Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

Telefon: +49 152 295 479 00 | E-Mail: gf@igl-home.de

Postversand von Par...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Postversand von Paros?

17 Beiträge
9 Benutzer
0 Likes
13.7 K Ansichten
hallo
(@hallo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 343
 

Hallo
Ich habe von Karen zweimal Fische per UPS aus Holland bekommen. Ohne Probleme; waren nach einem Tag da und kein Fisch ist zu schaden gekommen.
Ich selber habe noch nicht ins Ausland versendet (außer Pflanzen nach Östereich; per Post kann ich nur von abraten hat ewig gedauert).

mfg
Bennie

Gruß Bennie

Ich liebe Tiere :)

IGL: 207


   
AntwortZitat
(@peter-finke)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1349
Themenstarter  

Eine kurze Zwischenbilanz: Das größte Problem ist die Temperatur. Im Winter wird es schnell zu kalt, im Sommer kann es zu warm werden. Versand von Paros im Sommerhalbjahr innerhalb eines Landes (z.B. Deutschland) ist aber kein Problem, wenn man die heißesten Tage (über 29 Grad) und die kältesten Nächte (unter 15 Grad) vermeidet. Sehr gut sind die schon genannten Weithalsflaschen aus Plastik, da sie formstabil sind, aber auch die normalen kleinen oder großen Plastik-Wasserflaschen eignen sich gut. Bei den üblichen Plastikbeuteln muss man darauf achten, dass sie gut mit Luft aufgefüllt und deshalb einigermaßen formstabil sind. Das gilt auch für die "breathing bags"; da muss man darauf achten, dass diese Beutel noch "atmen" können; also nicht alles stramm mit Material vollpacken. Umhüllung der Behälter mit Noppenfolie, dies dann in eine dickwandige Styroporbox. Heatpacks sind unter diesen Bedingungen im Sommer entbehrlich.
Wichtig: Sich informieren, wann das Paket auf die Reise geht und wann es voraussichtlich ankommt. Bei DHL kann es schnell gehen, mehr als zwei Tage sind ungewöhnlich. Andere Versender gibt es aber auch; sie haben tlw. andere Bedingungen und Preise; da muss man sich informieren. Innerhalb Deutschlands spricht m.E. nichts gegen die traditionelle Paketpost. Montag und Dienstag sind gute Tage, hinreichend weit vom nächsten Wochenende entfernt. Nicht brav "Lebende Fische" draufschreiben, am besten gar nichts, oder "Wasserprobe" (Empfehlung von Horst Linke. Dies scheint mir aber hauptsächlich für Über-Grenz-Versand sinnvoll, damit nienamnd angesichts des gluckernden Inhalts denkt, hier würden Riesenmengen an Schnaps versandt). Die Pakete werden häufig hin- und hergeworfen; schön ist das nicht, aber meist führt das weniger zu Schäden als eine zu kalte Nacht.
Das Winterhalbjahr ist schwieriger wegen der Kälte. Hier können Heatpacks helfen, wenn das Paket nicht länger als 24 oder 30 Stunden unterwegs ist. Sonst sollte man bei zu erwartenden sehr kalten Temperaturen Paroversand vermeiden. Gut eingepackt und mit heatpacks versorgt kommen sie auch bei Frost oft noch heil an, aber ein Risiko bleibt doch.
Schwieriger ist der Auslandsversand. Hier hat bisher niemand beschrieben, wie und mit wem das am besten geht. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit Sendungen, die aus dem Ausland nach Deutschland kamen, aber das Umgekehrte ist bisher kaum beschrieben worden. Leider gibt es zum Auslandsversand offenbar noch keine verläßliche Methode. Oder doch? Wenn es nur um Länder innerhalb der EU geht, dürfte der Zoll kein Thema sein. Ein paar Möglichkeiten, die individuell offenbar gut funktioniert haben, sind in einigen der vorausgegangenen Beiträgen genannt worden. Aber so ein richtiges einfaches "Rezept" ist bisher nicht darunter.
Ergänzung 21.08.2008: Horst Linke empfiehlt für Versand innerhalb der EU (und zwar sowohl innerhalb eines Landes wie auch länderübergreifend) die Gesellschaft GLS. Man mache sich schlau unter
http://www.gls-group.eu/276-I-PORTAL-WE ... 3/DE/1.htm
Versand dauert 24 - 96 Stunden. Innerhalb Deutschlands nur 24 Stunden. In benachbarte EU-Länder dauert er meistens nicht länger. Von Deutschland nach Frankreich hat es auch schon mal 48 Stunden gedauert.
Zoll soll innerhalb der EU kein Problem sein.

Peter Finke, Bielefeld


   
AntwortZitat
Seite 2 / 2
Teilen: