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Alte Weisheit neu entdeckt

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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 2034
 

Hallo,

Wikipedia schreibt im Artikel MRSA:

Jaja, Wikipedia wieder. Die Autoren stützen sich in dieser Behauptung auf einen Artikel in der "Welt" vom 2.4.09, der sich wiederum auf eine Studie beruft, die noch veröffentlicht werden soll. Hast Du diese Studie? Ich finde sie nicht, bin aber durchaus bereit, dazuzulernen. Vielleicht ist sie aber auch nie von den wissenschaftlichen Magazinen angenommen worden.
Wikipedia hingegen ist für mich keine Referenz, zumal nicht, wenn als einzige Quelle für eine wissenschaftliche Studie eine Tageszeitung angegeben wird.

falsch! weil es nicht für Alle Arten stimmt!

Nenne mir eine Art Mikrobe, die sich nicht opportunistisch verhält. Mikroben nutzen die Gelegenheiten, die sich ihnen bieten, zu ihrem Vorteil, soweit sie können. Das heißt nicht, dass alle Arten in der Lage sind pathogen zu werden, aber das habe ich ja auch nicht behauptet.

Übrigens mag ich keine Antworten wo jemand schulmeisterisch so tut als wüßte er alles.

... außer sie stammen von Dir selbst?

Ich könnte jetzt auch zu jeder Aussage wieder was sagen aber wohin soll das führen?

Im idealfall zu einem Thread, in dem kein Fehler und keine Ungenauigkeit stehen bleiben.

Gruß, Klaus


   
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chidrup
(@chidrup)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 765
Themenstarter  

Hallo Klaus,
nur zur Klärung ich suche mit niemanden Streit, wollte Dir aber mal ein Feedback geben, wie Du an verschiedenen Stellen im Forum auf mich wirkst. Ich unterstelle Dir, dass Du es gut meinst.
Das

Im idealfall zu einem Thread, in dem kein Fehler und keine Ungenauigkeit stehen bleiben.

ist auch mein Ziel, aber wer ist der Schiedsrichter?
Im Interesse des Themas, finde ich das nicht immer unbedingt erstrebenswert, wir sind ja kein Wissenschaftsforum.

bin aber durchaus bereit, dazuzulernen.

dto. kann ich nur begrüßen!

Wikipedia hingegen ist für mich keine Referenz

für mich auch nicht, aber wenn Du meinen Hinweis mit falsch betitelst, musst Du dich mit denen auseinandersetzen. Es ging mir darum den Unterschied zwischen probiotisch und antibiotisch darzustellen und das ich die Erstere für intelligenter halte. Mein Beispiel stimmt auch, wenn man auf die strittige Putzmittelbeteiligung verzichtet. Bis auf ganz wenige Ausnahmen arbeiten Kliniken im antiseptischen und antibiotischen Millieu und es gibt Fachleute, die das bereits Hinterfragen.
Schliesslich müssen wir uns alle auf Veröffentlichungen von Wissenschaften beziehen, deren Gültigkeit auch nur von der Wissenschaft prüfbar ist.

... außer sie stammen von Dir selbst?

gibt es dazu Veranlassung?

Nenne mir eine Art Mikrobe, die sich nicht opportunistisch verhält

Hat eine Mikrobe die Wahl, wie sie sich verhält?

Gruß

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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KlausW
(@klausw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 223
 

r

Grüße
Klaus Weissenberg

“Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.” (Abraham Lincoln)


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Hallo,

vielen Dank, Klaus, für deine Erklärungen. Jetzt sehe ich klarer und alles passt zusammen. Die Idee des "Parkens im Fass" hört sich für Schwarzwasserfische sehr gut an.

Deine Jungfischzahlen habe ich bei Schokoladenguramis nicht einmal annähernd geschafft; unglaublich.

Grüße

Felix


   
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KlausW
(@klausw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 223
 

b

Grüße
Klaus Weissenberg

“Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.” (Abraham Lincoln)


   
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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 2034
 

Hallo Klaus,

Für mich tragen immer noch die Weibchen aus, ich bleibe dabei, die Tiere mit der streifenlosen Schwanzflosse u8nd kleinem weißen Saum. Die männlichen Tiere sind die großbeflossten Tiere mit ausgeprägtem Saum und Streifenzeichnung in den Flossen. Der Stamm war aus Bukit Merah, Malaysische Halbinsel.

Das Tier in Deinem Avatar ist eines dieser Männchen?
Hast Du Deine Geschlechtsdiagnose mit einer direkten Beobachtung des Eiaustritts oder einer "Obduktion" verifiziert?
Abgesehen davon würde es mich nicht unbedingt wundern, wenn es zwei Schokoladenguramiarten gäbe, wo wir bisher von eienr Art reden, sprich, dass bei der einen Art aus einem Verbreitungsgebiet die Weibchen und bei der anderen aus einem anderen verbreitungsgebiet die Männchen brüten.

Gruß, Klaus


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Hallo,

wie Klaus de Leuw anlässlich der Krallenfrösche äußerst richtig bemerkt hat, geht es mir - obwohl mich das Schwarzwasserthema sehr interessiert - um die Wirkung der sek. Pflanzenstoffe auf Tiere, die auch im Leitungswasser zurechtkommen.

Habe gestern gekocht (der Aufwand war vernachlässigbar, das lief neben Kaiserschmarrn und Zwetschgenkompott her...):




Und die "Leitungswasserbewohner" haben nach schwacher Dosierung (50ml auf 50l Wasser) mit sehr schöner Färbung (dafür, dass es ein Wildformmännchen außerhalb der Fortpflanzungsperiode ist) reagiert. Berichte aber weiter. (@Klaus de Leuw: er hat gerade gefressen, er ist nicht überfüttert, morgen wird er fasten.)


Außerdem habe ich mit Tobias Eisenberg korrespondiert. Mich hat es gewundert, wieso unbedingt 28g Torfgranulat usw. nötig sind. Er hat mir dankenswerterweise äußerst schnell geantwortet:

Hallo Herr Stadtfeld,
die Rezeptur stammt nicht von mir, sondern aus einer älteren Literaturangabe (Hiler), welche ich 1:1 übernommen habe. Inzwischen bin ich zu einer laxeren Vorgehensweise übergegangen: Ca. 2 Hände voll Erlenzapfen kochen, abseihen und abfüllen, fertig.
Viele Grüße
T. Eisenberg

Und zu den Schokos: ich bin wie Klaus überzeugt, dass bei meinen Tieren vom September 2003 (kommerzieller Import von irgendwoher) die Weibchen (kleiner, runder, rundere Flossen) gebrütet haben, da ich in einem kleinen Becken ohne Bodengrund bei der Laichabgabe zugesehen habe.

Grüße

Felix


   
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chidrup
(@chidrup)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 765
Themenstarter  

Hallo Felix,
noch eine Frage zum Rezept:

Extrakt aus 28g Erlenzapfen, 28g Torffasern, 1,9l Rgenwasser 20 min. kochen. Sieben und 1:100 mit abgestandenem Leitungswasser verdünnen.

Gehört die Verdünnung 1:100 noch zum Sud, oder ist das die Dosierung für die Anwendung?
Wegen der Menge der Aufbewahrung und zur besseren Haltbarkeit, würde ich das Konzentrat erst vor der Anwendung verdünnen.
Hast Du auch gemacht denn:

nach schwacher Dosierung (50ml auf 50l Wasser)

ist ja 1:100.
Wie bei der Teezeremonie koche ich meinen Eichenrindentee mehrfach aus. Auch überlege ich gerade, ob ich auch einen Kaltauszug dazu mische, denn verschieden Wirkstoffe werden gem. der Phytotherapie nur kalt gelöst.
Dosierst Du später nach, oder immer nur beim Wasserwechsel?
P.S. Wieviel Zwetschgenmus hat der Makropode gefressen?
Gruß

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
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Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Hallo Rolf,

die Verdünnung 1:100 ist die Dosierung für die Anwendung.

50ml auf 50l (=50 000ml) Wasser) ist 1:1000.

Ob ich nachdosiere weiß ich nicht. Mal sehen.

Der Makropode aus Cúc Phương hat natürlich nur das Beste, nämlich schwarze Mückenlarven mit Daphnien und Cyclops gefressen. Ich habe mich aber selbst leicht überfüttert mit dieser (noch dazu ganz und gar nicht vollwertigen) Mehlspeise.

Du hast Recht mit dem Kaltauszug. Der Torffachmann Wendenburg warnt im zitierten Artikel ("aus torffachlicher Sicht", schreibt er - was für ein herrliches Adjektiv!) davor, Torf abzukochen.

Grüße

Felix


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Habe den Quappentee in Verbindung mit kräftigen Wasserwechseln erfolgreich bei einer bakteriellen Infektion bei Guppys angewandt. Zumindest hat er nicht geschadet...

Grüße

Felix


   
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chidrup
(@chidrup)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 765
Themenstarter  

Hallo Felix,

kannst Du das etwas genauer darstellen?

Gruß

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Hallo Rolf,

ein paar meiner Wildguppys litten an bakteriell infizierten Stellen an Haut und Flossen (eventuell in Kombination mit Saprolegnia oder Achlya; ich bin kein Tierarzt).

Ein 80%iger Wasserwechsel mit mit Quappentee versetztem Leitungswasser hat die Infektion deutlich zurückgehen lassen. Mit weiteren Wasserwechseln ging die Infektion noch weiter zurück. Ich habe kein Tier verloren.

Ich denke, das war die Verringerung des Keimdrucks durch Frischwasser + Tannine usw. aus dem Extrakt. Auf jeden Fall habe ich mir die Anwendung von FungiStop und/oder esHa 2000 gespart.

Grüße

Felix


   
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chidrup
(@chidrup)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 765
Themenstarter  

Hallo Felix,

Mit weiteren Wasserwechseln ging die Infektion noch weiter zurück.

das hört sich nicht nach vollständiger Heilung an!?
Die Frage ist warum wurden die Fische krank? Ist das eines der Becken mit latenter Bakterienbelastung wie Du schon mal erwähntest?
Die Hintergründe finde ich schon interessant.

Gruß

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Hallo,

zu deinen Fragen: noch ein kleiner weißer Fleck ist da, sonst nichts. Wie es dazu kam? Hinausgeschobener Wasserwechsel. Daher wohl zu viele Keime im Wasser. Nein, die Fische haben noch nie Tuberkulosesymptome gezeigt.

Grüße

Felix


   
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Felix Stadtfeld
(@felix-stadtfeld)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 175
 

Seit ein paar Tagen ist alles abgeheilt. Vive le thé à têtard!

Grüße

Felix


   
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