Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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Neuanfang

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(@peter-s)
New Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 2
Themenstarter  

Einen schönen Guten Abend aus dem südlichen bayerisch- baden-würthembergischen Grenzgebiet.

Eine kurze Vorstellung soll meine Person etwas beleuchten. Kurz bevor ich zur Bundeswehr mußte, das war 1973, stellte ich mein erstes Becken auf. Einer der ersten Fische war ein Schlangenkopffisch (C. micropeltes). Doch in dieser Zeit erreichten uns die ersten Buntbarsche des Malawi- und Tanganjikasees. Diese Fische haben mich von da an so fasziniert, das ich von ihnen lange Zeit nicht mehr los kam.
Jeder Besuch beim Importeur, damals das Afrika- Aquarium in Oer Erkenschwiek (Dortmund), brachte neue Arten, sprich neue Farben. Wenige Jahre später wechselte ich beruflich in die (Buntbarsch)Fischzucht. Es folgten mehrere Reisen nach Afrika und zahlreiche Artikel über Tanganjikaseechichliden. Besonders die Fadenmaulbrüter und später die Gattung Tropheus und Petrochromis übten einen besonderen Reiz auf mich aus.

Vor wenigen Jahren, die Anzahl der Becken war schon auf drei reduziert, kam der Entschluß auch das letzte Becken trocken zu legen. Dieser Entschluß hielt bis vor wenige Wochen. Unter dem Motto, zurück zu den Anfängen, soll es eine Aquaristik des Zuschauens werden. Es sollen Fische sein, die mich ansprechen und denen ich annähernd artgerechte Bedingungen mit meinen neuen Kapazitäten bieten kann. Und was mir sehr wichtig ist, es sollen Arten sein, die für mich absolutes Neuland sind.

Ich habe vor, aus leicht verständlichem Grund, nur wenige Becken mit Heizstab auszustatten. Die anderen Becken möchte ich mit saisonbedingten Zimmertemperaturen betreiben. Da bieten sich u. a. Channa an, auch Fische aus den U.S.A. Leider sind sie nicht leicht zu bekommen. Sicherlich gibt es auch Begleitfische der kühler zu haltenden Schlangenköpfe oder Arten aus anderen subtropischen Regionen. Ich bin für jeden Hinweis diesbezüglich dankbar.

Wie ich bereits im Forum und der IGL lesen konnte, gibt es zahlreiche Experten, die uns Anfänger unter die Arme greifen können, wenn es gilt, Probleme, welcher Art auch immer, zu lösen. Ich freue mich auf diese neue Lehrzeit.

Viele Grüße

Peter S


   
Zitat
(@berndkeiler)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 69
 

Hallo Peter
Willkommen in diesem Forum.
Du wirst hier ´ne Menge zu lesen finden in den alten Postings.
Über Suchfunktion oder einfach nur in den jeweiligen Rubriken durchscrollen.
Leider gibt es auch hier immer wieder Leute welche als Überschrift wenig einfallsreiche Titulierungen wählen wie "Eine Frage".
Das ist dann leider Zeitraubend und wenig hilfreich.
Trotzdem kannst Du auch gerade bei den Labyrinthfischen Arten finden, welche in einem im Winter nicht extrem auskühlenden Zimmer das ganze Jahr über gut ohne Stabheizer zu halten und auch zu züchten sind.
Einige Macropoden und einige Fadenfische zählen unter anderem dazu.
Wünsche Dir hier viel Spaß und Erfolg bei der Info- und Fischsuche.

Gruß Bernd Keiler IGL 099


   
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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 2034
 

Hallo Peter,

herzlich willkommen!

Auch einige maulbrütende Kampffische, die aus Bergflüsschen stammen, mögen es eher kühl, ebenso einige Zwergblaubarsche (Dario). Unter den Fadenfischen meint Bernd sicher die ehemalige Gattung Colisa, jetzt Trichogaster. Bezüglich der erwähnten "Begleitfische" sind einige der in diesem Jahrtausend eingeführten Zwergbarben zu erwähnen, z.B. Danio magaritatus.

Bezug zur IGL hat für mich auch der Zwergschwertträger (Xiphophorus pygmaeus), den ich auf der IGL-Börse erstand. Er hat überhaupt keine Probleme mit 17°C, sollte aber wohl nicht länger über 22°C gepflegt werden.

Unter den Amerikanern sind bisweilen (meistens im Herbst) Schwarzbarsche (Elassoma) zu bekommen sowie recht häufig die Regenbogenelritze (Notropis chrosomus.

Gruß, Klaus


   
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(@peter-s)
New Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 2
Themenstarter  

Hallo zusammen,

vielen Dank für die interessanten Tipps. Auf Lebendgebärenden aus Mittelamerika, besonders Mexiko, habe ich schon ein Auge geworfen.

Es gibt gar nicht einmal so wenig Arten, die mit niedrigeren Temperaturen besser klar kommen.

Rainbow shiner konnte ich mir bereits letzten Sommer aus unserem Geschäftteich meiner Arbeitsstelle fischen. Die wenigen Alttiere vermehrten sich sehr gut. Einige Tiere sind in meinem Teich geblieben. Ich bin gespannt, ob sie überleben (80 cm tief). Der Großteil befindet sich in meinen Becken.

Eine Einschränkung muß ich allerdings hinnehmen, den hohen PH-Wert, der sich zwischen 8,3 und 8,6 einpendelt.

Es wird jedenfalls sehr interessant.

Gruß

Peter


   
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