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Gruppen-oder Paarha...
 
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Gruppen-oder Paarhaltung?

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Marius
(@marius)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 54
 

Hallo !

Ich geb einfach kurz und prägnant meine bisherigen Erfahrungen weiter:

Die Gruppenhaltung hat in der Beziehung Fortpflanzung nichts ergiebiges erbracht. Meine nagyi wie auch meine ornaticauda haben alle erst bei Paaransatz recht produktiv und häufig gelaicht.
Ich habe immer zwischen 12 und 20 Liter Becken im Einsatz, kann aber in den größeren Becken deutlich bessere Ergebnisse erzielen.
Von einer reinen Artemia Fütterung halte ich selber nicht sonderlich viel. Meistens dient Artemia bei erwachsenen Tieren höchstens als Lückenfüller, wenn das übrige Futter alle ist. Ansonsten verfüttere ich eigentlich nur schwarze und weiße Mülas und Wasserflöhe.
Ich konnte auch eben erst heute die Beobachtung machen, dass meine P. bintan (angeblich von Banka) auch ohne Falllaub laichen und keine scheu zeigen. Derzeit bringe ich Huminstoffe eigentlich nur über Erlenzapfen ins Becken.
Das beschriebene aggressive Verhalten von Männchen Weibchen gegenüber hab ich auch schon häufiger beobachten können, aber nach ner reichlichen Müla-Fütterung und damit häufig folgenden Laichansatz kommt es meistens zum abklingen der Aggressionen.
Ich hoffe die Tipps helfen dir weiter, Mathias :) Kannst mir ja mal ne pn schicken, wenn du eventuell regelmäßig bei Berlin bist oder im Oktober nach Hamburg fährst, bis dahin müsste ich noch 1-2 nagyi Pärchen bereitstellen können ^^

Jetzt möchte zur hier entstandenen Diskussion auch noch was beitragen, ob sie bewusst oder unbewusst war sei mal dahingestellt :)
Ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen, dass man schon den ein oder anderen leichten Seitenhieb in der Anfängerzeit bekam, weil man die eine oder andere "doofe" Frage gestellt hat. Wenn man dann noch mit einem Spezialistenfisch wie P. ornaticauda anfängt macht man die Sache noch komplizierter ^^ Wie dem auch sei, wenn man sich lernwillig zeigt und Interesse hat kriegt man hier super viele Informationen, Hilfe und Rat. Das Spielchen mit den "Indianern" kann ich nicht so ganz beurteilen, da ich mich nicht mit den internen Vereinsabläufen auskenne und auch nicht zwingend möchte.

Warum der aktuelle Bestand so aussieht wie er momentan aussieht kann ich ebenso nicht richtig nachvollziehen. Was hier aber sicherlich ausgeblendet wird ist die Schwierigkeit, Paros auch groß zu bekommen. Das die Tiere laichen ist eigentlich nicht das Problem, viel mehr sie auch groß zu bekommen. Es müssen dadurch Unmengen an Artemien gezogen und Becken bereitgehalten werden. Das Ergebnis ist daher nach vielen Monaten der Mühe doch relativ gering.
Was mir dann ehrlich gesagt immer etwas missfällt ist die Wertschätzung solcher Tiere. Man muss wirklich schauen welchen Leuten man es zutrauen möchte seine Nachzuchten zu übernehmen. Wenn dann z.b wegen 7 Euro pro Tier gehandelt wird werd ich schon skeptisch ^^ Naja Aquarianer sind halt Sammler.. :P
Es gibt viele Leute die erfolgreich züchten, weshalb ich nach wie vor an das Projekt glaube. Sollte ich den Oktobertermin wahrnehmen können (zumindest den Sonntag) dann hoffe ich auch einige Paropärchen anbieten zu können.

mfg

Marius


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heiko22091971
(@heiko22091971)
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Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 220
 

Moin,

schön zu lesen wäre noch:

Angaben zur Temperatur, zur Wasseraufbereitung, Wasserstand, Fütterung vorher und während, zeitliche Abstände der TWW vor und während, eben die kleinen, für den Erfolgreichen selbstverständlichen Dinge.

Heiko

"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."
Klaus Kinski
In diesem Sinne...


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Marius
(@marius)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 54
 

Temperatur ist bei mir Raumtemperatur. Das Zimmer ist im 1.Stock und ich denke mal durch die T8-Röhre kommt das Wasser auf 23°C. Wasseraufbereitung ist relativ einfach. Ich verwende reines Osmosewasser was nen Schuss Leitungswasser (Brandenburger Leitungswasser ist schön hart ^^). Ich mache das nicht nach Anleitung oder Messwerten sondern einfach nach Gefühl. In der Regel mache ich alle zwei Wochen einen Austausch, meist 50%. Fütterung mache ich meist alle 2 Tage nen kl. Teelöffel pro Becken (wenns Mülas sind). Wenn die Tiere laichen, dann beginnt die Balz meist 2-3 Tage nach der ersten ordentlich Fütterung. Da es aber nicht immer nach dem gleichen Schema abläuft kann man es nicht unbedingt als Regel auffassen.

mfg

Marius


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heiko22091971
(@heiko22091971)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 220
 

Mahlzeit,

das nicht alles immer nach Schema "F" abläuft ist schon klar.
Aber wenn du nen "Schuss" Leitungswasser angibst, dann kannst du doch sicher auch sagen , z.B. auf x Liter Wechselwasser kommen x Liter Leitungswasser mit nem LW von x µs oder x° gH. Für relativ genaue Temperaturangaben gibts auch Thermometer und den eingestellten pH-Wert kannst du sicher auch bestimmen. Für mich wären das, bei erfolgreicher Vermehrung, Parameter die ich gern weitergeben würde.
Sicher geht das auch in nem gefächerten Spektrum, also von bis, aber wenn sich denn mehr als zwei Leute an solchen Dokumentationen beteiligen kann man dieses Spektrum halt ziemlich genau benennen und nachmachen.

Heiko

"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."
Klaus Kinski
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Matthias H.
(@matthias-h)
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Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hi,
ist doch ein netter Erfahrungsaustausch entstanden.
So soll's doch sein.
@ marius, danke für das Angebot. Leider werde ich wohl nicht in Berlin sein können
(Habe gerade Urlaub und fahre übermorgen gen Süden...).
Deswegen suche ich ja Züchter, die auch versenden.

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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Matthias H.
(@matthias-h)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hallo Heiko,
ich denke, du siehst die Sache zu eng. Angaben in ml und so weiter sind da wenig hilfreich.
Jedes Becken ist halt anders und man muss ein bisschen probieren. Dieke gibt auf 40l *eine Tasse* Leitungswasser an. Nur wie groß ist seine Tasse, wäre jetzt deine nächste Frage...
Wenn der Leitwert passt, geht das o.k.

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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heiko22091971
(@heiko22091971)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 220
 

Namnd,

Wenn der Leitwert passt, geht das o.k.

Na geht doch, fangen wir doch endlich mal mit messbaren und vor allem einstellbaren Werten an.
Dabei spielt nämlich weder der Inhalt in Liter noch die größe irgendeiner Tasse ne Rolle. So lange man an Hand von messbaren Grössen Wasser immer wieder gleich reproduzieren kann bleibts halt nicht bei dem üblichen "wischi waschi".

pH-Werte lassen sich doch wohl mit Säuren und Leitwerte durch geziehltes Verschneiden immer wieder herstellen und Temperaturen, jippi es gibt Heistäbe.

Dabei müsste der Erfolgreiche nur mal diese Größen preis geben.

Heiko

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Matthias H.
(@matthias-h)
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Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hi,

pH-Werte lassen sich doch wohl mit Säuren und Leitwerte durch geziehltes Verschneiden immer wieder herstellen

Da bringst du was durcheinander.
Mach dich mal mit den Begriffen vertraut. Tante Google ist da auch recht hilfreich.

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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heiko22091971
(@heiko22091971)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 220
 

Namnd,

dann gib doch mal bitte die Suchbegriffe vor.

Wie stellst du denn einen gewünschte pH von sagen wir mal 4,5 dauerhaft und auch im Wechselwasser immer wieder gleich ein?

Heiko

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Matthias H.
(@matthias-h)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hi,

dann gib doch mal bitte die Suchbegriffe vor.

Nee, nimm's mir nicht übel; aber Faulheit unterstütze ich nicht....

Das Wasser wird vor der Einbringung in das Becken angemischt/verschnitten.
Da spielt der pH eine untergeordnete Rolle. Warum? Google!
Hier ist der LW entscheident.
Gut, kleiner Tipp. Befasse dich mal mit kh ( besser SBV).....
Viel Erfolg!

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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Matthias H.
(@matthias-h)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Nachtrag:
Ist schon seltsam; die Forenwelt ist relativ gleich...
Gibt's hier einen Link zu eventuellen Regeln?
Nicht, dass ich mal ausfallend werde und sanktioniert werde....

Wie schon gesagt, moderiere ich seit ein paar Jahren ein Massenforum, da gibt es sowas.
Ich helfe gerne, wo ich kann. Bedeutet, bei Themen, bei denen ich auf persönliche Erfahrungen verweisen kann.
Nicht böse sein; aber ich setze immer Eigeninitiative voraus!
Mag für einen Neuling in diesem Forum anmaßend klingen; aber nur so wird das was.
Und Neuling bin ich zwar hier; aber nicht in der Aquaristik.

Jo, das wars...

Liebe Grüße,
Matthias
IGl 106


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aquaristiker
(@aquaristiker)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 201
 

Hallo

schön zu lesen wäre noch:

Angaben zur Temperatur, zur Wasseraufbereitung, Wasserstand, Fütterung vorher und während, zeitliche Abstände der TWW vor und während, eben die kleinen, für den Erfolgreichen selbstverständlichen Dinge.

lies doch mal das hier, ich denke da ist vieles gesagt. Fang so an, dann lass noch deine eigenen Erfahrungen einfließen und du wirst Paros erfolgreich halten und vielleicht sogar nachziehen.

http://joomla.igl-home.de/index.php?opt ... g=de#finke

Gruß, Hendrik

IGL 083


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blackdahlia
(@blackdahlia)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 31
 

Hallo,

ich wollte eigentlich schreiben wie positiv sich dieser Thread entwickelt hat, jetzt geht es schon wieder in eine komische Richtung.

@ Matthias, hast du mal bei Lothar Hermann angefragt? Horka liegt ja ungefähr bei dir in der Ecke.
Ich kenne ihn nicht aber er hat mehrere Parosphromenusarten auf seiner etwas alten Stockliste.
http://www.zierfischzucht-hermann.de/in ... ptmenue=SL

@Heiko, vielleicht hilft es auch, falls du es noch nicht irgendwo hier getan hast über deinen Ansatz zu berichten. Beckeneinrichtung, Fische, Wasser, Futter…
Vielleicht kommst du so schneller voran als nach dem perfekten Rezept zu suchen.

@Marius, ich wollte fragen welche Methode du bei Nachwuchs anwendest. Lässt du die Jungen erst im Elternbecken wachsen oder entnimmst du die Larven vor dem Freischwimmen… . Kannst du vielleicht noch etwas näher auf die Probleme beim Großziehen eingehen. Ist es “nur“ Platz und Futter oder hattest du auch andere Schwierigkeiten?
Ich versuche zu meiner ersten IGL-Tagung nach HH zu kommen. Die P. nagyi standen und stehen weit oben auf meiner Wunschliste. Du kannst mich gerne auf die Interessentenliste schreiben, ich meckere auch nicht bei 7€ pro Fisch.

Gruß
Volker


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Marius
(@marius)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 54
 

Hallo !

Zu der Frage über die Wasserwerte: Ich kanns wirklich nicht genau sagen, weil ich einfach nicht wirklich messe. Ich habe die Erfahrung gemacht je wissenschaftlicher man an die Sache rangeht, umso mehr Fehler schleichen sich ein. Ich überprüfe lediglich kurz über Teststreifen, ob die Richtung stimmt. Mancher mag das sicher als "treudoof" bezeichnen, aber seitdem fahre ich richtig gut damit. Wegen einem Thermometer müsste ich mal nach einem schauen, eigentlich reicht mir meine auf die Aquariumscheibe gelegte Hand ^^

@Volker

Die Probleme bei der Aufzucht ist nach meinen Erfahrungen artenabhängig. Die nagyis z.b laichen willig und regelmäßig ab. Auch die Größe vom Gelege ist relativ groß und so an sich war es auch nicht schwierig, die jetzt geschätzten 50-60 Tiere zu erhalten. Problem bei nagyis, wie ich feststellen musste, Weibchen zu kriegen. Hier schwimmt bei mir ne Riesenhorde an nagyi Männern rum. Ich hoffe in diesem Zusammenhang, dass mein letzter 25°C Heizer was in Richtung Mädels bewegt hat, aber das muss sich noch zeigen. Die Tiere ziehen demnächst auch in ein 60l Becken um, dann kommt sicherlich das eine oder andere Bild der Meute.

Bei ornaticauda habe ich die meisten Erfolge gehabt, wenn ich die Eier entnommen und in einer Schale treiben lassen. Es hat sich bei einem Pärchen aber auch bewährt, die Eier schlüpfen zu lassen und dann zu entnehmen. Die kritische Phase beginnt meines erachtens erst nach dem freischwimmen, wo ich nämlich einige Verluste verzeichnen musste.

Warum meine harveyi nie so richtig geklappt haben kann ich bisher noch nicht sagen, ich vermute aber mal Alter und zu kleines Becken. Auch hier erhoffe ich mir in den nächsten Tagen nach dem umsetzen mehr. Weil 2 Nachwuchstiere reichen mir dann doch nicht aus.

Das Platzproblem kommt jedesmal dazu. Wenn man mehrere Arten hält kann man immer nur leider begrenzt die Nachwuchstiere mischen (blöd wenn die Mädels häufig alle gleich aussehen ^^). Platz- und Zeitprobleme sollte man echt nicht unterschätzen. Man kann Paros relativ viel zumuten, aber übertreiben sollte man es dann aber doch nicht ^^

Marius


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Peter Finke
(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1349
 

Ein paar Anmerkungen.
1. Auch Lothar Hermann (er müsste seine Seite mal wieder aktualisieren) züchtet und verkauft leider keine Paros mehr. Er muss vom Zierfischzüchten leben.
2. Zum Preis: Einer unserer besten Züchter, Günter Kopic, hat in den neunziger Jahren wirklich große Mengen Paros gezüchtet und angeboten. Aber er hatte einen Grundsatz: Ein von mir gezüchteter und fast ein dreiviertel Jahr aufgezogener Fisch kostet 5,-- Mark (2,50 Euro!). Er bot 30 schöne nagyi Kuantan auf einer damaligen Börse an. Alle sagten: "Was für schöne, kleine Fische. Aber 5 Mark? Nie. Höchstens 3,00" Er hat keinen einzigen verkauft, alle wieder mitgenommen und an seine Cichliden verfüttert. Ein Lehrstück. Demnächst beginnt das Paro-Projekt mit der Abgabe seiner Nachzuchten. Bernd Bussler hat festgelegt: Das Paar kostet 15,00 Euro. Er hat Recht.
3. Paar oder Gruppe? Für beide Methoden gibt es viele Gewährsleute, die Erfolge damit hatten bzw. haben. Nur zwei Beispiele: Allan Brown hat immer nur Paare gehalten und große Mengen nachgezüchtet. Karen Koomans hat immer nur Gruppen gehalten, dito. Natürlich erfordern beide Methoden unterschiedliche Betriebsweisen.
4. Leitwerte und pH-Werte: Jede präzise Angabe ist falsch. Richtig ist nur: Kein Kalk, null (oder doch fast null). Leitwert definitiv unter hundert, besser zwischen (etwa) 15 und 70 Mikrosiemens/cm. pH-Wert: nicht 7.0 oder höher, sondern darunter. Und warum? Weil der pH-Wert selbst nebensächlich ist. Auch die manchmal empfindlichen ornaticauda wurden schon sowohl bei pH 6.5 (Hallmann) als auch bei pH 3.0 (Kopic) oder dazischen (bei mir) nachgezüchtet. Warum? Weil es nicht auf den pH-Wert ankommt, sondern auf die relative Keimarmut des Wassers. Der pH-Wert ist aber der wichtigste Steuerungsfaktor hierfür. Je niedriger, desto geringer die Gefahr einer gelegeschädlichen Verkeimung. Die Ansäuerung sollte unter Beteiligung von Huminsäuren erfolgen. Das ist alles. Es geht auch mit Eichenextrakten, wenn zusätzlich Torf oder Blätter am Boden vorhanden sind.

Peter Finke, Bielefeld


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