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Garnelen&Prachtguramis?

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Matthias H.
(@matthias-h)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hallo,
wie Martin in seinem Artikel in der Amazonas schrieb, stellen Garnelen Futtertiere dar. Würde das auch im AQ Sinn machen?
Und wenn ja; welche Garnelen?

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


Zitat
Anke
 Anke
(@anke)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 538
 

Hallo Matthias,

cih nutze in manchen Aquarien Garnelen ganz gerne als "Futterresteverwerter".

Wenn denn Garnelennachwuchs da ist und als Zusatzfutter für die Paros oder andere Fische zur Verfügung steht..gut.

Bei mir sind das ganz normale Rückenstrichgarnelen oder red fire oder so..

Ich setze die übrigens auch ganz gerne in Aufzuchtbecken zu nicht mehr ganz winzigen Jungfischen..auch eben als Resteverwerter.

Gruss
Anke

Nicht braun oder beige..das heisst champagnerfarben


AntwortZitat
Anonymous
(@anonymous)
Noble Member
Beigetreten: Vor 10 Jahren
Beiträge: 1413
 

Hallo,

ich hatte mal ein 60er Aquarium, das mit roten Neons und Red Fire Garnelen besetzt war. Das AQ habe ich über 2 Jahre stark vernachlässigt, d.h. ich habe die Fische höchstens 2 mal pro Woche gefüttert und nur alle paar Monate (einmal 8 Monate lang keinen :oops:) Wasserwechsel gemacht. Die Garnelen haben sich nicht wirklich sichtbar vermehrt (kein Wunder, der Nachwuchs wurde sicher von den Neons gefressen).
Pflanzen waren erstaunlicherweise toll und das Ganze war praktisch algenfrei.

Aber die Fische:
Ich hatte mal Besuch von einem Zierfischgroßhändler, der mich fragte, was ich mit meinen Neons gemacht hätte. Er habe noch nie so schöne Neons gesehen und seine Kamera aus dem Auto geholt....

Den Paros würde es also bestimmt nicht schaden.


AntwortZitat
freaky_fish
(@freaky_fish)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 812
 

Hallo Matthias,
ich habe auch in vielen meiner Becken Garnelen mit Fischen zusammen drin, zum einen weil ich die kleinen Wirbellosen (nicht nur) als Resteverwerter sehr schätze, sondern eben auch als zusätzliche Nahrungsquelle, gerade in futterarmen Zeiten (z.B. mehrwöchige Abwesenheit). Ich setze dafür gerne ganz normale Rückenstrichgarnelen (Neocaridina heteropoda) ein, die vermehren sich reichlich und ich finde sie recht ansprechend mit ihrer variablen Färbung. Allerdings gibt es zwei Dinge zu beachten: erstens fressen Garnelen sehr gerne Fischlaich. Kann also unter Umständen, bei sehr vielen Garnelen, zu Problemen kommen, wenn die sich über die Eier hermachen (bei Paros hatte ich das Problem noch nicht, aber bei Killis und Corydoras). Zweitens: meine Paros haben Garnelen zum Fressen gerne. Auch die mittelgroßen (!). Es haben sich nie dauerhaft welche gehalten, die verschwanden alle nach und nach. Bis auf die größten Weibchen, die erfreuen sich allerbester Gesundheit. Nur dass ohne die (kleineren) Männchen natürlich der Nachwuchs ausbleibt....

Liebe Grüße
Verena


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sig11
(@sig11)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 140
 

Hi,

ich hab in meinem Paro Becken seit 3 Jahren C. simoni simoni. Die haben sich auch in Anwesenheit von Paros leicht vermehrt.

Und wie die anderen, hab ich die auch in anderen Becken aus den ziemlich gleichen Gründen.

Gruß,
Andreas

IGL 352


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Matthias H.
(@matthias-h)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hallo,
Danke an alle für die Tipps.
Wenn der Umbau der Anlage abgeschlossen ist, probiere ich das aus.

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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blackdahlia
(@blackdahlia)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 31
 

Hallo,

ich habe mich nach dem Lesen der Artikel gefragt welche Garnelenarten sich
den Lebensraum mit den Parosphromenus teilen. Weiß da jemand was?

Obwohl Garnelen so überhaupt nicht mein Ding sind, fände ich es ganz interessant
zu wissen welche Art oder Arten das sind.

Gruß
Volker


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ThomasG
(@thomasg)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 325
 

Hallo,

ich habe mir auch schon die selbe Frage gestellt wie Volker.

In den natürlichen Parogewässern kommen wohl sehr viele Garnelen vor, denn es wird immer wieder davon berichtet.

Leider sind meine Erfahrungen mit Garnelen im Schwarzwasser nicht gerade positiv. Ich hatte schon Caridina simoni simoni, die sich auch am längsten gehalten haben. Andere Arten, wie Red Fire oder White Pearl sind sehr schnell verschwunden.

Interessant wäre natürlich eine Schwarzwassergarnele, die zum spezialisierten Fortpflanzungstyp gehört und somit nicht noch diverse Larvenstadien evtl. im Brackwasser durchläuft.

Gruessle aus Stuttgart
Thomas G

IGL 259


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Matthias H.
(@matthias-h)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hallo,
da ich auch kein Faible für Wirbellose habe, musste ich bisschen googlen.
Die Garnelen sollen sich vermehren und als Futtertiere dienen, sowie mit weichsaurem Wasser zurecht kommen. Auch unter dem preislichen Aspekt bleibt eigentlich nur C. simoni simoni.
Vielleicht hat ja noch jemand andere Vorschläge?

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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blackdahlia
(@blackdahlia)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 31
 

Hallo,

also ich habe mal herumgesucht und bin teilweise fündig geworden,
allerdings scheiden die Arten auf Grund von Vermehrung oder Beschaffung aus.

Eine Art ist Caridina thambipillai die in Brackwasser aber auch extrem saurem
Wasser mit pH-Werten zwischen 4,3 und 5,1 vorkommt. Allerdings haben die wie von Thomas erwähnt ein Larvenstadium im Brackwasser und sind wohl noch nicht im Aquarium vermehrt worden.

Hier gibt es einen Link zu unterschiedlichen Neubeschreibungen von Schwarzwassergarnelen:
http://www.mendeley.com/research/new-sp ... alaysia-1/

Gruß
Volker


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freaky_fish
(@freaky_fish)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 812
 

Gut halten sich bei mir Hummelgarnelen (mir als Caridina spec. "Hummel" bekannt, teilweise als Caridina breviata, aber ob es die dann wirklich ist...). Die hatte ich extra angeschafft weil ich eine Habitatsbeschreibung hatte wo der PH bei 5,5 war (müßte nach der Quelle suchen, hab es gerade nicht parat wo es stand). Sie sind ziemlich ausdauernd. Leider hatten wie gesagt meine Paros die zum Fressen gerne, so dass ich nur noch Weibchen besitze (die aber dafür schon lange, die Mädels müßten schon knapp 1,5 Jahre bei mir wohnen). Sie gehören dem fortschrittlichen Fortpflanzungstypus an, also ohne Larvenstadium. Mögen aber dafür Temperaturschwankungen, wenn das ganze Jahr dieselbe Temperatur herrscht könnte so also die Vermehrung ausbleiben.
Preislich halten die sich im Rahmen, finde ich.

Die C. simoni simoni hatte ich auch im Schwarzwasser, sie haben sich auch zuerst vermehrt, sind dann aber mit der Zeit verschwunden, leider. Muss aber nicht zwangsläufig an den Wasserbedingungen gelegen haben, wer weiß was die Ursache war....sie waren rgendwann weg, was mir total leid tat, weil sie mir gut gefallen haben.

Liebe Grüße
Verena


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