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Das Aquarium für Channa gachua - Der erste Versuch

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Michael G.
(@michael-g)
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Hallo,

Ich habe soeben diesen Text verfasst, der nach seiner Fertigstellung hoffentlich in die Seite über Channa gachua übernommen wird.

Hoffe auf viele Verbesserungsvorschläge von eurer Seite aus und
wenn was falsch ist, dann verschweigts auch bitte nicht.

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Das Aquarium für Channa gachua

Da es sich bei Channa gachua um eine klein bleibende Schlangenkopffischart handelt, reichen für ein eingespieltes Paar ein 80cm langes oder 100L fassendes Aquarium durchaus aus.
Besser wäre natürlich ein größeres Becken, da ein solches stabiler läuft und mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet, etwa die Standartbecken mit 160L und 200L Fassungsvermögen.

Auch wenn es sich bei Channas um Fische mit einem akzessorisches Atemorgan handelt, die auf im Wasser gelösten Sauerstoff nicht unbedingt angewiesen sind, darf ein Filter im Aquarium nicht fehlen, denn C. gachua produziert als starker Fresser eine große Menge Abfall. Aus diesem Grund kann der Filter ruhig überdimensioniert sein, da sich kleinere Filter sehr schnell zusetzten.

Beispiel: Ich pflege zurzeit 6 subadulte Tiere in einem 200L Aquarium, dass mit 2 großen Topfaußenfiltern mit je 440L/h ausgestattet ist. Diese Filter sorgen für eine gute mechanische und biologische Reinigung und für eine ausreichende Strömung (s.u.), trotzdem müssen sie regelmäßig gereinigt werden.
Zuvor waren sie in einem 112L Becken mit einem Innenfilter passender Größe, der eigentlich ununterbrochen schlecht lief.

Die Beleuchtung sollte nicht zu stark ausfallen, oder durch eine Schwimmpflanzendecke gedämpft werden, da C. gachua sonst ein scheues Verhalten an den Tag legt und sogar die Futteraufnahme verweigert(s.u.). Eine Heizung ist für das Aquarium nicht von Nöten, solange es in einem beheizten Raum (Zimmertemperatur) steht. 20 bis 22°C sagt den Channa sehr zu, ebenso höhere Temperaturen.

Beispiel: Mein Aquarium befindet sich in einem Wohnraum und hat tagsüber 21°C und nachts 20°C. Dies ist aber nur im Spätherbst bis Frühling so, denn in der warmen Jahreszeit misst das Wasser bis zu 29°C und die Schlangenköpfe leiden nicht darunter, sondern zeigen sich noch hungriger und aktiver.

Channa gachua muss mit seinem labyrinthähnlichen Organ regelmäßig an die Wasseroberfläche um atmosphärische Luft aufzunehmen und ist dabei häufig sehr stürmisch und springt aus dem Wasser. Auch beim Beutefang verlassen sie oft mit einem gewagten Sprung ihr Element. Aus diesem Grund darf die Abdeckung des Beckens keine Lücken aufweisen, denn sonst ist Trockenfisch leider keine Seltenheit.

Zur Einrichtung:

Schlangenköpfe sind sehr robuste Fische, die in vielen verschiedenen Gewässern heimisch sind, auch in solchen, wo andere Fische nicht lange überleben würden.
Man kann ihnen scheinbar viel zumuten, aber für jeden pflichtbewussten Aquarianer sollte das Ziel sein, seinen Channas eine möglichst naturgetreue Heimat zu bieten.

Das Aquarium sollte versteckreich eingerichtet werden, damit sich die Fische zurückziehen können. Für jedes gepflegte Tier sollte bestenfalls min. ein Versteck in Form von Bambusröhren, Steinhöhlen, zwischen Wurzeln, ausgehöhlten Kokosnüssen etc. vorhanden sein. Meine Pfleglinge bevorzugen aber eher röhrenförmige Verstecke, als Kokosnüsse.

Das Aquarium sollte eine Schwimmpflanzendecke aufweisen, da diese das Licht dämpfen und weitere Verstecke bildet.

Beispiel: Meine Tiere fraßen über mehrere Wochen nichts, ignorierten jegliche Form von Nahrung, waren schreckhaft und versteckten sich durchgängig an schattigen Plätzen. Als ich dann aber eine Schwimmpflanzendecke in Form von Muschelblumen (Pistia stratiotes) und Teichlebermoos (Riccia fluitans) einbrachte, veränderte sich das Verhalten der Channas sehr positiv. Sie zeigten sich und fraßen wieder.

Ansonsten kann der Halter das Schlangenkopffischbecken nach seinen Vorstellungen bepflanzen. Am natürlichsten wäre ein asiatisches Becken, bepflanzt mit verschieden Cryptocoryne für den Vordergrund, Javamoos (Vesicularia dubyana) und Java-Farn (Microsorium pteropus) als Aufwuchspflanzen auf Wurzeln und Steinen und einige Vallisneria für den Hintergrund. Nymphaea-arten eignen sich, ebenso größer werdende Cryptocoryne, hervorragend als Solitärpflanzen.
Der Bodengrund ist eher nebensächlich, wobei einem feineren Substrat den Vorzug gegeben werden sollte.

Zur Strömung:
Hier sollte jeder selbst rumprobieren und schauen, ob seine C. gachuas Strömung mögen oder nicht, denn das ist wohl von Fundort zu Fundort und von Tier zu Tier unterschiedlich.
Die leichte Strömung in meinem Becken zum Beispiel wird etwa in der Beckenmitte von einer Wurzel und einigen Pflanzen stark gedämpft, sodass sich meine Channas aussuchen können, was sie bevorzugen.

© Michael Grevé

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Wie gesagt, das ist das, was mir heute nachmittag zu diesem Thema eingefallen ist.

Gruß Michael


   
Zitat
 Seb
(@seb)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 78
 

Hi Michael,

super Bericht! Ich denke auch das viele ihre Becken zu schwach bepflanzen und zu stark ausleuchten. Na das kommt bestimmt auf die Page und ich denke es hift auch den Menschen die grade mit channa beginnen ......

BTW, hab gestern mein Becken neu hergerichtet :D

LG Sebastian Grill


   
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Richi
(@richi)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 136
 

HI Michael!

Der Text ist sehr gut geworden, mich stört nur eine Sache:

Auch wenn es sich bei Channas um Labyrinthfische handelt, ...

Channa sind KEINE Labyrinthfische, sie verfügen lediglich über ein dem Labyrinth ähnliches, akzessorisches Atemorgan, welches sie zur Aufnahme atmosphärischen Sauerstoffs befähigt.

LG,
Ric


   
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Michael G.
(@michael-g)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 52
Themenstarter  

ok, danke Richi, habs geändert.

thx seb........ schönes Becken. 160L?

Gruß Michael


   
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 Seb
(@seb)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 78
 

hi,

jepp 160L :) freut mcih das es Dir gefällt, Fotos Deines Beckens würden mcih interessieren.

LG Sebastian Grill


   
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FReD
 FReD
(@fred)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 246
 

schönes becken, sehr channa-freundlich :)

FReD @ Http://www.Siamensis.de


   
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(@klaus-de-leuw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 188
 

Hallo Michael,

100L fassendes Aquarium durchaus aus.

Der Liter wird international mit kleinem l abgekürzt.

Standartbecken mit 160L und 200L Fassungsvermögen.

Es heißt Standard, Standarte ist z. B. eine kleine Fahne auf Diplomatenautos.

Beispiel: Ich pflege zurzeit 6 subadulte Tiere in einem 200L Aquarium, dass mit 2 großen Topfaußenfiltern mit je 440L/h ausgestattet ist.

Wenn "das" wie hier einen Relativsatz einleitet (man kann das durch welches ersetzen), schreibt man es mit nur einem s.

Diese Filter sorgen für eine gute mechanische und biologische Reinigung und für eine ausreichende Strömung (s.u.), trotzdem müssen sie regelmäßig gereinigt werden.

Die Reinigung beider Filter sollte nicht gleichzeitig, sondern besser zeitlich versetzt erfolgen, z. B. in geraden Monaten oder Wochen der eine, in ungeraden der andere. So funktioniert der eine Filter noch, während der andere gerade gereinigt ist und seine biologische Filterkapazität wieder aufbaut.

Eine Heizung ist für das Aquarium nicht von Nöten, solange es in einem beheizten Raum (Zimmertemperatur) steht. 20 bis 22°C sagt den Channa sehr zu, ebenso höhere Temperaturen.

Das ist stark von der Herkunft der Tiere abhängig, da gachua zur Zeit eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Tiere ist.

Aus diesem Grund darf die Abdeckung des Beckens keine Lücken aufweisen, denn sonst ist Trockenfisch leider keine Seltenheit.

Da sie auch bei der Fütterung oder beim Herausfangen, selten bei Pflegearbeiten, springen, sollte sichergestellt werden, dass sie dabei nicht unerreichbar hinter dem Aquarium oder unter Möbeln landen.

Meine Pfleglinge bevorzugen aber eher röhrenförmige Verstecke, als Kokosnüsse.

Meine benutzen weder das eine noch das andere, sie liegen gerne in dichten Pflanzen, ein Tier habe ich dabei fotografiert, wie es aus einer selbst gegrabenen Spalte unter einer schräg im Boden steckenden Schieferplatte hervorschaute. Unterlegene Tiere ziehen sich auch gerne auf (!) schwimmende Korkrindenstücke zurück, wenn diese oben auch nass sind. Ein Foto gelang mit nicht, da sie bei Annäherung vor mir flohen. Schimmende Korkrinde eine Hilfe sein, wenn man mit einer Gruppe anfängt. Nach erfolgter Paarbildung kommt es zu Kämpfen, die binnes eines Tages Todesopfer fordern können. Auf Korkinseln können sich die Unterlegenen den Blicken der Sieger wirklich entziehen, bei anderen Verstecken ist das schwieriger. Auch bei einem Paar kann es selbst nach mehreren Bruten zu Prügeleien kommen, in deren Verlauf das unterlegen Tier tödliche Verletzungen davonträgt. Da so etwas immer dann passiert, wenn man aufgrund anderer Verpflichtungen gerade nicht zuhause ist, kann eine Korkinsel lebensrettend sein.

Das Aquarium sollte eine Schwimmpflanzendecke aufweisen, da diese das Licht dämpfen und weitere Verstecke bildet.

Grammatikfehler: Die Decke dämpft das Licht.
Die energiesparende Variante wären schwächere oder weniger Leuchtmittel. Man kann dann mit Cryptocorynen, Javafarn und wenigen Schwimmpflanzen oder flutenden Pflanzen immer noch dicht bepflanzen. Eine zu dichte Pflanzendecke behindert beim Luftholen.

wobei einem feineren Substrat den Vorzug gegeben werden sollte.

Ich mag keine unbegründeten Tipps, daher sollte hier eine Begründung ergänzt werden: Weniger Verletzungegefahr bei ungestümem Verhalten, meine nehmen auch schon mal gerne ein Maul voll und kauen es durch oder graben sich ein (vor allem auf der Flucht).

Ansonsten Applaus für den Fleiß

Gruß, Klaus


   
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Michael G.
(@michael-g)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 52
Themenstarter  

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

@seb.
Wenn das Becken so ist, wie ich es mir vorgestellt habe, kannst du Bilder bekommen.

@ Klaus
Danke für die vielen Tipps. Schau mal, ob der Text nun so gut ist:

Das Aquarium für Channa gachua

Da es sich bei Channa gachua um eine klein bleibende Schlangenkopffischart handelt, reichen für ein eingespieltes Paar ein 80cm langes oder 100l fassendes Aquarium durchaus aus.
Besser wäre natürlich ein größeres Becken, da ein solches stabiler läuft und mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet, etwa die Standardbecken mit 160l und 200l Fassungsvermögen.
Auch wenn es sich bei Channas um Fische mit einem akzessorischen Atemorgan handelt, die auf im Wasser gelösten Sauerstoff nicht unbedingt angewiesen sind, darf ein Filter im Aquarium nicht fehlen, denn C. gachua produziert als starker Fresser eine große Menge Abfall. Aus diesem Grund kann der Filter ruhig überdimensioniert sein, da sich kleinere Filter sehr schnell zusetzten.

Beispiel: Ich pflege zurzeit 6 subadulte Tiere in einem 200l Aquarium, das mit 2 großen Topfaußenfiltern mit je 440l/h ausgestattet ist. Diese Filter sorgen für eine gute mechanische und biologische Reinigung und für eine ausreichende Strömung (s.u.), trotzdem müssen sie regelmäßig gereinigt werden, allerdings nicht gleichzeitig, damit zumindest ein Filter durchgängig läuft. Ich lasse immer ca. 1 Woche verstreichen, bevor ich den zweiten Filter reinige.
Zuvor waren sie in einem 112l Becken mit einem Innenfilter passender Größe, der eigentlich ununterbrochen schlecht lief.

Die Beleuchtung sollte nicht zu stark ausfallen, oder durch eine lückenhafte (s. u.) Schwimmpflanzendecke gedämpft werden, da C. gachua sonst ein scheues Verhalten an den Tag legt und sogar die Futteraufnahme verweigert(s.u.). Eine Heizung ist für das Aquarium nicht von Nöten, solange es in einem beheizten Raum (Zimmertemperatur) steht. 20 bis 22°C sagt den Channa sehr zu, ebenso höhere Temperaturen. Die Temperatur ist allerdings stark von der Herkunft der Tiere abhängig, da es sich bei „gachua“ zur Zeit um eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Tiere handelt.

Beispiel: Mein Aquarium befindet sich in einem Wohnraum und hat tagsüber 21°C und nachts 20°C. Dies ist aber nur im Spätherbst bis Frühling so, denn in der warmen Jahreszeit misst das Wasser bis zu 29°C und die Schlangenköpfe leiden nicht darunter, sondern zeigen sich noch hungriger und aktiver.

Channa gachua muss auf Grund seines labyrinthähnlichen Organs regelmäßig an die Wasseroberfläche um atmosphärische Luft aufzunehmen und ist dabei häufig sehr stürmisch und springt aus dem Wasser. Auch beim Beutefang verlassen sie oft mit einem gewagten Sprung ihr Element. Aus diesem Grund darf die Abdeckung des Beckens keine Lücken aufweisen, denn sonst ist Trockenfisch leider keine Seltenheit. Da sie auch bei der Fütterung oder beim Herausfangen, selten bei Pflegearbeiten, springen, sollte sichergestellt werden, dass sie dabei nicht unerreichbar hinter dem Aquarium oder unter Möbeln landen.

Zur Einrichtung:

Schlangenköpfe sind sehr robuste Fische, die in vielen verschiedenen Gewässern heimisch sind, auch in solchen, wo andere Fische nicht lange überleben würden.
Man kann ihnen scheinbar viel zumuten, aber für jeden pflichtbewussten Aquarianer sollte das Ziel sein, seinen Channas eine möglichst naturgetreue Heimat zu bieten.

Das Aquarium sollte versteckreich eingerichtet werden, damit sich die Fische zurückziehen können. Für jedes gepflegte Tier sollte bestenfalls min. ein Versteck in Form von Bambusröhren, Steinhöhlen, zwischen Wurzeln, ausgehöhlten Kokosnüssen, Pflanzendickicht etc. vorhanden sein. Meine Pfleglinge bevorzugen aber eher röhrenförmige Verstecke als Kokosnüsse.
Die Tiere buddeln sich ab und zu sogar selbst Höhlen unter Steinplatten und sie suchen sogar auf der Flucht schwimmende Korkrindenstücke auf, solange diese auch von oben nass sind.

Das Aquarium sollte eine Schwimmpflanzendecke aufweisen, denn diese dämpft das Licht und bildet weitere Verstecke. Sie sollte aber nicht zu dicht sein, da die Schlangenkopffische ja an die Oberfläche steigen müssen.

Beispiel: Meine Tiere fraßen über mehrere Wochen nichts, ignorierten jegliche Form von Nahrung, waren schreckhaft und versteckten sich durchgängig an schattigen Plätzen. Als ich dann aber eine Schwimmpflanzendecke in Form von Muschelblumen (Pistia stratiotes) und Teichlebermoos (Riccia fluitans) einbrachte, veränderte sich das Verhalten der Channas sehr positiv. Sie zeigten sich und fraßen wieder.

Ansonsten kann der Halter das Schlangenkopffischbecken nach seinen Vorstellungen bepflanzen. Am natürlichsten wäre ein asiatisches Becken, bepflanzt mit verschieden Cryptocoryne für den Vordergrund, Javamoos (Vesicularia dubyana) und Java-Farn (Microsorium pteropus) als Aufwuchspflanzen auf Wurzeln und Steinen und einige Vallisneria für den Hintergrund. Nymphaea-arten eignen sich, ebenso größer werdende Cryptocorynen, hervorragend als Solitärpflanzen.
Der Bodengrund ist eher nebensächlich, wobei einem feineren Substrat den Vorzug gegeben werden sollte, da die Tiere oft drauf liegen, in ihm buddeln, sich eingraben, ihn ab und zu sogar durchkauen und sich bei ungestümen Verhalten weniger verletzen können.

Zur Strömung:
Hier sollte jeder selbst rumprobieren und schauen, ob seine C. gachuas Strömung mögen oder nicht, denn das ist wohl von Fundort zu Fundort und von Tier zu Tier unterschiedlich.
Die leichte Strömung in meinem Becken zum Beispiel wird etwa in der Beckenmitte von einer Wurzel und einigen Pflanzen stark gedämpft, sodass sich meine Channas aussuchen können, was sie bevorzugen.

© Michael Grevé

Klaus, kann ich irgentwo Bilder von denem Aquarium sehen? Ich finde die Idee mit den Korkrindenstücken sehr gut, und würde gerne sehen, wie es denn im Aquarium aussieht.

Die Rinde gibt doch nichts ans wasser ab, oder?

Gruß Michael


   
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(@klaus-de-leuw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 188
 

Hallo,

Ich immer ca. 1 Woche verstreichen, bevor ich den zweiten Filter reinige.

da es sich bei „gachua“ zur Zeit um eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Tiere ist.

oder unter Möbeln landen

aber eher röhrenförmige Verstecke, als Kokosnüsse.

sich, ebenso größer werdende Cryptocoryne, hervorragend als Solitärpflanzen.

Klaus, kann ich irgentwo Bilder von denem Aquarium sehen? Ich finde die Idee mit den Korkrindenstücken sehr gut, und würde gerne sehen, wie es denn im Aquarium aussieht.

Die Rinde gibt doch nichts ans wasser ab, oder?

Gruß Michael

Hallo Michael,

es sind nur noch Kleinigkeiten, die mir auffallen. Oben sind die fraglichen Stellen zitiert, ich zähle die Anmerkungen einfach auf:

"lasse" fehlt

handelt statt ist

ein Punkt nach landen

vor als Komma zu viel

Cryptocorynen

Das wars.

Im www gibt es keine Bilder, da ich zu blöd bin für eine Website 😉
Vielleicht mal irgendwann. Von den Rinden sieht man eh nicht viel außer den Schatten darunter, die sind in den Pflanzen verborgen. Die Stoffabgabe dürfte sich in einer ähnlichen Größenordnung wie bei Holz bewegen, das fällt bei dem Channa-Stoffwechsel aber nicht wirklich auf.

Gruß, Klaus


   
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Michael G.
(@michael-g)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 52
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danke,

ich habe mal wieder vergessen zu lesen, was ich denn so verfasse.

Deutsch: 8 Punkte :(

naja, selbst schuld.

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Zu den Bildern:

keine Homepage? ich auch nicht.

Wenn du digitale Bilder hast, dann lad sie doch zum beispiel bei Arcor hoch, habe mir dort kostenlos ein Fotoalbum eingerichtet und kann sie nun allen zeigen.

----

Ich geh dann morgen mal zu meinem Händler und gucke nach der Korkrinde.
Ich denke, dass ich sie vorher abkoche.

Gruß Michael


   
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chk
 chk
(@chk)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1803
 

Sorry, dass ich so unverblümt daherkomme ohne mich, was eigentlich sträflich ist, wie die so super schönen langen Beiträgen :holy: mein Argument knapp und ohne Federlesen beitrage.
:argue:

So und nun kommts.
Was Ihr zum Teil über die Channa-Becken schreibt, ist ziemlicher Bul....t.

Ich habe letztes Jahr von 3 Species 4 x nachgezogen und alle ausnahmslos O-
haben in den absolut versyphtesten Becken gelaicht. Darunter auch C. bleheri!!!

Es braucht weder Filter noch Licht noch Pflanzen!
Jawollo.
Ich schwöre auf reine Wurzelbecken mit evtl. Schwimmpflanzen.
Temperatur, Temperatur, das ist das Geheimniss. Der Rest ist absolut Nebensache. Worauf ich meinen ganzen Channa-Keller verwette, ist, dass Nordindische Channa für eine Zeit bei unter 20 C° gehalten werden müssen. (Proof me wrong and you will have a C. barca :P as prize)

100l-Becken .... hmmm... da brauch es aber liebe Pärchen.
Selbst 200l Becken können tödlich sein.

Ich schaue mal ob ich mit meinen Syph-Becken auch diesen Sommer Channa Nachzuchten landen kann.

Soweit mal.
LG und nichts für ungut %-O chk

>===:{ } >=:]
IGL 103


   
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(@klaus-de-leuw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 188
 

So und nun kommts.
Was Ihr zum Teil über die Channa-Becken schreibt, ist ziemlicher Bul....t.

Ich habe letztes Jahr von 3 Species 4 x nachgezogen und alle ausnahmslos O-
haben in den absolut versyphtesten Becken gelaicht. Darunter auch C. bleheri!!!

Es braucht weder Filter noch Licht noch Pflanzen!
Jawollo.
Ich schwöre auf reine Wurzelbecken mit evtl. Schwimmpflanzen.
Temperatur, Temperatur, das ist das Geheimniss. Der Rest ist absolut Nebensache. Worauf ich meinen ganzen Channa-Keller verwette, ist, dass Nordindische Channa für eine Zeit bei unter 20 C° gehalten werden müssen. (Proof me wrong and you will have a C. barca 😛 as prize)

100l-Becken .... hmmm... da brauch es aber liebe Pärchen.
Selbst 200l Becken können tödlich sein.

Lieber CHK (ich vergess doch immer Deinen Namen...),

1. Ich habe bei meiner Variante einmal eine gerade aus dem Maul entlassene Brut verloren, weil ich die Beckenpflege vernachläsigte und am Boden Sauerstoffmangel durch Verrottung sie dahinraffte.
2. In reinen Wurzelbecken gibt es natürlich auch bei 200 l leicht Verluste, weil die Wurzeln keinen vollständigen Sichtschutz bieten. Daher die Pflanzen und mein tipp mit den Korkinseln.
3. Die Temperaturfrage hatten wir im Prinzip geklärt: Herkunft beachten. Von meinen Channa wächst gerade die dritte Tochtergeneration heran, und die hatten es nie unter 20 Grad. Aber die stammen ja auch wahrscheinlich aus Malaysia.
4. Fische im Dunklen sind nicht meine Sache, da sieht man ja nix.
5. Wir schrieben nichts über Channa-Becken, sondern speziell über solche für gachua. Die bleheri, die ich im letzten Jahr hatte, waren deutlich aggressiver als meine gachua. Sie sind übrigens gestorben, nachdem durch eine blockierte Kreiselpumpe in meiner 1,5-tägigen Abwesenheit das Becken so warm wurde, dass das Becken umkippte. Dabei entzieht es sich meiner Kenntnis, ob sie durch die erhöhte Temperatur (33 Grad) oder die Verwesung der Beifische (5 Barben, eine überlebte, ebenso vier maulbrütende Betta) getötet wurden.

Gruß, Klaus


   
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chk
 chk
(@chk)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1803
 

chk heisst Channa Kanelli :)

Deine Kritik ist teilweise gerechtfertigt.

LG chk

>===:{ } >=:]
IGL 103


   
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