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Parosphromenus orna...
 
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Parosphromenus ornaticauda- Balzverhalten

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karen_k
(@karen_k)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 201
 

After a spawning today, I immediately moved the female to another tank. Hopefully, the results of this spawning will give some insight on the role of the (fry eating) female.

This particular female spawned many times before. But only 5 juveniles survived in total, they are now between circa three and six months old. They have been moved to another tank as well, some time ago.

The father of these juveniles/sub-adults died four days ago, because he crashed onto the aquarium glass at full speed.
Two days ago, I presented another male to the female. Today, they spawned.

I know where the nest is, but I can't see into it, to count the eggs.

PH is 4,15 ; KH and dGH <1 ; temp. is 25 Celcius ; no filter, 20 liter tank, heavily planted. The tank hasn't been cleaned since 6 months, and the water has not been changed. But I do refill quite a lot of water. The tank has no cover, therefore the water evaporates (verdampfen) rather quickly.

So, in about six months time, I have had many spawnings / eggs from female 1 x male 1, in this tank and these conditons. But only 5 young in total did survive.
Now, the female is the same, the tank and its conditions are the same, but the male is male #2, and I removed the female immediately after the spawning was over.

If this one spawning leads to 5 or more surviving young, I would say that would be a succes, compared to the many spawnings in the last six months.
If it turns out to be a succes, I think the removal of the female is the keyfactor in this experiment. But, since it's not the same male, I can't rule out his role (he may be a better father than male #1)....

To be continued ....

_____
Karen


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Peter Finke
(@peter-finke)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1349
 

Auch meine ornaticauda haben gestern wieder einmal gelaicht. Sie tun dies wahrscheinlich viel öfter als ich es bemerke, denn ich halte sie in einem größeren, weniger übersichtlichen Becken als meine übrigen Paros. Außerdem verschmähen sie meistens die beiden kleinen, engen Höhlen, die ich ihnen zugedacht habe. Und wenn sie in ihnen laichen, räumt das Männchen das Gelege oft schon unmittelbar danach um, irgendwohin unter ein Blatt, eine Astkehle des Moorkienholzes oder wohin auch immer. Und dann sieht man nichts mehr. Deshalb glaube ich - angesichts des häufigen Balzens - dass das viel öfter geschieht als ich es wahrnehme.

Jungfische allerdings habe ich bisher noch nicht gesehen. Aber auch hier kann die Tatsache eine Rolle spielen, dass in diesem Becken drei Paare schwimmen und daher ein paar freßlustige Artgenossen immer vorhanden sind.

Ich bin gespannt, wie es bei Karen weiter geht.

Peter Finke, Bielefeld


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chrisne84
(@chrisne84)
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Hallo Peter, Karen, Martin und alle anderen Parofreunde,

ich habe heute ein Trupp Larven von ca 10- 15 Tieren von meinen ornaticauda aus der Laichhöle herausgefangen und sepperiert. Ich hoffe ich bekomme die Larven groß. Langsam finde ich es nämlich schade, wieviele Gelege und Larven produziert werden und man sieht davon einfahc nichts, da die beiden feinen Damen wohl eine Vorliebe für die Kleinen haben.
Erstaunlicherweise wurde das letzte Gelege mal wieder unter der Rinde positioniert, aber dann nach kurzer Zeit doch wieder in die Fotodose zurück gebracht. Mal sehen, was aus den abgefangenen Larven wird.

Nach dieser Aktion konnte ich mir es nicht verkneifen, das Becken voller Vorfreude doch einmal auszuräumen und gezielt nach Jungfischen zu suchen. Da das Becken extrem zugewuchert war und soviele erfolgreiche Gelege produziert wurden, habe ich mit ein paar JUngfischen gerechnet.
Leider war die Enttäuschung sehr groß, da ich nur ein Jungfisch entdeckt habe. Erfreulicherweise leben beide Weiber noch und das eine davon auch shcon wieder laichvoll, sodass bestimmt wieder das nächste Gelege folgen wird. Bei dem einen Jungfisch kann ich schon ziemlich sicher sagen, dass es wieder ein Weibchen sein wird.
Somit konnte ich meinen Bestand um 2 Tiere seit Belzig auffrischen. Das ist sehr schade angesichts dessen, wieviele Larven im Becken sein müssten.

Nun stellt man sich die Frage: Wo sind die Larven abgeblieben?

1.Das die Weiber sicherlich eine Menge Larven fressen werden ist ja denkbar und auch sehr wahrscheinlich. Karen bestätigt es ja auch mit ihren aktuellen Erfahrungen. Mein Becken (12L) war aber so zugewuchert, dass die Fische kaum Platz zum schwimmen hatten und das Männchen nur vorne etwas Platz für den Balztanz hatte. Daher müssten eigentlich sehr gute Versteckmöglichkeiten durch Mulm, Javamoos, Javafarn, Blätter, Wurzeln und Dunkelheit!.

Meine 2. Vermutung die ich Anfangs mehr oder weniger ignoriert hatte, dass der eingeschleppte Süßwasserschlauch die Ursache sein könnte, wird wohl immer wahrscheinlicher. Wir hatten ja schonmal an anderer Stelle einen kleinen Austausch darüber. Ich glaube Peter hat ihn ja auch in manchen Becken und war der Meinung, dass er eher ungefährlich ist.
Ich habe mir den Schlauch nochmal angeguckt und festgestellt, dass er an sehr sehr vielen Stellen gefüllte Fangblasen hat. Ich möchte behaupten, dass es vorher nicht so stark war. Es könnten natürlich einfach Artemia- Nauplien oder andere Organismen sein. Aber es könnten natürlich auch vereinzelt Larven sein. Ich weiss ja nicht genau wie diese Fangblasen funktionieren, aber die doch relativ schlecht schwimmenden, mehr treibenden Larven sind bestimmt auch gute Opfer für solch eine Fangblase.
Ich werde den Schlauch jetzt mühsam aus dem Becken entfernen. Ich hoffe, das bringt etwas.

Meine 3. Vermutung ist, dass ich einfach zu wenig kleinstes Lebenfutter füttere. Ich habe ab und an ein paar Spritzer von den Pantoffeltierchen dazu gegeben. Und zwar aus dem Grunde, da ich den Eindruck habe, dass in solch alt eingefahrenen Becken eine gut funktionierende natürliche Fauna vorhandne ist. An meinen Frontscheiben seh ich viel kleines Getier und wenn mal eine Mückenlarve abgestorben ist, haben sich darum auch viele kleine Organismen gebildet. Daher meine Vermutung, dass eine Zufütterung nicht notwendig ist. Ich habe es auch mal bei Betta coccina erlebt. Es war ein stark zugewuchertes Becken, mehr als Provisorium gedacht. Nach ein paar Monaten habe ich viele Jungfische und Larven herausgefangen, ohne jemals zuzufüttern. Damit hatte ich niemals gerechnet. Daher schließe ich diesen Fakt eher aus.

Was meint ihr, sind es wirklich die Weibchen, die die Jungen fressen?
Oder habe ich eine Süßwasserschlauch-Art die einfach größere Beute machen kann und somit auch die Larven?

Ich möchte kurz den Zustand meines Beckens beschreiben:

Dreckig, mulmig, dunkel, zugewuchert. Es machte für mich ein anderen Eindruck als keimarm. Scheinbar das genaue Gegenteil von Thomas seinem UV- Testbecken. Vielleicht brauch es auch gerade solch natürlich eingefahreren Becken. Ich weiss auch nicht!

Machts gut

Chris

IGL 115


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karen_k
(@karen_k)
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Chris, I recognize your situation with the P. ornaticauda very well. Although I have a few more juveniles that made it (a total of 6 so far), many dozens of eggs and fry are lost.

About a month ago, I wrote:

After a spawning today, I immediately moved the female to another tank. Hopefully, the results of this spawning will give some insight on the role of the (fry eating) female.

One day later, I saw the male move the eggs to another spot. I think he has taken care of the nest very well, but, ....
Last week (about 3 weeks after removing the adult female), I suddenly noticed a sub-adult female in this tank! It's unbelievable how good these fish are in hiding, I spent so many hours watching this tank, and never before noticed this sub-adult!

This sub-adult female ruins the experiment I wanted to do, because I wanted to see if more juveniles would survive, without a female present in the tank.

So far I haven't seen fry from this latest spawning. Maybe they've been eaten by the sub-adult female, maybe they disappeared for another reason, or maybe they are there but I haven't spotted them yet.

In the coming week I plan to set up another tank, using old water and "used" plants. I'll put in 1 pair and if they spawn, I'll remove the female again, a.s.a.p. after the spawning. By doing so, I can re-do the experiment to see if the female is likely to be an important factor in loosing fry.

Best wishes,
Karen


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Peter Finke
(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1349
 

I still have no success whatsoever with my ornaticauda. They are displaying nearly every day, sometimes there are some eggs in one of the small caves, but I have never seen any young fish.

Peter Finke, Bielefeld


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chrisne84
(@chrisne84)
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Hallo liebe Ornaticauda-Freunde,

also mein Umzug ist zum Glück gut überstanden und die meisten Becken stehen gut. Leider gab es doch die ein oder anderen Probleme und Opfer durch den ganzen Stress, aber das wird schon wieder!
Meine Ornaticauda-Larven, die ich seperat gesetzt hatte, sind leider in dem ganzen Umzugsstress und dem Neubeginn des Semesters untergegangen und haben leider nicht überlebt. Ich muss dazu sagen, dass meine Erfahrung mit Fischaufzucht in seperaten, kleinen Behältern so gut wie nicht vorhanden sind. Das Problem war nicht das Füttern, sondern das Sauberhalten des Gefäßes.

Jedenfalls sind meine Ornaticauda(1 Männchen, 3 Weibchen) in ein 25L Becken umgezogen und fühlen sich sichtlich wohl. Ich sehe die Fische jetzt sehr oft! Im Gegensatz zum 12er echt ein Wunder! Das erste Gelege und 8 Larven sind auch schon wieder da und diesmal werde ich sie in einem kleinen selbstgebauten Gerdkasten versuchen aufzuziehen. Ich hoffe blos die Zeit macht mir wieder kein Strich durch die Rechnung.

Meine Linkei und Blue Line haben auch schon wieder gelaicht, aber irgendwie bringt mir das alles nichts, da ich in den Becken seit dem ich diese Arten habe noch keinen Jungfisch gesehen habe! Ich hoffe irgendwann sehe ich dochmal die ersten Jungfische und diese wachsen auch.
Die Aussage, dass Parojungfische mit im Elternbecken aufwachsen können, trifft bei mir keinesfalls zu. Ich hoffe, das ändert sich noch.

Gruss Chris

IGL 115


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Peter Finke
(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1349
 

Chris, es wäre ja auch fast ein Wunder gewesen, wenn ein solcher Umzug ohne Verluste vonstatten gegangen wäre. Deine ornaticauda scheinen ja auch dort wieder anzufangen, wo sie in der alten Wohnung aufgehört hatten.
Mit separater Aufzucht von Jungfischen in kahlen Aufzuchtgläsern habe ich auch oft Probleme. Ich verstehe nicht ganz, warum die früheren Paro-Pioniere das immer so gemacht haben. Die Vermeidung von Eiverpilzung und die Geringhaltung von Bakterien ist dort schwieriger als in einem eingefahrenen kleinen Aquarium mit Pflanzen.
Das Aufwachsen von Paro-Jungbrut im Elternbecken gelingt sehr unterschiedlich. Es gibt Tiere, bei denen klappt es von Anfang an, andere müssen sich erst daran gewöhnen, dann klappt es irgendwann, und wieder andere scheinen es nie zu lernen, dass man die eigenen Kinder in Ruhe lassen sollte. Dies scheint nicht artspezifisch zu sein, sondern individuell verschieden. Im Prinzip aber kann es bei allen Paroarten funktionieren.

Peter Finke, Bielefeld


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Thomas P.
(@thomas-p)
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(...) Jetzt gibst Du Deine Erfahrung mit Torf als Heilmittel bekannt. (...) Aber eine Frage: Glaubst Du (oder weißt Du), dass diese von Dir beschriebene Wirkung tatsächlich nur vom Torf ausgeht oder sind das Effekte, die Deiner Ansicht nach mit Seemandelbaumblättern oder Erlenzäpfchen oder xy ebenfalls erreicht werden können?

Es hat einige Monate gedauert, aber durch Zufall bin ich über eine Dissertation gestolpert, die sich mit dem prophylaktischem und therapeutischem Einsatz von Huminstoffen auseinandersetzt.

Zur Erinnerung: Huminstoffe sind gelbbraun bis schwarz gefärbte hochmolekulare Verbindungen, die bei der Humifizierung (Abbau und Umwandlung tierischer und pflanzlicher Rückstände zu schwer zersetzbaren Huminstoffen) entstehen und denen ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Haltung und Zucht von Weichwasser-/Schwarzwasserfischen nachgesagt wird.
In dem von mir bereits einmal verlinkten sehr guten Schwarzwasserartikel wird nur über die Einflüsse von Huminstoffen auf die Ionenregulation gesprochen, wobei ich mir seit längerem (Iserlohn) sicher bin, dass sie eine deutlich wichtigere Funktion einnehmen, als bisher angenommen.
In der Praxis hat dies bislang keinen großen Unterschied gemacht, solange Torf, Laub, Holz etc. eingebracht wurde - interessant könnte der gezielte Einsatz von synthetischen Huminstoffen allerdings bei P.ornaticauda oder besonders krankheitsanfälligen Arten sein.
Die Effekte sind u.a.:
.) Vollständiger Rückgang von Trichodina sp. und Gyrodactylus sp.
.) Ausheilung von Hautgeschwüren, Kiemennekrosen und Hautläsionen
.) Stärkung der Immunabwehr
.) Hervorragender Schutzeffekt gegenüber Saprolegnia sp.
.) Erhöhung der Schlupfrate
.) Reduktion von Ektoparasiten (Ichthyophthirius sp., Trichodina sp. und Costia sp.)
.) Resistenzerhöhung der Dermis und Steigerung der Kondition
usw.usf.
Wer möchte kann sich die Dissertation herunterladen: http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?i ... 008106.pdf
Zur Überprüfung der Schlüsselfunktion wären gezielte Versuchsreihen notwendig deren Parameter noch besprochen werden müssten.

Thomas

Flüsse voller Leben Rettet den Regenwald


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karen_k
(@karen_k)
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Thank you for this interesting link Thomas! I will read it thoroughly and then reply to the subject of 'Huminstoffe' later.

I like to let you know about my P. ornaticuada. I'm carefully cleaning and emptying their aquarium at the moment, since most of them will go to new owners this coming weekend.

While working on their tank, I was very happy to see juveniles of various ages, from very tiny up to about 1 cm length. The happiness is because so far, I wasn't sure if it would succeed to breed P. ornaticauda in a group (as an alternative to breeding them with 1 breeding pair in a seperate breeding tank). I think it's good news that this shows to be possible!

I haven't been able to do an exact count yet, but several months ago I put 8 adults (both males and females) and 6 sub-adults in that tank (circa 45 liter). The amount of males compared to the amount of females was about 50/50. Judging the fry that I've seen today, several nests have resulted in (some) surviving young in this tank.

This tank was my "wildest" of all. By this I mean it was very full of plants, and a thick layer of peat and leaves covered the bottom. I haven't cleaned this tank during several months, neither did water changes. I only added fresh water when too much of the tank water was evaporated. Since the tank has no lid, quite some water evaporates ('verdampfen').

PH 4,4, KH and GH not measurable (lower than 1). Temperature about 25-26 degrees Celcius. No mechanic filter, no aeration; but EasyLife fluid filter medium was added regularly.

Food: the tank obviously houses many tiny edible organisms. As long as the tank was left untouched I didn't see much of this, but now that I shake out the plants before removing them, I clearly see clouds of them.
The main food I added to this tank has been Artemia nauplii. On average they got this food 4 to 5 days per week (during the past "winter" months). In addition, they've got some cyclops and other small "pond food", and occasionally some vinegar eels.

On average, no food was added on 3 days out of every 14 days.

I will try to catch and count all animals in there, including the tiny fry. I''l report the results later.

best wishes,
Karen


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emha
 emha
(@emha)
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Auffällig ist eine Rahmenbedingung bei der gelungenen Nachzucht von ornaticauda: Verkrautete, unübersichtliche Becken. Vielleicht sind P. o. im Vergleich zu anderen Paros doch gute Jungfischjäger oder brauchen sogar eine solche Nahrung. Das erscheint zunächst abwegig, aber wer weiß...?

Jedenfalls ist der Zuchterfolg von Karen erfreulich.

Martin Hallmann


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Peter Finke
(@peter-finke)
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Ich habe gestern erstmals nach über einem Jahr in meinem 25-Liter-ornaticauda-Becken wenige Jungfische entdeckt. Auch hier war das Javamoos inzwischen so dicht geworden, wie dies offenbar bei dieser Art von Vorteil ist.

Peter Finke, Bielefeld


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karen_k
(@karen_k)
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Just when you think you found a clue, maybe not so...
Two months ago I cleaned my 2 P. ornaticauda tanks (see my post dated May 9). Some of the P. ornaticauda went to new owners. The remaining stock was put together in a cleaned up tank, with some peat on the bottom, some wood, some PVC tubes, some leaves, some small floating plants and only 1 small Javafern. Not other plants. 5 adults and about 10 fry and juveniles were put in together, in 25 liter.

The reason for less plants was that I wanted to give them a 'Brutpause'. So I intentionally created an aquarium for them which is very open, compared to what they had before. Also I dropped the temperature form 26/27 celcius to 24 celcius.

Now, to my own surprise, there are lots of new juveniles swimming around, born in May and June.

Maybe there is a relation with what we see in some other Paro species; the breeding animals sometimes need time before all goes well? The first nests are eaten (and/or other things go wrong). But after a while they seem to "get it" and from that moment on, the fry is not eaten anymore and the pair(s) continue to breed.

What do others think? Could this explain my latest breeding success, that was unintended, in a situation where the young fry didn't have much cover?

best wishes,
Karen

P.S.: one thing that might be important is the same in this tank, compared to the tanks they had before. There are quite some infusoria prsent. I don't see any normally, the water is very clear. But when I stir up the floating plants a little bit, I see many of these tiny organisms.


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Peter Finke
(@peter-finke)
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Karen, what a marvellous news! "Lots of young"; I am not this far at present, but there are some, at least! Best wishes!

Peter Finke, Bielefeld


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Peter Finke
(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 1349
 

Ich habe jetzt ähnliche Erfahrungen gemacht wie Karen. Zwar nicht "lots of young", aber immerhin einige schon etwas herangewachsene Jungfische tummlen sich in einem 25-Liter-Becken mit vielen Blättern auf dem Boden und Javamoosdickichten. Auch hier sind Einzeller als Nahrung vorhanden, aber die Jungfische fressen längst auch von den Artemien, die die Eltern häufig bekommen. Die Tiere haben offenbar oft oder häufig unter den Blättern gelaicht; man hat davon fast nichts mitbekommen. Es muss aber einen großen Verlust an Larven gegeben haben, denn sonst müßte man noch mehr Jungfische finden. (Vielleicht geschieht das auch in der nächsten Zeit ...).

Peter Finke, Bielefeld


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BettaMainz
(@bettamainz)
Estimable Member
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Beiträge: 154
 

Hat jemand von Euch Erfahrungen damit gemacht, die Laichröhre direkt nach der Eiablage zu entfernen und in identischen Wasser separat zu geben.

Bei einem meiner Ornaticauda-Pärchen ist es jetzt zweimal so gewesen, dass einige Eier an der Röhrendecke kleben, einige aber auf dem Boden der Röhre liegen und von Männchen auch nicht an die Decke geheftet werden. Er beachtet sie nicht.

Am 2. Tag nach der Eiablage ist das Gelege dann verschwunden. Überlege nun, die Laichröhre mal direkt zu entfernen.
Probiert habe ich es schon, wenn die Larven geschlüpft sind und schon etwas anfangen, sich zu bewegen. Mit dieser Methode hat es bei mir schon geklappt.

Aber bis dahin komme ich bei diesem Pärchen erst gar nicht, weil die Eier verschwinden, bevor Larven schlüpfen können. Dafür laichen sie aber bisher immer wieder.

Beste Grüße, Michael
_________________________________________
P. ornaticauda, P. parvulus


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