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Nutzung von Facebook oder Twitter für das Paro-Projekt?

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(@peter-finke)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren
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Themenstarter  

Wir wissen aus den aktuellen Nachrichten, dass es einige sehr wirkungsreiche Nutzungen von solchen sozialen Portalen wie Facebook oder Twitter gibt. Ich halte es für möglich, dass wir uns bei der Erweiterung der Paro-Erhaltungs-Aktivitäten im neu erweiterten Paro-Projekt ebenfalls eine sinnvolle Nutzung solcher Portale vorstellen könnten.
Andererseits bin ich auch nicht sicher. Es gibt auch viele Argumente dagegen. Eine relativ spezielle Sache, die Kenntnisse erfordert, ist dort vielleicht falsch. Es geht nicht um eine Popularisierung der Paros (das gelingt nicht und kann auch kein Ziel sein), wohl geht es um zwei Ziele, für die man mehr Aufmerksamkeit gebrauchen kann: 1. darum, mewhr aufzuklären über Ursachen, Abläufe und Folgen der verheerenden Urwaldzerstörung in Südostasien (natürlich auch anderswo), und 2. darum, ernsthaft junge Aquarianer zu finden, denen die übliche Schöner-Wohnen-Aquaristik mit beliebigen bunten Fischen und viel Spieltechnink nicht mehr genügt, weil sie anspruchsvoller sind und ihr Hobby gern mit einem Beitrag zu Lösung wirklicher Probleme verbinden möchten. Solche jungen Leute gibt es nicht wenige, und sie könnten zu engagierten Mitmachern im Paro-Projekt werden (sie sind es sicher noch nicht).
Aber ich bin unsicher. Also: Diskutiert darüber, ob man solche Portale für diese Zwecke nutzen kann oder sollte oder ob man es besser lassen sollte. Eines meine ich in jedem Falle: Wir brauchen Ideen, wir brauchen neue Wege, auch wenn sie bei ersten Hören ungeegnet erscheinen. Vielleicht sind sie es tatsächlich, aber vielleicht sind sie es auch nicht und ein Versuch lohnt sich?

Peter Finke, Bielefeld


   
Zitat
(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Zur Erläuterung der obigen Frage:
Der Versand der in unregelmäßiger Folge (meist alle 3 - 6 Wochen) erscheinden "Paro-Infos" (bisher seit 2005 76 Ausgaben) muss zurzeit schon an ca. 180 Adressen erfolgen. Teilweise sind Anhänge angefügt (z.B. Formblätter für die Bestandsumfragen). Dies geschieht bisher von meiner privaten Mailadresse aus. In jüngster Zeit rebelliert mein Provider immer häufiger und zwingt mich zur Aufteilung an fünf oder sechs Tranchen.

Welche im Prinzip kostenlose technische Lösung gibt es für das Problem? Ich bin skeptisch, ob sich "Facebook" oder "Twitter" dafür wirklich eignen, schließe es aber auch nicht grundsätzlich aus. Ich weiß, dass andere soziale Netzwerke sich dieser Portale für nicht ganz unähnliche Zwecke bedienen.

Gibt es aber womöglich weitere, bessere Lösungsmöglichkeiten für einen solchen speziellen, wachsenden Mailverkehr mit wachsendem Verteiler? Wir arbeiten an der weiteren Vergrößerung des Adresspools und können nicht auschließen, dass wir bald die 200er-Marke überschreiten.

Peter Finke, Bielefeld


   
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Phillip
(@phillip)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 76
 

Hallo Peter!

Dass ich mal etwas im Paroforum schreiben würde hätte ich nicht gedacht, schließlich kenne ich sie nur von Bildern.

Da es aber um Facebook und Twitter geht, möchte ich doch etwas anmerken:
In meinem Freundeskreis (Alter um 23) kommt kaum jemand drum herum mitzumachen.
Gleichzeitig werden die "Social Networks" als Hort der nichtigen Informationen und Selbstdarstellung belechelt.
Wenn dir Seriosität wichtig ist, wird eine gut gemachte Website m.M. eine bessere Wirkung erzielen.
Um die jungen Leute im HD Zeitalter zu fangen, brauchst du also ein schönes Layout mit vielen,
scharfen und hochauflösenden Fotos mit knallbunten Paros drauf.
So einfach gestrickt können wir sein. :wink:

Allerdings ist die Frage, woher du den Webspace bekommst und wieviel du benötigst.
Davon habe ich nämlich keine Ahnung.
Vielleicht bietet dir dein Provider ja etwas Speicherplatz an.
Aber da du schreibst, deine Internetverbindung geht schon bei den Rundschreiben in die Knie...

Selber habe ich keine Erfahrung damit, deshalb nur als Anregung bzw. als Floh im Ohr gedacht:
Um eine Website aufzubauen, gibt es so genannte Content Management Systems.
Das, welches am häufigsten empfohlen wird, ist Wordpress.
Es soll sehr bedienerfreundlich sein.
Ursprünglich war es dazu gedacht, damit auf einfache Weise Blogs erstellen zu können,
was daraufhin Greti und Pleti (Hinz und Kunz) getan haben.
Mittlerweile ist das Programm aber sehr viel mächtiger und kann eigentlich schon so viel,
dass man es als Privatanwender gar nicht mehr ausschöpfen kann.
Beispiele kannst du dir hier anschauen.
Die Websites sind alle verlinkt, wenn man die Bilder anklickt.

Noch einfacher ist es wahrscheinlich, einen Account bei MySpace einzurichten.
Allerdings wieder mit dem Risiko nicht ganz ernst genommen zu werden.
Außerdem weiß ich nicht, ob man dort die Fotos öffentlich anzeigen lassen kann,
oder man erst einen Account braucht, um sie anschauen zu können.

So viel zu meinen Anmerkungen.
Vielleicht finden sich ja noch Leute, die davon wirklich Ahnung haben.

Alles aus Sicht eines "der Jungen".
Schöne Grüße,
Phillip

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IGL 33


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Lieber Phillip, hab herzlichen Dank für Deine Bemerkungen. Sie sind ja recht differenziert und ich werde sie deshalb in Ruhe überdenken müssen. Natürlich ist Seriosität bei diesem Projekt wichtig, da wir mit anerkannten Institutionen und Fachleuten zusammenarbeiten. Aber es geht eben auch um eine Phase der Breitenwirkung, nicht so sehr um die Popularisierung der Paros (das müssen wir sogar vermeiden), aber um die Bekanntmachung der Tatsache, dass es hier eine Möglichkeit gibt, das eigene Hobby Aquarium mit einigen Problemen der großen weiten Welt zu verbinden.
Also ich danke Dir sehr für Deine Hinweise. Gibt es noch andere Meinungen und Anregungen?

Peter Finke, Bielefeld


   
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(@stepsch)
Active Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 14
 

Hallo Peter,

Aber es geht eben auch um eine Phase der Breitenwirkung, nicht so sehr um die Popularisierung der Paros (das müssen wir sogar vermeiden)

Was die von dir genannten Medien-Portale angeht gilt: wer A sagt sollte B mögen.
Popularisierung und damit verbundene (für den Betreiber) nutzbare Netzwerk-Informationen sind der einzige Sinnzweck dieser Plattformen.
Das Paro-Projekt vom üblichen Sozial-Striptease abzugrenzen wird ungleich schwerer als auf eine seriöse (so gemeint) - wenn auch langsamere - Plattform setzen.

Blogs sind aufgrund eines fehlenden Standards meist extrem umständlich in der Bedienung, Suche, Lesbarkeit.

Vorschlag wenn die neuen Optionen unbedingt genutzt werden sollen:
Den Paro-Rundbrief innerhalb des öffentlichen Bereichs der IGL-Plattform anbieten.
Paro- und Umwelt-interessierte Web2.0-Nutzer könnten dies in ihren Profilen hinterlegen, Tags wie "Urwaldzerstörung", "Alarm im Wald", etc. pp. sorgen für einen Besuch.
Leider haben diese Besuche den Nachteil, dass ein unberechenbarer Traffic entstehen wird. Dies kann zu Lasten der IGL gehen.

Ich bevorzuge nach wie vor klassische Kommunikationsmedien. Ein gut gemachter, neutral-informierender Artikel in bekannten Publikationen, von mir aus auch Stern- oder Fokus-online. Dort lesen eher Menschen, die bereit sind, allein für Ihre Information Zeit zu investieren
Zielgruppen-orientiert informieren wäre noch besser - also bspw. Zusammenarbeit mit Öko-Medien. Online-Content haben alle, brauchen alle, und sie sind auf Artikel und Links angewiesen.

Nehmen wir einfach mal an:
1000 User auf Fokus online lesen eine Headline wie "kleiner Fisch groß in Not", davon klicken 200 auf den Artikel, 100 lesen ihn und landen hier - wenn auch nur um Einblick zu nehmen.
Das wären 10%. 10% denen es die Zeit Wert war, sich zu informieren.

Gegenbespiel (genauso hypothetisch):
100.000 Facebook-Nutzer bekommen die entsprechenden Tags verlinkt. 100 davon klicken darauf (weil sie einfach auf alles klicken...), Davon lesen 10 was dort überhaupt steht, und genau 1 (einer) versteht es dann auch.

Ich bin mir bewusst, dass meine Darstellung wertend ist. Ist aber auch genauso gemeint.
Die relativ neuen Plattformen können zwar massiv meinungsbildend wirken. Jedoch ist dabei fast immer Empörung der Antrieb. Dass diese Empörung oft aus einem kollektivem Voyeurismus heraus entsteht wird nicht gern genannt.

Ich denke, dort ist dieses Projekt vollkommen deplaziert, solange sich der dortige Content noch nicht sortiert hat.
Es laufen zwar etliche Bestrebungen dort auch seriöse kommerzielle Werbung als Information zu etablieren, aber das steckt in den Kinderschuhen. Hintergrund ist dabei, dass eine zur Zeit heranwachsende Zielgruppe ungern die angestammte Plattform verlässt, also bringt man das Produkt dorthin.

Ein ordentlich gemachter Webauftritt, verlinkt in etablierten Medien wird mehr bringen.
Dies könnte sogar die Sonntagsausgabe einer lokalen Zeitung sein.

Gruß
Stephan

Grüße
Stephan


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Ich denke, Stephan, Du hast vollkommen recht. Wahrscheinlich sind jene neuen Sozialportale für eine ernsthafte Nutzung wie das Paro-Projekt ungeeignet.
Im Übrigen (und dies hat mich zu der Anfrage veranlasst) geht es weniger um Breitenwirkung in Deutschland, als um globale Wirkung. Von den bislang 182 Mitgliedern der Paro-Gruppe sind gut zwei Drittel aus Deutschland oder deutschsprachig (und von diesen übrigens wiederum etwa zwei Drittel IGL-Mitglieder). Es geht ja nicht darum, Aquarianer zu Paroianern zu bekehren oder alle Paroianer zu IGLern zu machen, sondern gleichsam weitere Paroianer in der Welt aufzufinden, u.a. auch in Malaysia und Indonesien, und mit ihnen auf bequeme Art und Weise zu kommunizieren. In Deutschland gibt es wohl kaum noch jemand, den wir bisher nicht erreicht haben (einige wenige), es sei denn immer mal wieder der eine oder andere Neue, den wir auch sehr begrüßen. Nein: Es ist die bislang hauptsächlich benutzte deutsche Sprache, die unsere Resonanz in der Welt hemmt. Immerhin haben wir in den letzten fünf Jahren knapp sechzig Mitglieder aus 15 Ländern außerhalb Deutschlands gewonnen, allerdings auch nur durch gelegentliche Kommunikation auf Englisch.
Ich freue mich hier ankündigen zu können, dass Helene Schoubye aus Dänemark künftig unsere Mailkommunikation (die "Paro-Infos") mit den 182 Nutzern ins Englische und Herve Gonin aus Frankreich ins Französische übersetzen werden. Damit kommen wir sicher wesentlich weiter. Facebook und Twitter dürften hingegen der Sache eher schaden, da stimme ich Dir völlig zu, Stephan.

Peter Finke, Bielefeld


   
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helene
(@helene)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 127
 

Ich versuche mal hier meine gedanken zu teilen über diese, - vielleicht ist es besser wenn ich schreibe in english - ich verstehe deutsch, aber es ist kompliziert zu sagen genau was ich denke über diese frage
So, - I think that facebook in some ways is a good medium to keep connections with people that you already know and need to communicate with. In Denmark we have had a little group of people interested in labyrints,- and it made sense in the way that people could ask others if someone had certain fish, certain fry, and other such questions. But facebook has very limited features for making a homepage which is flexible and interesting, and you only get people who are already 'inside'. The same goes for the other social networks such as twitter and myspace etc. - none of which f.example I use, I would never come there.
I think a homepage is an excellent idea though. And I think it would be a good way of 1) having a means to keep in contact with others, - who you already know. Now f.example I have to write pb. here to ask someone how it is going with their P. Parvulus, - or I write personal mails to Peter Finke to ask about something, or I write personal mails to someone in America who is keen to learn about breeding Paroes. All these things could be happening from one place, - a homepage who was flexible enough to have both an information part (for spreading information about paroes, about the problems regarding biotops etc) - + an information part where we could gather information about identification etc + a social part, where it was possible to get in contact with other who were having paroes.
I have had a homepage for a while now, and I get quite a lot of visitors coming by, from all over the world really, and every now and then someone catches on and becomes interested, - and inspired as well.
I think a homepage has got to be in english.
Another good thing about a homepage would be that it would be a chance to gather lots of pictures and maybe videoes of different species, - and even use it as way of 'education' regarding how to set up tanks etc. -
Its could be a big work, and of course one could become very ambitious and it might seem too much, but I think, - if it is possible to find a good format of a homepage, - it is possible to start slow and simple but then develop it slowly into something quite interesting.
Personally I have to say, I would love to help run and design such a place, since this kind of work also is really fun to work with. I am not particularly knowlegdeable when it comes to it-solutions, but with my own web-page I have been able to learn how to do it.
One more thought is that I think a 'homepage' is better than a new forum, - even though a forum of course is quite important, - but if you set up a forum you find that for such a 'small' group as paro-people, there will be very little activity, - so the activity of a forum group should not become the way that the succes of the project should be measured, - because then it would fail. I have been part of setting up forums here in scandinavia for labyrints and the activity is so low that it feels like it fails before it even gets started.
So in that way, I think, - its important to keep the focus on the need to make an official homepage of information and keep that as the main goal, - but then as a bi-product also make it possible for intern communication between interested people.
The activities which you, Peter,, already make possible, such as the paro information, and the stock counting, should be easy to make as part of the activities of such a homepage, and that would already mean that the site would be one that a lot of people would link to every now and then.

That was my thoughts for now :) ..

Kind regards Helene - www.pragtgurami.dk

kind regards helene
P.parvulus, P.quindecim, P.harveyi, P.sumatranus, P.anjunganensis, P.linkei, P.deissneri, P.Nagyi, P.sp.Nagyi(?)


   
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(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Thank you, dear Helene, for your thoughts. I think you are entirely right.
Now, I shall have some badly needed holidays until 20th of August. Maybe, I come to think of the further procedures, too. In any case, I shall write to you after having returned. We should push the thing further along the lines you spoke of.

Peter Finke, Bielefeld


   
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