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"Neue" Prachtguramis 2007: parvulus, harveyi, etc.

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Peter Finke
(@peter-finke)
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Ich neige inzwischen zu der Vermutung, dass es tatsächlich der zu hohe pH-Wert war, der anfangs den Erfolg verhindert hat. Wobei noch offen ist, ob es nicht nur die durch die scharfe pH-Absenkung verursachte Keimreduktion war, die die Eier brauchten, um sich zu entwickeln. Dies ist meine jetzige Vermutung. Aber eine solche Keimreduktion erzielt man oft durch einen niedrigen pH-Wert. Wer sie anders erzielen kann, hat vielleicht ebenfalls Erfolg. Aber: Vorsicht mit gefährlichen pH-Spielen! Mancher hat schon Lehrgeld zahlen müssen. Ich rufe keineswegs dazu auf, jetzt überall die pH-Werte zu senken! Man muss sich immer klar machen, dass eine pH-Absenkung um einen ganzen Wert schon eine zehnfache Ansäuerung darstellt. Auch wenn Paros Fische sind, die zuhause in ihren Gewässer sehr niedrige pH-Werte gewohnt sind: im Aquarium gewöhnen sie sich auch an weit höhere Werte. Keineswegs darf ein durch nachlässige Pflege verursachter höherer Wert schnell erniedrigt werden. Grundsätzlich gilt: lieber die Zucht mit höherem Wert versuchen (die sehr oft auch gelingt) und Keimreduktion durch fließigen Wasserwechsel betreiben.
Aber wenn ich sagen soll, woran es bei meinen parvulus gelegen hat, dann ist es vermutlich der Zusammenhang, den ich oben genannt habe.

Peter Finke, Bielefeld


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