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Futter und Futterzuchten für Paros

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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Unser Parofreund Thomas Pelzer aus Wien hat an anderer Stelle in diesem Paro-Forum ("Information II: Haltung und Zucht") eine interessante Frage gestellt. Ich nehme sie zum Anlass, einen neuen thread zum Thema "Futter und Futterzuchten für Paros" aufzumachen und wiederhole sie hier:

"Da wir uns hier schon einmal über Lebendfutter unterhalten haben, an dieser Stelle meine Frage:

Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Zucht von Cyclops?
Angeblich soll dies ganz einfach, in einem entsprechenden Gefäß und Trockenfutter, zu bewerkstelligen sein. Kann das stimmen?"

Also: Wer weiß etwas hierüber? Mir ist es nicht bekannt, dass man Cyclops leicht züchten kann. Daphnien wohl und natürlich Moina, aber Cyclops? Das habe ich noch nie gehört.

Lasst uns hier aber auch über andere geeignete (und ungeeignete) Futtertiere für Paros reden, auch über Futterzuchten.

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@sig11)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 140
 

Hallo,

auch wenn ich keine Paros halte, schieb ich mal mein kleines angelesenes(!) Wissen ein. Ich kenne vor allem diese Beschreibung zur Zucht von Cyclops von den Killifischzuechtern:
http://www.killifische.at/futterdetail.php?futter=3
Bei mir selbst hat's aber nicht geklappt, was aber gar nichts heissen muss, da das mein allererster Versuch einer Futterzucht war.

Cheers,
Andreas

IGL 352


   
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hallo
(@hallo)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Ich wüsste auch gerne ob man Cyclops gut züchten kann. Danke für den Link, das werde ich mal versuchen. Ich kann nur sagen,dass sich Cyclops fast immer in den Becken befindet (und auch vermehrt) in denen Fische leben die oft Tümpelfutter bekommen (z.B. Paros). Ich sehe sie oft noch im Winter wenn ich lange nichts mehr aus der Regentonne verfüttert habe. Sie werden von den Paros kaum wahrgenommen weil sie fast nur an Gegensänden sitzen. Doch wenn sie schwimmen und ein Fisch in der Nähe ist ist das ihr Todesurteil.

Sonst habe ich noch Futterzuchten für Mikro und Essigälchen aber nicht speziell für die Paros. Mikro habe ich noch nichteinmal versucht.
Weiß jemand ob auch größere Paros soetwas fressen?

Gruß
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

IGL: 207


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Ja, auch größere Paros fressen Mikro, aber da diese Würmchen noch winziger und dünner sind als Artemianauplien, ist das nicht ernsthaft ein Futter für sie. Immerhin: wenn es sich vor ihrem Maul durchs Wasser schlängelt, beißen sie zu. Aber man sieht geradezu, dass sie davon nie satt werden können.
Als sporadische Abwechslung ist das aber sicher brauchbar, wenn man sonst nur Artemia hätte. Auf jeden Fall sollten Paro-Aquarianer eine Moina-Zucht laufen haben. Wer nur zwei bis drei Arten hat oder bis zu zehn, fünfzehn Tiere, kann schnell fast täglich genug Moinas zum Verfüttern produzieren.

Peter Finke, Bielefeld


   
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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo Peter,
ich könnte eine Monia-Zucht starten aber ich frage mich warum. Denn meine Paros fressen nicht sehr gerne Daphinen und Monia. Ich habe schon viel ausgetestet aber auch im Sommer wenn ich viel draußen züchte fressen sie die Mückenlarven aber die Monia rühren sie nicht an.

Gruß
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

IGL: 207


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Bennie, bist Du sicher, dass Du es wirklich mit Moina macrocarpa versucht hast? Dass Paros nicht gern Daphnien fressen, ist kein Geheimnis; das sind völlig andere "Wasserflöhe" als Moina, hartschalig und wenig gehaltvoll. Es wäre das erste Mal, dass ich von Paros höre, die nicht gern Moina fressen!

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@bettamainz)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 154
 

Also mein Paros sind ganz gierig nach Moina! Sie werden immer sofort gefressen.
Ich züchte sie auf der Fensterbank, in 3-4 Schalen gleichzeitig und an guten Tagen kann ich zweimal davon entnehmen.
"Normale" Wasserflöhe/Daphnien mögen sie überhaupt nicht.

Beste Grüße, Michael
_________________________________________
P. ornaticauda, P. parvulus


   
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hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Ich habe sie als Monia in einen Zoogeschäft gekauft können aber nätürlich auch andere Wasserflöhe gewesen sein.

Gruß
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

IGL: 207


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Zoogeschäft in Detmold Moina verkauft; in Bielefeld sind sie nie erhältlich. Wahrscheinlich hat man Dir eine Daphnienart als Moina angedreht. Dort werden ja auch alle möglichen Paros als deissneri und viele Pflanzen mit Phantasienamen ausgezeichnet. Echte Moina bewegen sich anders als Daphnien und leben immer in allen Größenstadien miteinander.
Bennie: Es scheint sich bei Dir ja einen Menge in Sachen Paros getan zu haben. Anfangs hattest Du nur ein Pärchen paludicola, jetzt scheinst Du gleich mehrere Arten zu pflegen. Welche hast Du denn jetzt? Hat es auch schon mal mit der Nachzucht geklappt?

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@markus-schulz)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 25
 

Moin,

zu den Cyclops:

Wenn man eine kleine Horde Hüpferlinge zum Start hat, kann man Cyclops ganz gut vermehren! Ich habe das lange draussen in einem Mörtelkübel gemacht. Mehrere Hände trockenes Falllaub+Mulm(oder Teichschlamm, wenn man hat), eine Woche "ziehen lassen" und ansetzen. Das ganze geht auch im kleinen Maßstab in einem kleinen Glasbecken, Eimer usw.
Wenn die ganze Geschichte etwas anfängt zu riechen, ist es sogar noch besser!Die Cyclopszucht im kleinen Maßstab ist nicht allzu effektiv, aber es ist ein wertvolles Futter und die Kultur ist viel stabiler als ein Daphnien oder Mojna Ansatz.

Lg Markus


   
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 Line
(@line)
Active Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 15
 

Huch,

Dass Paros nicht gern Daphnien fressen, ist kein Geheimnis;

momentan ist das ein Hauptbestandteil des Futters (allerdings haben wir mit den P. quindecim auch die "Riesenparosphromenus"). Eine komplette Futterverweigerung beobachte ich bei gekauften, oder großen Wasserflöhen. Die kleineren Daphnien, die wir neben Cyclops aus dem Graben ziehen, werden gut angenommen.

Unsere Moina haben wir leider getötet. Ich schätze mal, die Temperatur auf der Fensterbank mit durchschnittlich 18 Grad C war zu kühl.

Grüße Line


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Line hat natürlich völlig recht, man muss differenzieren; das habe ich nicht gemacht. Erstens bei den Daphnien, da gibt es viele verschiedene Arten und Größen. Auch bei mir werden kleine Formen ganz gern genommen, aber meist in Ermangelung eines beliebteren Futters. Und dann muss man bei den Paros differenzieren. Sicher, die quindecim-Riesen kommen auch mit größeren und härteren Daphnien klar. Die kleineren Paros weniger. Sie fressen sie meist auch, aber anderes fressen sie einfach lieber.
Für einen Moina-Krebs lassen sie jede Daphnie am Leben.

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Es wird immer wieder nach der richtigen Methode der Moinazucht gefragt. Neben den Anleitungen zur Moina-Zucht, die Martin Hallmann und ich geschrieben haben, hier noch eine weitere, recht ausführliche, die ich irgendwo im Netz gefunden habe. Leider kann ich nicht mehr sagen, wer der Autor ist.

Zuvor noch ein, zwei grundsätzliche Dinge: Ich würde immer kleinere Schalen mit einem Wasserstand von anfangs nur 5 cm, später nie über 10 Zentimeter den Eimern mit höherem Wasserstand vorziehen. Zweitens hat sich bei mir die tägliche Fütterung mit einem erbsen- bis bohnengroßen Klümpchen frischer Bäckerhefe (verrührt in Wasser) sehr bewährt. Ich finde sie viel geeigneter als Trockenhefe (leider, denn man muß sie kühl halten).

So hier die versprochene Anleitung:

ZUCHTANLEITUNG FÜR DEN JAPANISCHEN WASSERFLOH (MOINA MACROCARPA)

Im Gegenteil zum einheimischen Wasserfloh, sind die Moinas wesentlich leichter daheim zu pflegen und zu vermehren . Sie sind relativ temperaturunempfindlich, vertragen Werte bis dreissig Grad, mit einem Optimum um 25 C°.
Da Moinas bedeutend kleiner sind als die anderen Wasserfloharten (1-2 mm), eignen sie sich besonders gut zur Aufzucht junger und kleiner Fische und sind somit ein guter Artemia salina Ersatz. Fische, die regelmäßig mit Moina gefüttert werden neigen nicht so sehr zum "dicklich werden", wie das bei einer einseitigen Fütterung mit Artemia der Fall ist. Dies ist vor allem ein Problem kleiner Zwergfische, die nicht mit den üblichen Trockenfuttermitteln ernährt werden können. Im Gegensatz zum deutschen Wasserfloh werden Moina immerr gerne gefressen. Man kann auch auf Vorrat füttern, den die Flöhe halten sich problemlos im Aquarium, selbst bei pH-Werten knapp über 4.
Anders als die Daphnia bewegt sich der jap. Wasserfloh horizontal statt vertikal im Wasser umher.

DIE ZUCHT
Die Aufzucht erfolgt in flachen (!) Eimern oder Schalen, z.B. Eimer von Aquariendüngeboden, oder entsprechenden Haushaltsdosen mit ca. drei bis vier Litern Volumen (Anmerkung PF: Ich würde mit viel geringerem Volumen anfangen, ein Liter zum Beispiel).
Man sollte immer mehrere Ansätze parallel pflegen, damit man genügend Ausbeute und bei Absterben durch Überfütterung noch Reserven hat. Bei den Behältern kommt es auf eine große Oberfläche bei einem Wasserstand von max. 15 cm an. In zu großen Gefäßen "verlaufen" sich die Populationen.
Gefüttert wird mit Trockenhefe, Liquyfry I, Preis Microplan oder Ähnlichem. Hier gilt lieber öfter wenig wie einmal zuviel. (PF: siehe oben: verrührte frische Bäckerhefe ist sehr gut).
Es gibt immer mal Zeiten mit fantastischer Vermehrung und Zeiten minimaler Vermehrung.
Ein Absterben einer Kultur liegt meist am Sauerstoffdefizit dem die Flöhe ausgesetzt werden. Dies kann durch mehrer Faktoren verursacht werden. Fast immer ist dies aber auf eine Überfütterung der Flöhe und somit auf eine explosionsartige Vermehrung von Bakterien zurückzuführen. Diese verbrauchen wiederum den ganzen Sauerstoff im Gefäß und die Flöhe sterben sehr schnell ab. Desweiteren führt eine Überhitzung des Zuchtwassers ebenso zu Sauerstoffmangel. Deshalb ist von einer Haltung der Moinas bei über 30 Grad dringend abzuraten. (PF: Aber die Moinavermehrung funktioniert am besten bei einem schwachen Sauerstoffdefizit! in sehr sauerstoffreichem Wasser geht es nicht!)

Zum Licht
Ohne Licht ist die Zucht nicht sehr ergiebig. Ich halte meine Gefäße entweder auf der Fensterbank oder habe eine kleine Neonröhre darüber gehängt.

ZUR TEMPERATUR
Moinas vertragen Temperaturen von 0-30 Grad. Die höchste Zuchtausbeute erlangte ich jedoch immer bei 28 Grad. Nach meinen Erfahrungen bewirken Temperaturen unter 15 Grad ein enormes Einbremsen der Vermehrung und somit eine geringe Ausbeute. Im Winter halte ich die Flöhe auf der Heizung, was problemlos möglich ist. Hier muß auf die Verdunstung achtgegeben werden.

Zum Futter
Die jap. Wasserflöhe filtrieren ihr Futter stets aus dem Wasser. Sie ernähren sich von Bakterien und Schwebeteilchen und Algen. Das bedeutet zum einen, dass alles, was eine Bakterienvermehrung auslöst, sich als Futter eignet.
Zum einen ist dies die Fütterung mit Preis-Microplan. Dieses Futter ist eine fertige Mischung incl. Vitamine. Es eignet sich gerade am Anfang einer Kultur zum schnelleren Vermehren. Es befindet sich in einer Tube und kann dem Zuchtansatz in gezielter Tropfenform zugegeben werden.
Das Füttern von Hefe ist von allen die beste und kostengünstigste Methode. Die (vorzugsweise) Trockenhefe wird auf das Wasser aufgestreut. (PF: hierzu habe ich oben etwas gesagt). Nach wenigen Minuten sammeln sich in einem gut gehenden Ansatz wahre Trauben von Moina an der Oberfläche. Diese schöpft man mit einer kleinen Tasse ab und gießt sie durch ein Artemia- oder Tümpelfuttersieb mittlerer Maschenweite. Dabei fallen die ganz kleine Flöhe zurück in ihren Zuchtbehälter und das Wasser wird aufgewirbelt, wodurch sich die Hefe weiter verteilt und die Wasserbewegung auch in geringem Maß Sauerstoff einbringt. Das Wasser ist nach dem Füttern leicht trüb, der aufgewirbelte Mulm setzt sich bis zur nächsten Entnahme wieder ab. Eine leichte Trübung soll / muß (im Gegensatz zu Daphnia sp.) auch noch nach einem Tag sichtbar bestehen, d.h. die Moina müssen ständig im Futter "stehen". (PF: Dies ist völlig richtig. Im Gegensatz zu Daphnien müssen Moina ständig in trübem Wasser schwimmen. Jede Durchlüftung ist fehl am Platze!).
Die Geschwindigkeit der einsetzenden Klärung durch die Moinas hängt natürlich von deren Anzahl ab. Ich persönlich füttere bei einer gut laufenden Zucht 2 mal täglich. Diese Menge hat sich bei mir als optimal erwiesen.

Zur Haltung und Pflege
Die Zucht läuft optimal, wenn sich die Flöhe die meiste Zeit an der Wasseroberfläche aufhalten und somit ein Sauerstoffdefizit anzeigen. Dieser Sauerstoffmangel ist für eine Massenzucht von Moina aber notwendig. (PF: Genau, s.o.)
Am wichtigsten ist an dieser Stelle zu nennen ,dass die Moinas kein Frischwasser vertragen und meist sofort absterben. Deshalb ist es wichtig nur abgestandenes Wasser zu nutzen. Am besten wäre Aquarienwasser. Ein Wasserwechsel in den Behältern ist meist erst nach vielen Wochen notwendig. Ich reinige die Behälter wenn sich zuviel Mulm angesammelt hat. Dabei tausche ich nie alles Wasser auf einmal. In "dreckigem" orangebraunem Wasser können sich gigantische Zuchten abspielen! Nur bei starker Geruchsentwicklung muß man schon mal korrigierend eingreifen. Im allgemeinen riechen die Kulturen nicht.
Die Behälter sollten nicht zu sehr geschrubbt werden, weil dann der Ansatz wieder länger braucht um zu seiner alten Stärke zurückzufinden. Wichtig ist das sie nach dem Neuansatz oder nach der Reinigung die Moinas sofort wieder leicht anfüttern und somit für ein trübes Milieu sorgen .
Um die Moinas zum Wasserwechsel aus dem Behälter zu entfernen, haben sich bei mir Artemia Siebe äußerst bewert. Da es diese auch noch in verschiedenen Größen gibt, ist ein Aussieben der einzelnen Flohgrößen kein Problem mehr.
Eine Heizung ist eigentlich nicht erforderlich ,es sei denn sie haben keinen Raum mit ausreichender Zuchttemperatur(ca. 25 C°) und benötigen aber eine hohe Ausbeute.
Im allgemeinen sind die Aufzuchtbehälter dekorationsfrei. Einige Züchter haben auch sehr gute Erfahrungen mit wenigen Stengeln Hornkraut. Die Wasserqualität bleibt hier länger stabil. Dafür hängen einem die Stengel regelmäßig in der Entnahmetasse. Ein paar Algen werden sich immer nach kurzer Zeit an den Seitenwänden bilden. Diese sind nicht schlimm (PF. Im Gegenteil!) und dienen den Flöhen auch als Nahrung.
Abschließend ist zum japanischen Wasserfloh zu sagen ,dass er durch seine geringen Ansprüche an die Wasserqualität und die Toleranz gegenüber hohen Temperaturen zu einem idealen Lebendfuttertier in der Aquaristik gehört. Er wird immer gerne gefressen, hat tolle Vermehrungsraten und ist auch geeignet schwache und ausgemergelte Zwergfische wieder auf "Figur" zu bringen.

PF: eine sehr gute Anleitung, die einige der Besonderheiten der Moinazucht, im Gegensatz zu Daphnienzuchten, gut herausbringt!.

Peter Finke, Bielefeld


   
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 emha
(@emha)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 693
 

Der Artikel über Moina ist aus der Seite von Uta Hanel/ Rasbora Aquaristik in Mannheim. Ein guter Laden. Weitere Infos unter google sofort zu finden.
Dort gibt es recht spannende Sachen; ist jedenfalls einen Besuch wert.

Ein prima Tipp ist von Anke Binzenhöfer: Die Moina mit Chlorella-Algenpulver füttern. Sie fressen es nicht ganz so gern (der etwas geringeren Vermehrungsrate nach zu urteilen) wie Hefe, aber der Darminhalt der Moina dürfte für die Endverbraucher noch besser geeignet sein. Ich fütterer 2x die Woche Hefe, den Rest der Tage Algen.

Anke, könntest du hier verraten, wo es das Algenpulver gibt?

Martin Hallmann


   
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(@sig11)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 140
 

Hi,

Ein prima Tipp ist von Anke Binzenhöfer: Die Moina mit Chlorella-Algenpulver füttern. Sie fressen es nicht ganz so gern (der etwas geringeren Vermehrungsrate nach zu urteilen) wie Hefe, aber der Darminhalt der Moina dürfte für die Endverbraucher noch besser geeignet sein. Ich fütterer 2x die Woche Hefe, den Rest der Tage Algen.

Anke, könntest du hier verraten, wo es das Algenpulver gibt?

Super! Genau das hab ich mir auch schon ueberlegt, und wollte es bald mal ausprobieren. Wie sieht es mit Spirulina Pulver aus ?

Bezugsquelle waere z.B. http://www.igl-home.de/forum/phpBB2/vie ... hp?p=15399
Cheers,
Andreas

IGL 352


   
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