichst schnell und effektiv abhilfe schaffen kann?

Liebe Grüße, Christian


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
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Da hilft nur eins, aber das hilft wirklich: 2-Amino-5-Nitrothiazol, wird verkauft als Tetra "Hexa-Ex" oder JBL "Spirohexol". Auch von Amtra und Aquarium Münster gibt es Medikamente, die nur aus diesem Wirkstoff bestehen. Alles vergessen, was als Krankheit genannt wird, die es helt. Es heilt wirklich Oodinium. Überdosierung fast nicht möglich.

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@christian-spindler)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 237
 

Vielen Dank,

Ich werde mir das Mittel so schnell wie möglich besorgen!

Liebe Grüße, Christian


   
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(@cartman)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 126
 

Hallo

Meine dabo´s machen Probleme am Freitag ist mir das größte Männchen aufgefallen,welches zuckend und mit gekrümmten Rücken durchs Becken Schwamm.
Am nächsten Tag war das Tier tod.
Das Phänomen tauchte jetzt auch bei Betta coccina,Rhinogobius duospilus,Horadandia atukorali und Puntius titteya auf alle dieses Wochenende ... 1 toter coccina,2 Rhinogobius und 4 atukorali der betroffene Bitterling lebt noch.

Alle Tiere sind in verschiedenen Becken und stehen nicht in Kontakt,im Becken wurde auch nix verändert.

Verfüttert wurden
Daphnia,Weiße und Schwarze Mückenlarven,Moina,Tubifex(Nur Grundeln) und Artemia...

Wasserwechsel am letzten Montag mit Temperierten Osmosewasser + abgestandenes Leitungswasser

Parosphromenus harveyi,blue line,Bettas und die anderen Barben zeigen keinerlei Anzeichen ,die verbliebenen dabo´s zeigen keinerlei Krankheit´s Anzeichen..."verhalten" sich normal und fressen ganz normal...

Irgendwie macht es mir sorgen da ich keinerlei Ahnung habe was das sein könnte ...ausgerechnet meine dabo´s und coccina


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Lieber Tom, die Sache sieht entweder nach Vergiftung oder einer sich schnell, aber doch selektiv ausbreitenden Seuche aus. (Wenn man Elektrizität im Wasser oder Befall mit schädigenden Parasiten ausschließen kann). Es scheint so, dass die schwächsten Tiere als erste befallen werden, während starke, gesunde (noch) keine Symptome zeigen. Insofern musst Du weiter berichten.
Infrage kommt nur ein Auslöser entweder über das gewechselte Wasser oder über das Futter.
Kannst Du ausschließen, dass beim Wasserwechsel ein abrupter (erheblicher) pH-Unterschied aufgetreten ist? Dies kann beim Umkehrosmoseverfahren manchmal der Fall sein.
Von Deinen Futtertieren sind die Tubifex und die weißen Mückenlarven am verdächtigsten. Wenn die Tubifex ausscheiden (weil Du sie nicht an die erkrankten Fische verfüttert hast), könnten die Mückenlarven der Auslöser sein, wenn Du sie in den kleinen Plastikbeuteln um Zoohandel gekauft hast. Diese werden vom Hersteller (in Polen?) manchmal mit erheblichen Mengen Medikamenten behandelt, um längere Zeit zu überleben. Oft sind auch tote Larven im Beutel, die diese Behandlung selbst nicht überlebt haben.
Auch die schwarzen Mückenlarven kannst Du bei unseren Temperaturen kaum noch selbst gefangen haben. Schwarze Mückenlarven als Frostfutter sind meist ein einziger Matsch. Auch dabei spielt Chemie eine Rolle, doch kann ich das im einzelnen nicht aufklären.
Ich würde von diesen Futtertieren die Finger lassen.
Ansonsten kommt nur noch elektrischer Strom als Ursache infrage oder ein Befall mit stark schädigenden (großen) Fischparasiten wie großen Karpfenläusen oder großen Hydren. Aber die müßte man am Körtper der Tiere entdecken können.
Bitte, berichte weiter. Wir alle hoffen natürlich, dass Du letztlich vor allem die P. spec. Dabo retten und vermehren kannst, denn es sind ja die einzigen Tiere, die wir überhaupt von dieser Art/Form haben!

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@cartman)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 126
 

Hallo Peter

Konnte bis heute alle Faktoren ausschließen bis auf das Frost/Lebendfutter.
Mittlerweile ist der gesamte Zuchtstamm Betta coccina eingegangen,von den ehemals 15 Horadandia atukorali lebt nur noch einer ..bei den Grundeln und den Bitterlingen keine weiteren Verluste mehr..die anderen Fische blieben ohne sichtlichen Problemen....Werde kein Futter mehr zukaufen und werde mich auf die eigenen Zuchtansätze beschränken...war eine sehr bittere Ehrfahrung

lg Tom


   
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